Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
merklich Adj. (29 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| alsô daz er sich niht gesamnen mag zuo ainem gar merkleichen stôz oder flug; fleugt aber er, daz ist ain klain. | |
| vazzen, alsô daz si der vaz niht rüernt mit ainem merkleichem schall, si lâzent aber ir fuozstapfen an den vazzen. //VON | |
| von maht dû wundern, wâ von daz mer niht allzeit merkleichen wahs. daz ist dar umb, daz daz mer prait ist | |
| oder wochen. ez kom auch in dem selben geperg ain mercleicher ertpidem dâ nâch in dem andern jâr an sant Stephans | |
| kümt, als mangerlai slangen sint. ez sint sô vil pôshait merkleicher an in, als vil ir nâtûr gezwaiet ist. si tuont | |
| die rœrn, und wenn man si zepricht, sô gêt ain merkleich süezer dunst dâ von, geleich als ain nebel oder asch. | |
| lust und an wunne. Dar umbe sprichet unser herre gar merklîche: ’sælic sint die armen in dem geiste’. Arm ist der, | |
| geliten-hân, durch got. Und dar umbe sprichet unser herre gar merklîche: ’sælic sint, die dâ lîdent durch die gerehticheit’. Er ensprichet | |
| blîbe. Dâ muoz ze dem êrsten ein anegedenken und ein merklich înerbilden zuo gehœren, als dem schuoler ze der kunst. //Wie | |
| allen sînen werken und bî allen dingen sîner vernunft $t merklîchen gebrûchen und in allen dingen ein vernünftigez mitewizzen haben sîn | |
| ainem slaf sach/ Ainen trawm, der was wunderlich,/ Kostber und merklich:/ Er sach an ainer sewl stan/ Ainen guldenen man./ Auff | |
| hab dâ von,/ daz sî seldin tâtin icht,/ was icht merklîch dî geschicht,/ sî wurfin êrstin ire lôz/ nâch irem ungeloubin | |
| von Pruizen/ abir eine stunde/ unde machen kunde/ ein teil merclîchir dinge,/ dî in der werlde ringe/ manchirwegen sîn irgân,/ alse | |
| manen lutzil doch vorvînc,/ alsus in ab und abe gînc/ merclîch von gotis ande/ an dem heiligen lande,/ unz sî nicht | |
| werdin, vnd das ist vorsucht $t von manchin. Eyne andir mercliche behendigkeit. Hy seczt her von der nature der kirsboumen. Hi | |
| is sich bewiset an der vrucht, als ist is wol merclich, das allirleyge edil traginde ruch gegossin in eynen boum, als | |
| quiddin wachsin. So wirt di quidde gar gros. //Eyne andir mercliche behendikeit. Nu merke, das di Krychin, do ich was Athenis, | |
| wernde ist von siner naturen. Dorumme ist redelichin gevundin vnd merklich, das man den hoppin henge in den wyn, als do | |
| von der hertikeit, so echt er daz sin getůt, nit merklich enziehen, wan daz heil der sele, dú von gottes geleze | |
| Herre, waz ist rehtú gelazsenheit? __#s+Dú warheit:#s- Nim war mit merklichem underscheit diser zweier worten, dú da sprechent: #s+sich lazsen.#s- Und | |
| den siechen lieplîche unde getrûwelîche dînen; swâ man ouch derselben merclicher versûmenisse wurde gewar, daz solde, der ir phliget, von in | |
| alle die gelidere in vride blîben. Sunderliche abstinencie, die dâ merclîche von der gemeinde scheident, die mane wir, daz man die | |
| den allen daz zu behaltene ist, daz der, der sî merclîche phliget zu versûmene oder sie ofte ubergêt, von dem oberen | |
| oder grosses werkes in in bevindent, alleine sú doch kein mergklich hindernisse enwissent, so endurrent sú ouch nút zůgon und verblibent | |
| doch si wolten gar noͤte tot súnde tuͤn, ja, die merklich weren. Aber wie es umbe dise lúte stot, das weis | |
| und er lat dicke einem vil gůt willigem menschen einen merklichen gebresten alle sine lebtage dar umbe das der mensche gedemuͤtiget | |
| ding zů geworfen’, und gab unser herre ein al ze merklich glichnisse und wiset den menschen uf das krut der garten | |
| lert tringen durch alle zůvelle in Got mit vil gůter merglicher underscheide waz darzů hindert oder fúrdert. ___Unser herre sprach: ‘wer | |
| hort,/ Wan sú warent wise/ Fúr alles alter grise,/ Gezæme, merklich und gůt,/ Vil bas denn allú wishait tůt;/ Und da |