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Seuse 3,1 //[A2#’r] Diz ist der prologus, daz ist dú vorred diss bůches.

exemplâr stN.guot Adj.buochelîn stN.

//__In disem exemplar stand geschriben vier gůtú buͤchlú. Daz

#s+erst#s- seit úberal mit bildgebender wise von eim anvahenden lebene

und git togenlich ze erkennen, in weler ordenhafti ein reht anvahender

Seuse 3,5 mensch sol den ussern und den inren menschen richten

nah gotes aller liepsten willen. Und wan gůtú werk ane allen

zwivel me wisent und dem menschen neiswi reht sin herz erluphent,

me denn wort allein, so seit es fúr sich an hin mit glichnusgebender

wise von mengerley hailigen werken, dú in der warheit also geschahen.

Seuse 3,10 Es sait von aim zůnemenden menschen, wie er mit

miden und mit lidenn und uͤbenne einen durpruch sol nemen durch

lobelich Adj. Adv.

sin selbs unerstorben vichlichkeit hin zů grosser loblichen heilikeit.

Wan och etlichú menschen sind, dero sin und můt na dem aller

nehsten und besten ze ervolgen ringet und in aber underschaides

Seuse 3,15 gebristet, da von sú veriert und verwiset werdent, hier umb git es

vil gůten underschaid warer und valscher vernúnftekeit und lert,

wie man mit rehter ordenhafti zů der blossen warheit eins seligen

volkomen lebens sol komen.

lêre stF.

__Daz #s+ander#s- buͤchli ist ein gemeinú lere, und sait von betrahtung

Seuse 3,20 unsers herren marter und wie man sol lernen inrlich leben und

Seuse 4,1 selklich sterben und des gelich. Wan aber daz selb buͤchli und