Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ougen swV. (67 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| gediemvͦtit der wirt irhohit. Vn2de ſo ſi diz ſpricht. ſo #;iogiz ein ielich irhohrvnga weſin ein geſlehte dir h#;iochferte. Daz zeigot | |
| gviſſe redilic vn2de mit demůti der minne e1r reffiſſut oder oͮgit ahtei der vater wiſlic daz nit liht dur daz ſelbe | |
| hât. Und swenne ez kumet in die zît, daz er öuget in der zît, daz er in der êwicheit hât anegesehen, | |
| die niht seugent.«/ so hebent sie an· vnd die wort eugent/ vnd sprechent auch den bergen zu/ sus: »uber vns gefallent | |
| sin orbur/ Brachte menschen kunne,/ Do schein die ware sunne/ Durch unser vinsterkeite nebel,/ Do himeltou reis durch daz swebel/ Daz | |
| von gewande,/ Sydin und vil raine./ Die frowen gemeine/ Begunden ögen wibes tugend./ Geblümte zuchtt, fröliche jugend/ Von den zartten da | |
| alle der werlde not/ In des grimmen todes beize./ Min erwelten, die den weize/ Glichen an den zwein minnen/ Und nimmer | |
| sere leit,/ Als her wol sint bescheinte/ Welcher wis her daz meinte./ Al wuste her wol vor sinen val,/ Also der | |
| Swar sie in nicht mugen gestillen/ Nach undervan mit suzer vle,/ Da vordern sie iz daz iz irge.’/ __Merket tigere daz | |
| gar wart als ein blut’:/ Daz bedutet die cristenheit,/ Die wirt gevarwet als ein cleit/ In ires schepferes hute/ Von marterlichem | |
| wunder alles sichtig wirtt,/ Der junge denne nitt verbirtt,/ Er öget sinen altten tuk,/ Gegen den schwertten tütt er zuck.’/ __Medea | |
| fürste von Schottan./ Ze hande trüge er schöne/ Unz er ougtte die cronne./ Gegen den Kr%:ichen er do/ Kertte mitt gemütte | |
| Als ergange1n was die nacht/ Vn2de der tac sine macht/ Ougen begunde,/ Vor der morgen|stunde,/ So die svnne vf gat/ Vn2de | |
| weme ouch vrome –/ //Den sie den ougen vorkome./ Sus ougete Got Johanne,/ Dem unbewollenen manne,/ Sine vorborgen tougen,/ Her sach | |
| gezuk, der geware,#s-/ Der in des engeles exemplare/ Sime jungere ougete sich.»/ Dize wort sint bezeichentlich./ //Amen ist ein kry#’echesch wort,/ | |
| sy ze velde kome./ Anne ir sitten gienge mit zucht/ Pictorie, die wipliche genucht./ Waz man von zartten frowen saitt,/ Daz | |
| teiles/ Der himelischen Jherusalem/ Meinete hie Crist von Bethleem/ Und ougete iz Johanne,/ Daz diz teil solde danne/ Vallen, daz ander | |
| patriarken/ Vorborgen in der arken/ Und heizet vorborgen manne;/ Diz ougete Got Johanne,/ Daz her iz der werlde tete kunt./ #s+Do | |
| minnen,/ //Wolt ir iz uch vorsinnen./ Die ander tugent sich ougete/ Do der starke Crist orlougete/ Bi menschlicher brode/ Mit dem | |
| (Als ich uch dicke han geseit),/ Do der trache sich ougete,/ Wen her mit ir orlougete/ Mit nitlichen ergen,/ Ob her | |
| sach/ Den totten Ulixen – – –/ – – – neme:/ ‘Mim namen daz nit enzeme/ Daz ich dich lausse all | |
| sêre/ daz er mich nimmer mêre/ willeclîchen an gesiht.’/ alsus enoucte sî sich niht/ unz in diu salbe gar ergienc/ und | |
| sich niht langer newolte tougen,/ er newolte sînen gotelîchen gewalt ougen,/ als in der vater her hête gesendet./ dâ was der | |
| miſſewende./ daz wunder hat kein ende/ daz got uns allen ouget:/ er wart von dir geſouget,/ und hat an im doch | |
| harpfen, gîgen/ bedürfen ouch geziuges wol./ swaʒ künste man eht öugen sol,/ die müeʒen hân gerüste,/ mit dem si von der | |
| daʒ iuwer lîp gewaltic/ ist êren unde manger tugent,/ daʒ öuget an mir iuwer jugent/ und iuwer minneclich gebâr.’/ des antwurt | |
| zuo mîner kemenâten hin,/ dar inne ich alterseine bin/ und öuge mîn geselleschaft./ wird ich von iu dâ sicherhaft/ mit triuwen | |
| gar getriuwe dirre man/ dem vater sîn gewesen kan!/ er öuget an im hôhe tugent,/ sît daʒ er wolte sîner jugent/ | |
| ist nôt/ rîlicher arzenîe./ swaʒ in an wunden vrîe,/ daʒ öugent an im alzehant,/ sît daʒ sîn herze sî gewant/ ze | |
| rôst/ verbergen und verdecken?/ eʒ kan sich wol enblecken/ und öugen mit dem glanze sîn./ jô meldet eʒ sîn selbes schîn,/ | |
| daʒ muoʒ geschehen:/ des lânt uns iuwer tugende sehen/ und öugent an uns iuwer zuht./ sît unser heil ist mit genuht/ | |
| gedanc hier umbe sî./ belîp vor aller clage vrî/ und öuge die gebærde,/ als ob dir kein beswærde/ ze herzen und | |
| schaffen. Hie ist der ritter dem ich groß fintschafft han geauget; ich bit uch und heiß uch, als lieb als ir | |
| thun bekennen, $t ein biederber man mag sich allenthalben wol$/ augen, und ist gut zu bekennen@@s@ $t wo der ist. Herre | |
| dine werc, di sint manicfalt./ du scaffis vnde antredis,/ dv ovgis vnde zvleidis,/ du zimbris vnde brichis,/ dv intlibis vnde richis,/ | |
| dem sach man gar eygentlich/ Waz umb die burk da auget sich/ Und in der burg besunder./ Ich stund; mich nam | |
| wan,/ Gerechtiklich dich zirkest/ Und rechtlich in im wirkest,/ Do augestu diner sterke kraft/ An im mit diner meisterschaft./ Du kanst | |
| tustu wol!/ Ich hoff, du syst doch gnaden vol./ Und eug ez durch din gute mir:/ So wil ich ymmer dinen | |
| ein gift,/ sô möht sich niht vertougen,/ ez müeste sich ougen/ an etelichen dingen.’/ nû begunde dringen/ der kunic die tavel | |
| sich di gotheit/ an der elementen craft,/ von gotlicher meisterschaft/ ougeten sie sich an wundere:/ di luft albesundere/ dunkel unde vinster | |
| gote./ der geist, der vil getruwe bote/ zum ersten sich ouget,/ als er den menschen bouget/ in rechter vorchte heize glut./ | |
| is gliche her vz. Di bloze, di do sich do agit odir bewisit sam eyn glas, ist das di snelle czubricht, | |
| recket,/ groze kraft er danne erzæuget./ swar sich sin ellen æuget,/ dem libe ez an daz leben gat./ markis, ich tůn | |
| gesach nie mit den augen./ er wolte sich im nicht augen,/ wan als er gaz, sa zuhant/ diu twehel vor im | |
| ein trache gât./ die selbe forme er gâhes lât/ und ouct sich dir in mîne wîs:/ er wil werden dîn amîs,/ | |
| vil gar verswein,/ diu vinster naht vil truobe schein:/ sich oucte gar der sternen brehn./ dô diz began der meister sehn,/ | |
| //«Benamen, sprach der knabe dô,/ dîn kunst hât sich mir gouget sô/ daz ich muoz jehen daz dîn list/ ein gruntveste | |
| began des tiuvels spil/ verkêren aber der liute sin/ und ougen sîne kraft an in./ //Sîn lêre ir sinne gar besaz/ | |
| sîn,/ diu er tet sînen jungern schîn:/ in manige wîs ougt er sich in/ unde erlûhte ir herzen sin./ er zeigete | |
| sîn gelîchsender sin/ gruozt in von herzen selten ie./ er ougte im herzevriuntschaft nie,/ als er ie tet den andern zwein,/ | |
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