Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bast stMN. (19 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| zu dem poltze,/ Den sennwete er gar vaste/ Mit lindenem paste:/ Wisset das ich nit lenge./ Er hett sein fewr zeug/ Pey | |
| an dem lîbe wê,/ ez was im anders sam ein bast:/ wandez hete der schanden last/ sînen rücke überladen./ ez enkund | |
| unden/ zesamene gebunden/ und die hende vaste/ ze rücke mit baste./ den gurren die sî truogen hin,/ den wâren die zagele | |
| hiez er sich erlân,/ er sprach ‘ich sag iu ein bast./ wænet ir niht, her gast,/ daz mich iht betrâge/ iuwer | |
| nu durch einander lîden./ man slîzet ab der wîden/ ein bast vil sterker mit der hant,/ dann iezuo sî der minne | |
| also lang als es wirt. Ir gúrtel ist gemachet von baste eins oleiboͮmes nach der heligen barmherzekeit, die si tragent zů | |
| minn, und gaben ir zustund/ wurz, este, ris, loub unde bast./ sus wart Phyllis, die schon, zu einer linde./ das ich | |
| ze dræter tjoste/ ein harte krankiu koste,/ diu stîcledr von baste./ dem edeln werden gaste/ was etswenne gesatelt baz./ ûf sitzen | |
| host gepfropt, so binde is czu samen mit eyner wit odir baste odir semdin. Dor no bedecke die czu vugunge mit miste odir | |
| si ist sô vast,/ daz si ne vorhtent niht ein bast/ uns noh alle di nû leben,/ al wolden si dar | |
| mîn lantsite ist getân,/ als ir dâ vrâget umbe den bast.’/ der meister sach den jungen gast/ vil guotlîche lachend an,/ | |
| daz./ nu besâhen sin baz unde baz,/ die dâ zem baste wâren:/ sîn gelâz und sîn gebâren/ daz nâmens alle in | |
| der hovebære,/ daz sin im rehte leiten/ und ûf den bast bereiten./ nu daz was schiere getân./ zem hirze gienger obene | |
| schône dort hin dan geleit:/ hie mite sô was der bast bereit./ //Tristan der ellende gast/ ‘seht’ sprach er ‘meister, deist | |
| //Tristan der ellende gast/ ‘seht’ sprach er ‘meister, deist der bast/ und alse ist disiu kunst getân./ nu geruochet ir her | |
| bant er diu/ mit sînem netze vaste;/ mit einem grüenen baste/ verstricterz sus unde sô./ ‘nu seht, ir hêrren’ sprach er | |
| //Tristanden, den heinlîchen gast,/ und bâten, daz er si den bast/ von ende zende lieze sehen./ //Tristan der sprach: ‘diz sol | |
| von jenem hirze, rehte alsô/ enbaster aber disen dô./ den bast und die furkîe,/ die kunst von der curîe,/ dô si | |
| gezogen/ und aber die stunde alsô betrogen,/ daz ich den bast noch nie gesach./ mîn arbeit und mîn ungemach/ daz was |