Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
martirje swF. (24 Belege) Lexer Findeb.
| min leven?/ ////Nu kümt dat end diner martelungen/ na der martiljen diner zungen./ van eʒʒich ind gallen is si zesprungen./ weinet | |
| wir suln damit diͤ werdcheit verstan,/ diͤ dir dins suns martilje gaf,/ sin blůdich krüz, sin blůdich graf./ //Alda würds du | |
| aleine,/ sowiͤ gůt he si ind wiͤ reine./ //Wan diͤ martilj is drier künne./ got gef, dat ich si geschriven künne!/ | |
| min leiderinne,/ wand du bis ouch ein martlerinne!/ ////Diͤ erst martilje ind diͤ meiste/ is beid am live ind am geiste,/ | |
| am geiste,/ dat is: als des menschen herze/ begeret der martiljen smerze/ ind ouch de lif bitz an den dot/ völlich | |
| ouch de lif bitz an den dot/ völlich lit der martiljen not./ dit sint diͤ overste martelere,/ diͤ willich stervent durch | |
| an dem willen alein besteit,/ dat is: als man der martiljen begert/ ind man doch der gerungen niͤt $’n wirt gewert,/ | |
| schin machen,/ dat he niͤt enliͤʒ gemartelt werden,/ diͤ der martiljen ser begerden./ si suln der martler krone haven,/ si sulen | |
| Jhesu!/ //Wand niͤt unwerder $’n is din krone,/ diͤ diner martiljen wirt zů lone/ dan der overster martelere,/ den got gift | |
| meiste ere,/ wand si bit willen ind dem lichamen/ diͤ martilje liden alsamen./ disen martelern bis du gelich,/ můder ind maget | |
| krüze hiͤnc,/ des meisten r#;iuen scharpste swert,/ it machet din martilje wert./ //Din kron is glich dinem r#;iuen,/ din r#;iu is | |
| din herze sneit!/ //We was under allen marteleren,/ den sin martilj so mocht besweren/ als dines suns martilje dich,/ minsam můder | |
| marteleren,/ den sin martilj so mocht besweren/ als dines suns martilje dich,/ minsam můder ind süverlich!/ //Dit můst ich sagen in | |
| ein andre sache,/ diͤ mich des bescheiden mache/ warümbe diner martiljen krone/ si vür andern martlern schone./ //Wand we was iͤ, | |
| allen ziden,/ dů du dit leven můstes liden./ din meist martilj was al din leven,/ dat du an din kint můstes | |
| Rubin./ he is beide v#;iurich inde rot,/ he bezeichent der martiljen not,/ diͤ röt des roden blůdes vlůt,/ dat blůt entfengt | |
| de mensch des niͤt $’n begert,/ dat he lide der martiljen swert,/ ind <si> doch diͤ martilje muͤʒen entfen,/ so si | |
| dat he lide der martiljen swert,/ ind <si> doch diͤ martilje muͤʒen entfen,/ so si bit $’m herzen darzů niͤt $’n | |
| si bit $’m herzen darzů niͤt $’n gen./ //Dis dri martiljen, diͤ man sus mach liden,/ si sint bezeichent an drien | |
| dat he heiʒ de erste martelere./ he hat der erster martiljen ere,/ wand he si willich wolde liden/ ind <bitz> in | |
| liden/ ind <bitz> in sin dot menlich striden./ ////Diͤ ander martilje, diͤ am herzen/ liget an des lichemen smerzen,/ diͤ had | |
| willen was ein martelere,/ so de licham ungedödet were;/ an martilj end he sin leven./ drümb is im de ander dach | |
| diͤ er ensal men van #;iuch niͤt scheiden./ ////Diͤ drid martilje liden diͤ kint,/ diͤ an irn willen gemartelt sint,/ wand | |
| darümbe sagen,/ wand ich der kronen můst gewagen,/ diͤ diner martiljen is worden ze lone,/ můder üver alle martler schone!/ ////Diͤ |