Barth 127, 10
//Ditze buoch dihte ein meister der hiez Bartholomêus, daz nam
er ze Chriechen ûz einem buoche, daz haizet practica. Daz ist hie
tiudsche getihtet mit den selben worten, alsô ez Bartholomêus an
sîn buoch hât geschriben. Swer den brief dises buoches wil wizen,
Barth 127, 15 der sol in alsô erchennen: #.,introductiones et experimenta Bartholomei
$t magistri in practicam Ypocras, Gallieni. Constantini, grecorum
medicorum#.’. Der brief diutet alsus. Bartholomêus der maister, daz
er uns an disem buoche gelêret hât, alliu diu dinch, diu er versuohte,
$t daz si wâr sint in den chriechischen buochen unt daz er
Barth 127, 20 den wech unt die rehten chunst gelêret hât, die wir vinden suln in
→ kriechisch Adj., Adv. Adv.den chriechischen buochen, diu dâ geschriben habent die chriechschen
→ arzenbuoch stN.$t arzet Ypocras, Galliênus und Constantînus. Swer in den erzenbuochen
$t iht gelernen wil, der sol aller êrste wizen, ouz welhen
dingen oder wie der mensch geschaffen sî. Ein igelich mensch der
→ element stswN. → ërde stswF.Barth 127, 25 ist geschaffen ûz den vier elementis: ûz der erde, von dem lufte,
→ hitze stF.von dem wazer, von dem fiure. Die wirme und die hitze hât der
mensch von dem fiure, von | dem wazzer die fiuhte, von dem lufte die
→ kelten stF.chelten, von der erde die trüchen. Diu rôte varwe chumet einem
igelîchen dinge von der hitze; diu wîze varwe chumt von der chelten,
Barth 128, 1 von der trüchen wirt ein igelich dinch smal oder dunne, von der
→ dicke Adj., Adv.