SM:We 1: 1, 1 //In welhen rehten wen die pfaffen und die leigen leben,
wen sie den bâbest, den uns got ze vater hât gegeben,
niht êren unde sîn gebot
volenden unde volgen, des er lêret?
SM:We 1: 1, 5 Man sol in lân geniezzen, daz er wol die kristenheit
mag binden und enbinden. sîn gewalt, der ist so breit,
swaz er gebiutet, daz wil got:
er wil den minnen dort, swer in hie êret.
Er sol uns künden sîniu wort:
SM:We 1: 1,10 er wil mit im gewinnen und verliesen.
es ist vergezzen hie und dort,
swaz ieman wider gote tuot, swa er daz wil verkiesen.
sît daz der bâbest den gewalt von sînem schepfer hât,
so ist diu kristenheit verlorn,
SM:We 1: 1,15 der in von sînem rehte vertrîben lât.
→ lâʒen stV. (VII)SM:We 1: 2, 1 //Got hât ûf erde an zwêne man die kristenheit gelân:
der bâbest, der sol unser sêle in sîner huote hân,
so sol den lîb und unser guot
ein vogt von Rôme schirmen mit gerihte.
SM:We 1: 2, 5 Nu hât uns einer sô gerihtet, daz diu kristenheit
an allen orten, hie und dort, hât kumber unde leit.