Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
leiten swV. (306 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| hetin, unde werdint nach wârn riwen vor in daz himelriche gelêitet. Dem ſchuln wir nachuolgin, daz unſer herre ſo grozze ſchulde | |
| bedwngin $t wârn mit viwerineme gebênti uon den ſuntin Adâmiſ, lâite dannin $t die geuangin wider in den êrrn vritvͦm. Die | |
| an unſirme lîbe, die unſ ze ſundin unde ze unrehte lâitint. Ir ſchult wizzin, waz viwereſ $t daz ſi, daz unſ | |
| der er nith uerzîhen mac, daz er ivch wîſe unde leitte ze ſînen genaden unde daz er in iwer herze ſende, | |
| unſ ane haz unde nît, ubele gedanche, ubelen willen. Er leitet unſ zallen ubelen werchen. Er râtet unſ daz hoͮr, daz | |
| ſineſ trûteſ willen deſ goͮten ſante Martineſ ivch wîſe unde leitte ze den ewigen genaden. Quod ipſe preſtare. //DE QUOLIBET SANCTO | |
| chomenne durc daz enge turlî, daz ivch zoͮ dem himelrîche leitet, wan div ſtrazze iſt uil wît, div zoͮ der helle | |
| wan div ſtrazze iſt uil wît, div zoͮ der helle leitet.’ Unſer herre wil, daz wir uon unſ werfen ubele gedanche, | |
| ſo uert der tieuel in ſi; der chucchet in, der leitet in, der zivhet in. Alſ er denne geborn wirt, ſo | |
| wisen/ zu deme vronen paradyse,/ also der mersterne/ den scefman leitet verre/ uber genen breiden se./ uns tet diu vinstre da | |
| gotis minni ist ein kunigin/ undir allin dugintin./ di sulin leitin vorchti undi zuvirsicht/ vuri di gotis selbis anisicht./ vorchti voni | |
| des, dâ mite ich umbe gie/ und daz mich her geleitet hât.’/ ‘waz was daz?’ ‘Tristan, der hie stât./ und zwâre, | |
| uns eteslîchen rât!/ ein sælic man der spreche dar:/ wer leitet nu die lieben schar?/ wer wîset diz gesinde?/ ich wæne, | |
| sîne reitgesellen mite/ sô schône sint bereitet./ sus si Tristan geleitet/ ze hove und ouch ze ringe,/ mit allem sînem dinge/ | |
| ich tuo?’/ ‘dâ besendet iuwern hoverât,/ der iuch hier ûf geleitet hât,/ und ervaret iegelîches muot:/ vrâget, wie si dunke guot,/ | |
| schulden sî./ heizet si sich bereiten!/ ich wil den kiel leiten/ und vüeren mit mîn selbes hant/ in daz sælige Îrlant/ | |
| leben und iuwer tôt/ diu sîn in iuwer pflege ergeben:/ leitet tôt unde leben,/ als iu ze muote gestê./ nâch dirre | |
| sô volget er dem spor/ hin durch ein boumgertelîn./ ouch leitet in des mânen schîn/ über snê und über gras,/ dâ | |
| minnen cumpanîe,/ deist michel dorperîe./ vart ir beidiu gote ergeben,/ leitet liebe unde leben,/ als iu ze muote gestê:/ dirre cumpanîe | |
| ein valle was ouch innen/ mit kündeclîchen sinnen/ hin ûz geleitet durch die want,/ aldâs ouch Tristan dâ vant;/ die meisterte | |
| tougenlîche heftelîn,/ daz von ûzen hin în/ zer vallen was geleitet hin,/ daz was ein spinele von zin;/ diu valle was | |
| an:/ sîn andâht mag ein ieclîch man/ nâch sînem willen leiten,/ smalen oder breiten,/ kürzen oder lengen,/ vrîen oder twengen/ sus | |
| nu nemet in iuwer sinne,/ wie lûterlîche minne/ wir haben geleitet unze her,/ und sehet, daz diu noch stæte wer;/ lât | |
| an dise stunde brâht;/ wir suln die selben andâht/ billîche leiten ûf den tôt./ hêrre, ez ist allez âne nôt,/ daz | |
| ouch ir daz iure an mir./ unser beider leben daz leitet ir./ nu gât her und küsset mich:/ //Tristan und Îsôt, | |
| hehsen dernider./ schire wârens ûf wider,/ als si ir herren leiten./ die ritter niene beiten,/ si begunden sich sêre houwen./ daʒ | |
| tobet ze allen stunden,/ unt wart fur den chunich Philippus geleit./ unt als er vernam sîn gelegenhait,/ Buzival hiez erz namen,/ | |
| ’hêren, wir ne haben niuht ze bîtene,/ wir mûzen her laiten/ Chriechlande zêren;/ dar an gedenchent, hêren,/ daz man ie uber | |
| gevallen,/ der mit alsô grôzer frumicheit/ sîn here uber lant leit,/ sô ir, hêre chunich, tût./ nû bedwinget iweren mût/ unde | |
| der sinem gescholn niht vergibit,/ wie unsæliche er gedigit!/ der leitet uber sich den gotes zorn,/ der hat die toufe gar | |
| ouh e/ in die arche dem guoten Noe;/ si schol leiten unser vernunst/ in die geistlichen chunst,/ swie uns der tievil | |
| hiʒ ſi beidev adam. Got tet ſin wole ware. er leite ime daʒ wip dare. er ſprah creſcite & multiplicamini. $t | |
| iacob ne weſſe des niht. laban laſkte daʒ liht. er leite ime dare liên. di anderen tohter ſine. iacob ne weſſe | |
| liben kint. div da ellende ſint. ich wil ſi dannen leiten. uon ſcalclihen arbeiten. Do antwurte ime der gute man. uor | |
| erſte uirſten. ſo ſcule wir zu deme bihtare gen. der leitet uns uon deme ſteine. di trahene alſo reine. mit der | |
| da in der einoten gremeten. Jeſuſ der gotes genanne. der leite ſi dannen. $t zu der burc ze iericho. uil ſchire | |
| wolte zu ime. unde daz er uirflůchte. di got ſelbe leite ioh berůhte. unde uon des flůches ſegene. $t unſigehafte wurde | |
| uolche. alſez got wolte. $t zvelef ſchare breite. moyſes di leite. uon den zvelf patriarchis. geborn waren ſi daz iſt gewis. | |
| den daz ſelbe livt chom. Jude ſchare breite. naaſon di leite. da nach ſchare $t yſachar. di furte tanael daʒ daz | |
| einir einekhaite. dar ſol uns der gedinge mit der minne leiten. Der gotes gebe trunkenheit. div wil uns uirlazen der werlte | |
| ‘ich enhâns niht./ mîn unschuldeclîch vergiht/ sol mir die sêle leiten/ ûz disen arbeiten,/ aldâ si ruowe vindet,/ ob mich der | |
| ich weiz nu lange wol daz ir/ wol kunnet her leiten,/ ich wil iuch hie bereiten/ mînes gebotes und mînes gewalt./ | |
| ir erden/ mit sigenunft gebreiten./ ir sult ouch bî iu leiten/ iuwers vetern her schône,/ die von Samargône,/ und die vürsten | |
| gote lône/ solt dû hiute arbeiten,/ und die sibenten schar leiten./ von Janfûse Gorsant/ sîne krône hât von dîner hant,/ und | |
| von dem man sagt daz mære,/ der die drî künege leite:/ dirre stern alhie bereite/ vil tjoste die Sarrazîne./ Synagûn, der | |
| ger; / sô hât mich diu Sælde her / wol geleitet mîne tage; / mîner swære die ich trage / der | |
| rîter, hie / mit iuwer âmîen, die / ir dâ leitet bî der hant?’ / der rîter sprach ‘wær iu bekant | |
| diu vrouwe sprach ‘herre, seit, / war sol si iuch leiten?’ / ‘des wil ich iuch bereiten: / zeiner âventiure / | |
| wil; / vrumer rîter hât ez vil / mit im geleitet in den tôt. / welt ir bestên die selben nôt, | |
| / als ich iu gesaget hân, / daz in dâ leiten solde; / von lazûre und von golde / was ez | |
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