Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lenge stF. (201 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| waz diu hoͤhe si, waz diu braite si, waz diu lenge si. diu tieffe unsers herren chruͤtzes ist daz tail daz | |
| arm an gestrechet warn, diu betuͤtet diu hiligen minn. diu lenge des hiligen chruͤtzes da der leip unsers herren aller an | |
| mit in der tiufel zů sinem chrutze gebunden het. diu leng des hiligen chruͤtzes diu bezaichent diu hiligen stætichait, diu leng | |
| leng des hiligen chruͤtzes diu bezaichent diu hiligen stætichait, diu leng an des tiufels chruͤtze diu betuͤtet diu herte und diu | |
| chruͤtze hiengen. wir suͤln unsern leip gar chruͤtzen an diu lenge des hiligen chruͤtzes, diu betuͤtet die hilig stætichait. wir suͤlen | |
| ir zefůrtet daz gedrenge;/ an der breite und an der lenge/ hiewet ir ein vil tiefes pfat/ und sprachet maniges lebne | |
| bekamen/ und vil rehte war genamen/ siner groͤze und siner lenge:/ die vil wite welt gar zu enge/ vor vorhte da | |
| ich wol erkennen kan:/ wip und man daz merke:/ sine lenge und sine sterke,/ ich wæne, ieman lenger wart./ er ist | |
| ist veste und vil enge./ ich wæn wol, iwers libes lenge/ reichet wol an daz uͤbertuͤr:/ da kuͤnnet ir nymmer komen | |
| lag ein geshaft enblanden;/ ir nagel als grifen clan./ vil lenge můst der rugge han;/ ir buch, ir hinder und ir | |
| han;/ ir buch, ir hinder und ir bein/ in ungefuͤger lenge shein;/ sie was mit breiten fuͤzen./ kunde sie kummer buͤzen/ | |
| ein ebenmâze:/ eine wolgebante strâze/ vert man vil baz die lenge,/ dan daz man die enge/ durch rûhe dorne dringe/ und | |
| leit./ in dûhte, daz sîn strenge/ sich mêrte sô die lenge,/ daz er sîner arbeit/ nâch alter gewonheit/ niht sô gevolgen | |
| unz an die stunde/ Das der strit begunde/ Herten die lenge,/ Und danne in das gedrenge/ Mit gerůweten scharn/ Solde hurtelichen | |
| gras;/ Von ieglichem ans ander was/ Das wol ains akers lenge swain./ Ain schranne was ie enzúschen zwain/ Da hundert schilte | |
| grune. vnde entut nicht we. So sich daz in di lenge zuhet. so wirt da uon ein krebz. daz ist ein | |
| jungez wildes herz ane sunder liebi nit wol mag die lengi beliben.» In den dingen nam er ir dik war, und | |
| er im selb ein húltczin krúz, daz waz in der lengi als eins mannes spang und hate dez sin [17#’v] ordenlichen | |
| si sint so gar ungenge:/ swer mit in wil die lenge/ ze tund han, der wirt betrogen./ si sint vevoltert und | |
| wart noch nie zerbrochen!"/ //‘Willekomen, sumerwetter süezze,/ ^+der winter, sich, lenge/ hât! mich sîner kelte genüege,’^+/ Sprach ein maget, ‘schiere werden | |
| ir muoz betrâgen./ ê daz ichz wölte lîden doch die lenge,/ Ich wolt ê, daz sî mich umbevienge/ und ân ir | |
| nâh so liehtem meien/ komen süle rîchiu herbestwunne,/ sît die lenge kunne/ frô nieman gesîn/ âne spîse, pfaffen noch leien!/ //Grîfent | |
| den goͮten gedingen, den wir haben zoͮ dem himelriche. Div lenge bezeichent, daz wir lancſtæte ſculen ſin mit goͮten werchen, wan | |
| huſeſ geſtet in uiere mazzen: an der breite, an der lenge, an der hohe, an der tieffe. Daz wir die uier | |
| begrifen muget mit allen heiligen, welech ſî div breite, div lenge, div hohe, div tieffe.’ Alſo bat $.ſ$. Pauluſ, der heilige | |
| daz ſi gecimberen mugen uf deſ grozzen huſeſ breite ſine lenge, ſine hohe, daz daz michele hûſ iht ualle. Waz iſt | |
| daz die sêle, die in gnâden hinnen gescheiden sint, die lenge sîn in wîzen. Diekein ander opfer sol dekein brûder tûn | |
| wirt, doch ist sî niht sicher unde mac ouch die lenge niht âne ergerunge belîben. 32. Wie man zu der heimeliche | |
| doch niht envert unde unêrsame lebende in der werlte dî lenge blîbet, darzu in dekein nôt twinget. /(10) Ob ein brûder | |
| er sie engegenwardich zu derselber welunge, $t ob er von lenge des weges âne kummer dar mach komen. 3. Von deme | |
| wilde,/ der ez an dem gevilde/ ane hůte lat die lenge./ ezn wart nie ros so genge,/ wil manz zeallen ziten/ | |
| bestet,/ er wirt vil selten wol gesunt,/ dem ez die lenge also get./ Vil liute sint an hunger tot,/ und waz | |
| weles si die hoͤhi, die breiti und die tieffi und lengi Gotz.’ ___Kinder, die hoͤhi und die tieffi die sich entekt | |
| als man nu liset, wele si die hoͤhi und die lengi, die tieffi und die breiti. ___Kinder, dis ze begriffende das | |
| so muͤssen wir úber tretten die gesichtlichen ding’. ___Denne die lengi das ist die ewikeit die einkein fúr noch enkein nach | |
| ‘weler úwer mag mit sinre sorge sime libe an der lenge út zů gelegen? ir krankes gloͮben!’ Kinder, hie sehent ir | |
| múgent begriffen mit allen heiligen weles si die breiti, die lengi, die hoͤhi und die tieffi, und das ir múgent wissen | |
| craft:/ dar zuo was er gedanchaft./ //Nun loufet ez die lenge niht,/ der allez daz, daz ime geschiht,/ mit Karles lôte | |
| dan im daʒ reht verhenge./ daʒ enlouft doch niht die lenge:/ er gewinnet dicke widerslac./ diz was sîn site, des er | |
| wol sîn/ als zweier spannen enge./ zweir sperscheft was diu lenge./ siu wuohs noch swie man wolde./ die stecken wârn von | |
| baʒ stât.’/ //Dô sprach der arcspreche Keiîn/ ‘an des mantels lenge ist schîn,/ daʒ er mîme wîbe zimet.’/ zehant ouch si | |
| dehein;/ und was im doch dar zuo gereit/ ze der länge grôʒ behendikeit/ und hübschlîche gebære./ swelch man küener wære,/ der | |
| ûʒer lande./ die hundert ritter und der helt,/ von des lenge ich hân gezelt,/ die sint bereit an die vart./ nu | |
| in offen alle zit. Nu ſcule wir ſagen ſchone. di lenge unde di hohe. drizec maze $t was ez hoh. da | |
| ez hoh. da dize allez umbeʒoh. $t uirzec maze in lenge. ez ne waſ niht enge. zveinzec maze hine fůre. darin | |
| den ſun. ioh den ſpiritum ſ(an)c(tu)m. div wite ioh div lenge. $t bezeichenet di minne. div nimer zirget. di wile diſev | |
| gemuote:/ sô grôz sint ir guote./ si hertet wol die lenge./ unser froude nam anegenge/ dô si in der molde/ mit | |
| stat/ der îe vnser herze pat./ si hertet an der lenge./ vnser frevde nam anigenge/ do si der werlde molde/ mit | |
| sie ist unser froͮden angenge,/ ir gůte wert wol die lenge./ swa man sænd Marien nennet,/ so froͮet sih %-v mendet/ | |
| tot;/ Sú gent och me gelegenhait:/ Zorn, lugi, schnellekait,/ Kúrczi, lengi, mager, vais,/ Kúnhait, vorcht und mænige frais/ Mit bresten mæniger | |
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