HvNstAp 1 Der welte schancz ist wunderlich,
Alle tag so wechselt sy sich,
Wyers yelangk so lenger.
Der tugent steyg ist lenger
HvNstAp 5 Worden her zu unnseren tagen:
Das hör ich weyse leutt sagen
Es muß auch furbaß ymmer wesen.
Ich hab an ainem puech gelesen
Der selben red ain geleichait,
HvNstAp 10 Und ist doch die warhait.
Ein kunig hyeß Nabüchodonosor,
Das nach in noch ver
(Er trayb gewalt mit hochvartt)
Nie kain reicher wart.
HvNstAp 15 Sein reichait was unmassen groß,
Untz das sein Got selber verdroß:
Do ward er so gesenckes
Das man sein noch gedenckes.
Eines nachtes es geschach,
HvNstAp 20 Der kunig in ainem slaf sach
Ainen trawm, der was wunderlich,