KLD:UvL 1: 1, 1 //Wîbes güete $s niemen mac
volloben an ein ende gar.
→ hërzeblüete stF.mîn herzeblüete $s mangen tac
si machet mich gar sorgen bar,
KLD:UvL 1: 1, 5 swenn ich si sihe gekleidet stân
und alsô schœne vor mir gân
alsam ein engel wol getân.
KLD:UvL 1: 2, 1 //Ein wîp $s mich des betwungen hât
daz ich ir iemer dienen muoz,
der lîp $s vil wol ze wunsche stât;
ir rôter munt gît reinen gruoz.
KLD:UvL 1: 2, 5 ich hân den wunsch an ir gesehen,
daz man ir muoz des besten jehen,
odr ich enkan niht frouwen spehen.
KLD:UvL 1: 3, 1 //Dîner reine $s trœste ich mich
noch baz denn ich gedienet hân.
dû bist eine $s der wil ich
mit triuwen wesen undertân.
KLD:UvL 1: 3, 5 des tages swenn ich dich sehen sol,
sô wart nie manne mêr sô wol,
und ist mîn herze fröiden vol.