Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nâhenen swV. (35 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ain ander rephuon und prüett si auz. wenn ain mensch nâhent zuo des rephuons nest, sô läuft diu si willicleich gegen | |
| im lokt und springt vor in in dem mer und nâhent zuo in, und wenn ez siht, daz die läut lustig | |
| dinch gvͦt haizzent, als vil so dir ieglichez ist mer genahent mit der gelichnvsse, da mit ez diner gvͤt teilhaftich ist | |
| willen gar./ daz ich iu sag, daz ist wâr./ dô nâhent der sibent tac,/ dar an er alles werks verpflac/ und | |
| tugent vol;/ des geviel er in wol./ dô dâ zuo nâhent daz jâr,/ dô ez ent solt haben gar,/ daz was | |
| ze sprechen. tuet di pvezze. wan daz riche der himel nahent ivch. Do aber ihesus wandelt bei dem mire galilee. er | |
| mit ackerlüten. vnd ist vzgevarn in daz ellende. do aber nahent di zit der frühte. er sante sin chnehte zv den | |
| aber ein michliv schar chom zvsamme vnd von den steten nahenten zv ihesum. do sprach er mit eime glichnüsse. er gink | |
| von dir, suͤzer herre,/ daz mich dir machet verre./ nu nahen mich dir, sûzer Got,/ daz ich iht werde des tiuvels | |
| aber, do spræch du:/ ‘nu slâft unt ruwet nu,/ er nahent, der mich verraten hat;/ nu stet ûf unt ge wir, | |
| kraiz. Und du scholt bruͤfen, daz deu stat, deu mer nahend der sunnen aufgank, hat ainen andern mittentager, wann deu mer | |
| waz. @n:HELIAKISCHER UNTERGANG.@n. Der suͤnnenleich undergank ist, so deu sunne nahent ainem stern oder ainem himelzaichen, also, daz ez niht gesehen | |
| lengen sich als vil mer, als vil deu sunne mer nahent zu dem krebs. Aber in allen den andern kraizzen, di | |
| Aber der punct in dem auzpuͤnctigen kraizze, der aller maist nahent zu dem sternhimel, der haizzt die aufhoͤhen und haizzet ze | |
| noch nie was betoubt/ mit deheinem slage./ und dô ez nâhent gen dem tage,/ michel wart daz krachen,/ wand sich daz | |
| brieve fuort hin heim/ unde gæb in sîne hende./ hiemit nâhent ez dem ende./ //CCXXXI dô er sîn dinc het geschaffen,/ | |
| wert,/ daz si schilt oder swert/ mohten getragen./ dô ez nâhente den tagen,/ daz sich ir sorg solt mêren,/ dô sach | |
| und mit schalle/ der herzog ze Gretze lac,/ unz im nâhente der tac,/ daz er wolt hôchzîten./ dô sach man zuo | |
| und mit Valben/ daz velt allez bedaht./ und sô ez nâhente der naht,/ dô kêrt ze herberge/ der kunic frî vor | |
| des ich niht vernam./ dô er hinze Olmunz kam,/ dô nâhent im sîn ende./ den bœswiht unbehende/ diu gir vaste ruorte/ | |
| dorre des meres und der uͤnde. so der jungist tag nahent, so get daz mer auz und swaz nahent da pei | |
| euch, wan so diu werlt zerget diu euch hazzet, so nahent eu daz gotes reich’. do sait in unser herre ein | |
| sumer chomen ist, und so diu judenschaft gelauwich wirt, so nahent der jungist tach. daz himelrich daz ist geebenmazzet dem sumer. | |
| und der winderfrost fuͤr; also ist, so der jungist tag nahent, so ist der luft haiter, so luͤht der tach und | |
| und fur ein in daz ellende. do diu zit nu nahent daz man wucher nemen solt da ze dem selben wingarten, | |
| genad durch die er her chomen waz. do diu zit nahent daz er durich der menschen unrecht sich selben sinem vater | |
| den heiligen wissagen von im geschriben waren und diu zit nahent daz er sich durch unser suͤnte in der suͤntær gewalt | |
| dar an sei, daz schuͤllen wir merchen. do diu zit nahent daz unser herre gemartert wolde werden $t durch unser hail, | |
| wir lesen daz unser herre fur ze Jerusalem. do er nahent da zů und er diu stat an sach, do weint | |
| gemerchet habt, daz unser herre unsern gelauben vestent. do er nahent zu der stat ze Jerusalem und er diu stat an | |
| er sprach, ob wir buͤzzen und riwe haben wellen, so nachent uns daz gotes rich. er goz auch den wein in | |
| werchen, die bezaichent alle der witiben sun. do unser herre nahent zu dem puͤritor, do truch man im den toten man | |
| daz im ie wart angeleit./ Barlââm was dô bewart./ ez nâhente sîn widervart;/ er sprach: "vil lieber Jôsaphât,/ lieber sun, sît | |
| den, die heinen gedingen heten ze dem ewigen libe. Den nahent tægliche daz ir heil, wan ſwenne ſi choment an den | |
| div gotes gůte. [E]z waſ an dem dritten tage. dvͦ nahenoten ſi ze deme ſtade. dvͦ ſi dar zvͦ chomen. nehein |