Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nahtes Adv. (77 Belege) Findeb.
| zuenzigoſtimo táge mércin ſorbéllot er zuelf ſtúnt tágeſ. zuelf ſtunt nâhteſ. dar mag$/ min ana uuizzen. daz denne nâht. únde tâc | |
| diu naht bezeichenet di$/ dir rêhto uuerchon ſulin. tágeſ unde náhteſ. Só hêizzit ein tîer eleuaſ. daz iſt ein hélfant. ter | |
| ergen, $s si fuorten in ze Jerusalem./ Iz was ferre nahtes, $s si huoten ir rehtes./ si heten viur gemachet, $s | |
| vil wol [...?] in einem kupherinem vaze und druche es nahtes und tages in di ougen. //Ze den vichblatern. Der die | |
| Dauon ſol gotes werke niht vvrgeſatzte werden. Jſt daz ieman nahtes zeden nocturn kvmt nah der glori%-a deſ ſalms Venite exultemus. | |
| mit dô giengens in ein holz./ dâ wurden si des nahtes stolz,/ wan si wîn truogen mit in./ daz was an | |
| danc./ jâ was ez ein vil arger wanc/ daz ir nahtes ritet dan./ dâ mac man wol kiesen an/ daz ir | |
| stat/ und sich vorn dar gekert hat/ da die sunne nachtes under get;/ da si an dem morgen fru stet,/ dar | |
| libes tot/ bezeichent ouch mit der tat/ daz die sunne nachtes under gat./ swer ernstlich wil werben/ und seliclichen er sterben,/ | |
| stunt,/ Die was snel vn2de gerat/ Vn2de sprach vn2de trat/ Nachtes vnd tegelich,/ Einer tumer|schin gelich,/ Vf einer tabelen breit,/ Mit | |
| Follecliche zwelf tage,/ Svnder ruwe, an gemach,/ Wen als in nachtes gescah./ Als die svnne vf ginc,/ Hube1n sie sich vf | |
| ouch selbe gewu1nt./ Der strit eine woche1n stunt,/ Daz sie nachtes nie gelage1n/ Noch tages ruwe niht en=pflage1n./ Achilles hette grozze1n | |
| al,/ Von dem da sonne uf gat/ Biz daz sie nahtes under gat./ Sin nam auch in die helle kam./ Und | |
| ein wunder/ ime selbem saget/ daz im ein unsippiu maget/ nahtes alsô nâhen lac/ mit der er anders niht enpflac,/ dern | |
| duo weget im der hailige man./ wie kûme er in nahtes entran!/ $sDuo wîhet er Zachêum,/ er bevalh im daz bistuom./ | |
| gunnen./ si wolten in gerne hân reslagen./ vil kûme er nahtes ûz entran./ $sDer kunic hête grôz arbait,/ sîn vil iuneriz | |
| vil genôte,/ wenne der fride ende nam:/ zwelfe Vespasjâni man/ nahtes in ûz der burc truogen,/ alsô lebentic si in di | |
| garte wart im inneclîchen trût./ ain hirz wart sîn gewar,/ nahtes slaich er dar,/ uber aine stigelen nidere/ dâ spranch er | |
| begraben:/ waz gotelîcher craft mac er gehaben?/ sîne jungeren in nahtes dâ ûz stâlen,/ des morgenes sâ jâhen,/ daz er von | |
| frouwe:/ ‘wir wellen di rede bewæren und erziugen,/ daz er nahtes ûz dem grabe verstoln wart,/ alse Zêlêôn wider dich geredet | |
| die daz alle hôrten unde sâhen,/ daz in sîne jungeren nahtes stâlen’./ ‘den geziuch wil ich enphâhen,/ oder ich verwirf in | |
| ich daz gehôret und gesehen hân,/ daz in sîne jungeren nahtes stâlen/ und des morgenes sâ jâhen,/ daz er von dem | |
| von der erden klôz,/ visch vogel würme und tier,/ swaz nahtes tou durchfiuhtet/ und swaz der tac macht fröiden rich,/ swaz | |
| dir tac, vil sælic sî dîn nam./ //Sô mich besezzen/ nahtes habent die sorge alsam diu mar,/ des wirt vergezzen/ sâ, | |
| vnd wolte div froͮwen alſo totiv bewollen haben. Er chom nahtes dar mit der froͮwen chnehte vnd ſparten die tuͤr innen | |
| der was ein fürste under in/ und was etwanne hin/ nahtes zuo Jêsû chomen/ und hæte von im vernomen/ wie man | |
| uns daz grap bewarn./ wir sorgen daz si her varn/ nahtes und in fürder tragen/ und der werlde danne sagen/ für | |
| oder wer sie uns hât genomen./ sie habent die christen/ nahtes mit zouberlisten/ den wahtæren verstoln./ die selben unser scholn/ sîn | |
| cleinen griezes her./ ein bluome wahſet in dem mer,/ da nahtes in beſliuzet ſich/ ein wilder vogel wünneclich,/ ſwenn er den | |
| niht./ er biuwet als ein fledermûs/ der schanden vinsternisse,/ diu nahtes fliuget vil gewisse/ dâ man hât geleit/ einen fûlen ronen | |
| prüeve ich unde kiuse:/ si tuont der fledermiuse/ gelîch, diu nahtes fliuget,/ daʒ si der glanz betriuget/ an einem fûlen spâne,/ | |
| noch zauber in der burg gesehen, des beide, tages und nachtes, als viel dainn geschah, das des wunders nymand ein ende | |
| und wunderten sich sere was dem ritter were das er nachtes so jemerlich gebaret. By andersitt was Galahot frú offgestanden und | |
| wil hort ers aber und gedacht das man die zitt nahtes umb sůß nit bliese; er kerte dar und fand zuhant | |
| den ewartin,/ di dir got vorchtin,/ di dir dagis undi nachtis/ phlagin gotis ammichtis./ daz wart also gordinot,/ als iz der | |
| ein walt, heiʒet irchana. Da inne ſint vogele, die ſchinent nahteʒ alſ daʒ fúr. Dabi ſint ʒwene berge, die heiʒent armenii. | |
| calt, daʒ in nieman uor kelte getrinken [15#’v] mac vnde nahtiſ ſo heiʒ, daʒ in nieman getar gerůren. Bi deme moren lande | |
| Safir din kleit./ ////De echte stein is ein Carbunkel,/ de nachtes schint ind $’s dags is dunkel./ he ziͤret sere din | |
| die allersuͤsseste nahtegale der getemperten einunge mit gotte tages und nahtes, und manig suͤsse stimme hoͤrt si da von den vogeln | |
| und ouch den andern fürsten mîn,/ Flôranden von Itolac,/ der nahtes mîner wahte pflac:/ er was mîn turkoyte alsô,/ sîns trûren | |
| rot, ist gůt den tifilsuhtegen./ Sardius ist tunchil rot, scinit nahtes, ist gůt der in treit vor di vallensuht./ Crisoprasus ist | |
| daz ich in eime zwivel bin:/ var ich vor vorhte nahtes hin,/ des han ich ymmer shande./ blibe ich in dem | |
| möhte sîn,/ daz der liehten sunnen schîn/ tages schîne und nahtes niht./ in dûhte ein wunderlîch geschiht,/ wâ von diu vinster | |
| schîn/ verwandelt von der arbeit,/ der er alsô manige leit:/ nahtes vrost, tages hitzeglast/ tet in sîner schœne gast./ sîn liehtez | |
| getân/ alse der blôde hovewart./ sulih ist sîn art:/ swenner nahtes iht vernemet,/ durh sîne blôdicheit wirt er irgremet,/ er ne | |
| ir hulden,/ der ih bin./ Sunder lachen/ muoz ich wachen,/ nahtes sorgen,/ trûren morgen/ âne sin,/ Sît daz mir ir munt | |
| niht dar über. //Unde kumet ein man an den andern nahtes oder tages und der eine laufet den andern an, dâ | |
| îlin mit allir ſlahte girde, mit warn minnin tageſ unde nahtiſ. Da vroͮwin wir unſich iemir ane endi. Da iſt div | |
| tage umbe unſ. Der tieuel uihtet unſ ane tageſ unde nahteſ, wie er unſ in ſine gewalt gewinnen muge, wie er | |
| man daz sorcveldeclîche bewaren, daz in allen spitâlen den siechen nahtes liehtes nimmer gebreche. Die in disen spitâlen, zu welcher cît | |
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