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WernhMl 1,1 //__[1#’r#’a]Es ist fragend war umb man so mæniges hailigen leben und allú sinú

kintlich Adj. Adv.

werk von sinen kintlichen tagen úncz an sin end geschriben vindet und liset

inder cristenhait; und von Marien, Gottes můter, núcz, wan dú doch úber all

hailigen ist, als ob es nie geschriben wurd. Dar umb ist antwurt och alsus:

WernhMl 1,5 da sig nit zwivels an es wurd geschriben alles gar von Gottes frúnden, die in

den ziten warend und geloͤbig wurdent an Got und an sin můter. Und sunder

sant Jacob, der Gottes brůder hies, wan er siner můter swester sun was und

im so gelich was als ob si zwilinge wærind, geboren von ainer můter; und

Marien pfleger was fúr sant Johansen, do er von ir fůr (als si in hies) predien

WernhMl 1,10 indú lant, und big ir belaib úncz sy Got von dirre welt nam: von dem ist

wonlich das er es nút ungeschriben lies; doch seit man es nút fúr war ob es

also sig. So ist och wonlich das es von ungeloͮbigen lúten, die so vil und so

lang duræchtend all die cristenheit, wie dú verdruchet wurd; und man in

kurczen jaren nach irm tode Jerusalem von Thyto und Vespesiano wart verbrant

WernhMl 1,15 und gar zerstoͤret, do mocht es och verderben indem fúr.

____Aber inder zit do Dyonisius wart bekeret und fůr mit [1#’r#’b] sant Paulo

gesechen Gottes můter, wan sy dennocht uf ertrich was, und och mit allen

zwelfbotten die bi ierm end warend (als er selb schribet indem bůch Iherachie,

himelisch Adj. Adv.

‘von hymelscher ordnung und gelegenhait’); und sider her wol bevant das ir

WernhMl 1,20 leben nút was geschriben samenthaft: do sůcht er ainen tail zesament von

allen bůchen wa út von ir geschriben was und von irm sun inmæniger hand