Albrant 1,1 //swelich ros ain siechs havpt hab
→ gesühte stN.Albrant 1,1 oder daz gestoret sei oder fast von gesuͤcht chranc sei, der nem retich, wol gederret,
Albrant 1,1 und zitwar geleich, und machez ze puluer und mische daz mit weine und gevz iz
Albrant 1,1 dem ross in den hals. und verhab im dy naselœcher, untz iz begin tresen. und tuͤ
Albrant 1,1 daz als diche, untz im daz ayter gar aus gerinne. und swenne di naslœcher nimmer
Albrant 1,1 rinnent, so ist iz gesunt.
//Swelich ros ainen geswollen hals hab
und nicht verslinden muͤge, so nim zway ayer oder drev waichev und misch dy
mit salcz oder mit ezzeich. und nim ainen stap in der grozze als ain davm, der
vor gespalten sei, und bewint den mit werche. und wirf daz ros nider und stoz
im den stab in den hals, untz im dy ayzze zeprechen, und gevz im dy temperung
in den hals.
//So du dy wuͤrm wellest vertreiben aus dem magen,
so nim ezzeich und ayer schal, wol gestozzen, und rost ab dem eysen und gepranten
→ lâ Adj.,pheffer, wol gestozzen, und la daz mit einander la werden und gevs iz dem rosse
→ gâchheil stN.in den hals. oder sneid gachhail chlain und sevd in mit walendem wein und gevz
iz dem ros in$ den hals.
//So daz ros den wurm hat
zwischen der haut in dem vleisch, so nim ain ros pain und prin daz ze pulver und
nim dar zu gruͤnspat, und prin dy haut ain wenig do der wurm ist, und se daz pulver
dar auf. oder pint im ain rospain unwizzende an den hals: so wirt iz gesunt.