MF:Wolfr 00;00,00
MF:Wolfr 1: 1, 1 /Den morgenblic bî wahtaeres sange erkôs
ein vrouwe, dâ si tougen
an ir werden vriundes árm lác.
dâ von si der vreuden vil verlôs.
MF:Wolfr 1: 1, 5 des muosen liehtiu ougen
aver nazzen. sî sprach: ‘ôwê tac!
Wilde und zam daz vrewet sich dîn
und siht dich gérn, wán ich eine. wie sol iz mir ergên!
nu enmac niht langer hie bî mir bestên
MF:Wolfr 1: 1, 10 mîn vriunt. den jaget von mir dîn schîn.’
MF:Wolfr 1: 2, 1 /Der tac mit kraft al durch diu venster dranc.
vil slôze sî besluzzen.
daz half niht; des wart in sorge kunt.
diu vríund%\în den vriunt vast an sich dwanc.
→ begieʒen stV.MF:Wolfr 1: 2, 5 ir ougen diu beguzzen
ir beider wangel. sus sprach zim ir munt:
‘Zwei herze und ein lîp hân wir.
gar ungescheiden unser triuwe mit ein ander vert.
der grôzen liebe der bín ich vil gár verhert,
MF:Wolfr 1: 2, 10 wan sô du kumest und ich zuo dir.’