Lemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

ordenunge stF. (61 Belege) MWV  

BdN 55, 6 SIBEN //PLANÊTEN. //DES ÊRSTEN DEM SATJAR. /Ich lâz des puoches ordnung ze latein, wan ez ist hie gar ungeordent, und wil
BdN 185, 12 maistert die andern und twingt si, daz si die rehten ordnung haltent an dem flug. alsô schol in ainem iegleichen convent
BdN 190, 22 kranich. die kranch habent die art, daz si nâch ainer ordnung vliegent und machent iren flug gar mit witzen, wan sam
BdN 238, 9 tier geirret, als man wænt, oder diu nâtûr hât ir ordenung verkêrt an dem tier, wan alleu tier auf erden, si
BdN 238, 14 in der rehten. Pei dem tier verstên ich all verkêrt ordenung, als wenn die tôren die weisen lêren wellent und dâ
BdN 311, 7 nâch von wolsmeckenden und gar edeln paumen und schüllen die ordnung haben, daz wir des êrsten von den sagen, der nam
BdN 489, 13 latein von den und von disen under ainander ân alle ordenung. dem wil ich nu volgen unz an daz end. /Ez
Eckh 5:117, 4 ein ûzslac und ein widerslac ûf daz êrste nâch natiurlîcher ordenunge; wan nieman bekennet sich wîzen wan der ouch wîz ist.
Eckh 5:272, 8 solcher andâht und meinunge, $t wære der mensche in der ordenunge, daz er sölte komen in den understen $t kôr der
Eckh 5:274, 2 sol sich sacramentlîchen dar zuo vüegen und nâch wîse guoter ordenunge und nâch grôzheit der begerunge. Enhât man aber der begerunge
Erinn 230 ein schande unt ein galle/ gäistlîcher samnunge./ von wie getâner ordenunge/ sold er ze einem hêrren werden gehabt/ fur daz er
HvHürnh 1, 14 den luft des lanndes und das wasser und darzue die ordenunge der stet, so solltu volbringen deinen fürsatz. Machtt du aber
HvHürnh 42, 4 Unnd vil desster pesser unnd nützer ist ob in diser ordenunge geschiht ze habenn freüde unnd weschaidenhait unnd ere und signüfte
HvHürnh 59, 17 sach werdennt geschaffenn $t von ainer wesunge und von ainer ordenunge, des vater ist der sunne, des mueter ist die mäninn,
HvNstGZ 7883 sin lon werden sol./ Die edel samen#;eunge/ Und die wise orden#;eunge/ Die Got den lieben geordent hat/ In der heiligen trinitat:/
KLD:Kzl 16:10,15 ûf abe nu mitte nu oben nu unden;/ der himel ordenunge uns lêret/ diu leste. alsô sint siben künste funden./ //Mâc,
KvMSph 23, 1 den elementen werden. @n:DIE ZWÖLF TIERKREISZEICHEN.@n. Die namen und die ordnung und die zal der himelzaichen die sint also: wider, ohs,
KvMSph 50, 5 widerwarts gegen den sten, die aufgend in nach ainer rehten ordenung und nidervallen in r#;euklingen, als der schorp undervellet vor der
KvMSph 50, 9 $[*2*maid$] $t stend gegen den, deu undervallent in ainer rehten ordenunge. @n:BEWOHNER DES NORDPOLGEBIETS.@n. Aber den leuten, der haubetpunct ist in
KvMSph 55, 26 wonung; und also haben sich auch die andern in irre ordenung. Daz virde capitel @n:BEWEGUNG DER SONNE. DER EXZENTER.@n. Nu w#;eolle
KvWTurn 762 under schar geworren/ ûf der vil hurticlichen vart/ mit rehter ordenunge wart./ /Hie wurden ros gehouwen/ daz in daz vel betouwen/
Lanc 120, 24 Ich wil uch sagen was das was da sich die ordenung von der ritterschafft von allererst an hub: der willen hett
Lanc 243, 7 ich darzu gewihet. Nymand mag bichtiger sin, er hab dann ordenung $t die darzu gehört; es sy dann in großer not,
Lucid 17, 6 bliben eine wile vnde ſolt du mir ſagen von der ordenunge dirre welte. Der meiſter ſprach: Diſe welt iſt ſinewel vnde
Lucid 69, 1 //Der iunger ſprach: Nu heſtu mich wol vnderwiſet uon der ordenunge $t der welte, wie ſi geſcafen iſt vnde wie ſi
Lucid 77, 9 leret. Da uon [32#’v] ſolt du mich vnderwiſen, waʒ die ordinunge betúte, die wir degelich begant in der criſtenheit. Do ſprach
Lucid 121, 2 ſprach: Sie encoment niemer vngeliche, wen wir hant an der ordenunge deʒ iareſ niht ſo gewiſſeſ ſo die luna. Swie ſich
Lucid 121, 8 dem frigetage alſ an dem ſunnentage. So were alle die ordenunge der welte verirret. //Do ſprach der iunger: Nu ſin wir
Lucid 124, 12 ſunderliche fróde, die in got geſchafen hat. Eʒ iſt einerhande ordenunge der rehtin, die doch niht uollebraht ſint an der gůtete,
Mechth 2: 3, 7 #;vogen miner sele, da inne han ich gesehen die unsprechlich ordenunge und bekante die unzellichen ere, das unbegriflich wunder und das
Mechth 3: 1, 42 sinú wunder erz#;eoget. Da sach ich die sch#;eopnisse und die ordenunge des gottes huses das er selber mit sinem munde hat gebuwen;
Mechth 3: 2, 8 du bist das lip in allem lebende, du bist dú ordenunge alles wesendes!» Do lobte got die minnende sele loblich, des
Mechth 3: 5, 7 vil ellendig an miner armen sele also, herre, an geistlicher ordenunge, das nieman din zit vor mir liset noch nieman dines
Mechth 3: 21, 63 hat weder grunt noch ende, si het doch an der ordenunge bede tiefi und ende. Wie dú helle bremmet und in
Mechth 5: 4, 22 menschen mag wesen, wan dú minne hat masse an ir ordenunge. Hette si nit masse, eya s#;eusser got, wie manig rein
Mechth 5: 5, 17 «Ich wolte in ertriche keines menschen rat volgen nach cristanlicher ordenunge. Darumbe mag mir keines menschen gebet noch gerunge helfen.» Do
Mechth 6: 2, 14 «Er sol betten iemer alsemer als ane underlas nach pf#;eaflicher ordenunge. Da zů wil ich im geben mine g#;eotlichen s#;eussekeit; der
Mechth 6: 28, 18 das gotte, das ich ir nie gebruhte nach siner heligen ordenunge. Ich nim urlop zů allen minen lieben vrúnden. Ich danken
Mechth 6: 29, 38 vúre kommen und vliessent #;voch wider in, iegliches nach gottes ordenunge mit ewigem lobe. Swer hie von me sprechen wil, der
Mechth 7: 18, 50 (141#’v) úns, herre, die breitin aller miltekeit, gůtwillig alle únser ordenunge #.[dur din liebin ze vollebringen#.]; und gib úns, herre, die
Mechth 7: 44, 3 der barmherzekeit, $t honsam spot in der gegenwertekeit, in der ordenunge versumekeit: $t disú fúnf ding unvollekomen machent h#;vobtsiech geistlich leben.
Mechth 7: 61, 25 úberwinden alle din not. Eya wisú minne, du hast helige ordenunge, wie du got #.[lobest und bekennest dar inne#.] und sinen
Mechth 7: 62, 50 an allen dingen irs herren willen vollebringe iemer in cristanlicher ordenunge; $t so wirt si niemer schuldig vunden.» «Vr#;vo wisheit, was
Mügeln 71,4 / den wil ich leren ane such,/ kurz, wie ir ordenunge stat./ das erst ist Genesis./ in dem die schephenunge lis/
Mügeln 73,4 das saget von des ophers sit/ und von des alters ordenung,/ und wie das sunder hab/ durch fremdes für verdarb Nadab,/
Mügeln 164,9 in der genaden mur./ des kan ich form noch betes ordenunge,/ sint das gespannen an der angest runge/ das blat ist
Mügeln 341,17 uns zwar,/ sint das dich trug naturen bar/ nach menschen ordenunge gar./ durch uns got in dir teit./ Kern, schale mit
Pelzb 128,33 deme iare secze si wol von den andir in siner ordenunge, wo du wilt. Das du aber mogist vru habin rosin,
PrOberalt 12, 28 heiligen schrift daz er gech#;eundet wart der werlt von vier ordenungen: von den hiligen patriarchen, von den richtærn, von den ch#;eunigen,
PrOberalt 92, 33 durch vorcht, die mietl#;eut durch wertlichen lon. die selben drei ordenung die vindet man noch in der hiligen christenheit under aller

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