Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
minnesamicheit stF. (8 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| loben dich, herre, das du úns hast gehoͤhet mit diner minnesamkeit.» <FOLIO>(7#’r)</FOLIO></VERS>/ <KAP><N>VII</N>. Von gottes vlůch in ahte dingen</KAP> Ich vlůche | |
| gekroͤnet mit vride. Si hat einen spilman, das ist die minnesamkeit, sin harpfe das ist innikeit. Der ist gekleidet mit dem | |
| denne alleine er. Er wonet in dem vride der heligen minnesamkeit und runet mit siner liebin in dem engen enoͤte der | |
| anderswar.</ZG>/ <ZG>Dú verborgenú grimmekeit hat einen sclichten munt,/ dú offenbar minnesamkeit hat den gottes funt.</ZG>/ <ZG>Dú ungetrúwú fare wonet dem hasse | |
| beroͮbest mine lieben swester der innewendigen gottes suͤssekeit und der uswendigen minnesamekeit, die si solten bereiten und in das helige brútbette leiten | |
| das ist ie zů gottes eren. Die underpriorinne das ist minnesamikeit; si sol die cleinen broken zesamene $t lesen und tilken | |
| reinekeit, mit labunge und mit vroͤlicheit, mit troste und mit minnesamkeit. $t So gibet ir got sin widergelt, das si es | |
| hie bi mir under min cleit, so blibet mir die minnesamekeit bereit. Eya edeler gehorsam, ich gibe mich dir in allen |