SM:Te 1: 1, 1 //Swem von liebe friuntlich meinen sî beschehen,
→ liep Adj. Adv. → geschëhen stV. (Va)der fröwe sich so lieb geschehener sachen!
Mir ist des ze sinne und wil sîn iemer jehen,
ez müge vil fröide an recht gemuoten man wol machen.
SM:Te 1: 1, 5 Swer von lieb ie sölher wunne teil gewan,
und er daz mit züchten tougen tragen kan,
secht, der dunket mich zer welt ein sælig man,
und sol im wol von schulden allez trûren swachen.
SM:Te 1: 2, 1 //Hette ich sender man ie sölhes liebes icht
von eines herzenlieben wîbes güete enpfangen,
Sô hette ich bescheidenlicher fröiden pflicht.
ouwê, nu muoz mich maniger schœnen zît erlangen,
SM:Te 1: 2, 5 Sît daz ich ein wîb ze liebe mir erkôs,
→ blôʒ Adj., Adv. (selten).daz ich noch von ir stên alles liebes blôz.
→ genôʒ stswM.wê, wer könde mir an fröiden sîn genôz,
ob mir von herzeliebe icht liebes wære ergangen!
SM:Te 1: 3, 1 //Sælig wîb, ich bin noch gar der sælden arn.
daz mir von dir ie wurde ein kleinez ungemüete,
Des lâ mir vil sendem manne widervarn
lieblicher dingen etteswaz von dîner güete!
SM:Te 1: 3, 5 Sich, so wirde ich aller fröide wol gemeit