Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
merklîche Adv. (8 Belege) Lexer Findeb.
| daz er des koufes nicht enlîz./ Hî ist zû wizzen merklich/ wî Satanas sô kundiclich/ daz schunden anevînc./ des palmâbends daz | |
| zem êrsten, als er sprichet ‘ich’,/ hî mit melt er merklich/ des werden wirtes edelkeit/ von dem di wirtschaft ist bereit,/ | |
| nicht verkêren/ di witze noch versêren./ dâ durch sprach er merklich nû:/ «vater mîn, wilt dû»,/ nicht jach er ein ‘transfer’/ | |
| rîse/ der sweiz in blûtes wîse./ Hî ist ze achten merklich gar:/ sumlich jên daz vurwâr/ Christ von der natûre litzen/ | |
| dô lougent aber Petrus,/ ze hant ouch krêt der gallus./ Merklich ist ze reden hî/ zû dem lougen Petri/ daz er | |
| ûf daz weltlîche/ stûnt sîn meinunge nicht,/ um daz er merklîchen spricht:/ «von hinnen habe ich nicht mîn rîche,/ ab der | |
| man sicht erdîzen/ di barmunge [so] genâdenrîch./ Bernhardus gicht ouch merklîch:/ ich weiz daz mîne gûte tât/ nicht ganz mir zû | |
| gegensetzunge. Unde da umbe: wan man vindet in der schrift merklichen die mislichi oder die underscheidunge der personen, so nimet die |