Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
phliht stF. (196 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| gegeben únsers herren heligen lichamen; und do er alle sin pfliht hatte vollebraht, do hies er sich oleien und vůr gegen | |
| er ist ein saelic man,/ der wol an in erwirbet pfliht/ der vröiden, der ir güete wunder geben kan./ /Trûren muoz | |
| w%/îph%\eit bewar,/ Daz die boesen kleffaere iht/ ervarn unser vríuntl%\îchen pfliht./ ist iht liebers denne eigen lîp?/ noch lieber ist mir | |
| drivaltig,/ Ye wesender herre gewaltig,/ Wie gar hastu mit synnes pflicht/ So gar durch meistert alle geschicht:/ Fruͤcht, wurtz, wort, gestein/ | |
| kurz, der lange muß genesen./ der muß zu wisheit haben phlicht,/ so mag der ungeberde nicht gemiden./ des sin uf rouben | |
| laß dich zu den kinden nicht. $s sie han die phlicht,/ wann sie den fisch verswenden gar, $s sie reichen dir | |
| morder: dannoch was ich ungeboren./ du hast zu keiner truwe phlicht.’/ der wolf es fraß gar sunder hande sparen./ dabi du | |
| die mir gefallen nicht: / wo richer hat zu lügen phlicht, / (des doch erwente wol sin gut,)/ und wo an | |
| / lang er er nützet nicht;/ er hat zu jegerie phlicht,/ von sim geslecht er sere ficht;/ ein houbt er muß | |
| wise. / freud er lützel acht. / zu getichte $s phlichte / hat er unde lacht/ selden. an dem ich den | |
| sie nicht diner hülfe ticht./ des hat zu dinem lobe phlicht/ min swache meisterschaft./ Da Decius der keiser / zoch mit | |
| hett der edel reine/ gar kleine $s zu gite, kerge phlicht./ Postumius/ $s mins lobes fluß –/ uß hoer milde tugende | |
| verchmâc,/ an dem diu ungefuoge lac,/ daz er ouch hete phliht/ an der übelen geschiht,/ daz der rât wart gegeben,/ dâ | |
| niht verswigen,/ man nand ims algeriht,/ die der untriu heten phliht/ mit hern Philippen gehabt./ ûf der schaden wart gedrabt/ mit | |
| geschach von der selben geschiht,/ des het ich doch ungerne phliht,/ daz mich der schade ouch vermîd,/ der dâvon kom sît/ | |
| umb vier Bernær und hôher niht./ swer an witzen hât phliht,/ der aht in sînem muot,/ wes daz ander guot,/ daz | |
| swenn ich mich alsô vergæze/ und mit in in die phliht sæze,/ daz ich von mîner jugent/ hân gephlegen der tugent,/ | |
| sîn aber enkalt,/ der fluochte unde schalt/ und wâren ungemeiner phliht,/ als noch hiute geschiht./ der kuniginne ûfvart/ und daz si | |
| daz was der jungern unheil,/ daz in der tôt die pflihte brach/ als in ir vater leben verjach./ dâ vor was | |
| ir herze unde ir ouge jach:/ diu muosens mit ir phlihte hân./ mit zühten sprach diu frouwe sân/ "gebietet, hêrre: swes | |
| sîn dienst iu’nbôt der ritter rôt./ der wil vil ganze pflihte hân/ swaz iu ze laster ist getân,/ ouch bitt erz | |
| ir prîs/ mit einem andern âmîs./ des lasters nam er pflihte./ ouch ergienc sîn gerihte/ über si, daz grœzer nôt/ wîp | |
| gar geschehen./ ungerne het er dô vergehen/ sîns kumenden prîses pflihte/ ieman an der geschihte./ ___der junge stolze âne bart,/ sîn | |
| sîn lant/ als ez von Clâmidê gewan,/ des lasters wolder pflihte hân:/ im wære ouch leit daz Lähelîn/ im næm zwuo | |
| zît:/ "swâ ich kum zuome strît,/ hân ich dâ vehtens pflihte/ ode fluht mit ungeschihte,/ bin ich verzagetlîche ein zage,/ ode | |
| kraft,/ sô wizzet, mîn hêr Gâwân,/ des sol mîn herze pflihte hân/ //Ze flüste odr ze gewinne."/ diu edele küneginne/ kuste | |
| wîp nu durch geselleschaft/ verbirt, und durch ir zühte kraft,/ pflihte an vremder minne,/ als ich michs versinne,/ læt siz bî | |
| rehter kumbers dol,/ sît ir nâch iwer selbes wîbe/ sorgen pflihte gebt dem lîbe./ wert ir erfundn an rehter ê,/ iu | |
| quecprunne der tugent,/ mit alsô berhafter jugent/ bewart vor valscher pfliehte./ ûz der vinster gein dem liehte/ het er sich enblecket,/ | |
| doch geniezen sunder,/ wand in geselleschefte wernt/ al die drüber pflihte gernt."/ ___der künec sprach "den gelobten strît/ mîn unverzagtiu hant | |
| diu werc stênt ungelîche./ hôhes muotes rîche/ wirt niemen solher pflihte./ gelücke mich berihte,/ waz mirz wægest drumbe sî."/ im lac | |
| Gôwerzîn,/ und Flôranden den gesellen sîn./ die drî gerten sunder/ pfliht über tavelrunder./ //Artûs werte si des sân./ vrâge iuch wîb | |
| hân ich kint, dar zuo mîn wîp,/ daz diu des pflihte sulen hân,/ sô hât got wol zuo mir getân./ swar | |
| sie die gruben dachten haben./ ieglicher wolde graben/ ane geselliche pflicht,/ ir einer half dem andern nicht./ in widerstrit sie gruben/ | |
| reinekeit,/ des gienc er bi die andern nicht./ ane geselliche pflicht/ gienc er alleine hinden na./ daz dorf was ouch verre | |
| spote./ nach sines willen gebote/ hete er mit vil sunden pflicht,/ der ich wil beschriben nicht,/ wand man der rede nicht | |
| wir versuchen daz,/ uf daz du wizzest vurbaz/ unser meisterliche pflicht.’/ die heiligen waren alda nicht,/ di wile der rede wart | |
| menschen leit./ sine groze barmherzekeit/ wil an im gutes lebens pflicht./ ouch wil er sulches dienstes nicht,/ daz im betwungen von | |
| wale/ min wille durch di geschicht,/ wand ich mit willeger pflicht/ di selben stat mir beware./ mit einem vrevele quam er | |
| enwurfe steten ruch/ mit kunst uf die swarzen buch,/ di pflicht mit dem tuvele haben./ er hete ouch harte wol entsaben,/ | |
| min vater oder niht,/ ir muͤzt von mir des todes pfliht/ enpfahen, die ist unwendie.’/ __Rennewart was genendic,/ daz swert er | |
| ir tode daz geshiht./ ir tot git mir des todes pfliht,/ ir bete min sterben wante./ do dich Alyse mante/ swaz | |
| gein der suren zu versiht,/ daz sie binamen des todes pfliht/ enpfiengen in kurtzen ziten./ ‘ich wil binamen striten,’/ sprach der | |
| lant./ __ Egipte hate kúnegis niht,/ wand sih mit gewaltis pfliht/ an disin selbin stundin/ des landes undirwundin/ ein lút die | |
| swek man ir willin was ze swah/ und mit gesellechlichir pfliht/ ir konde volle dienin niht,/ der muͤste han verlorn den | |
| geheize brah/ der im sin warheit vil verjach/ mit getrúlichir pfliht./ ouh hater im des sinin niht/ genomin in dén selbin | |
| vorhtlichen getwangen/ wolter die fúrbas twingin niht/ uf angestlichir vorhte pfliht./ __ Do hiez er die lant lúte uz gan/ und | |
| die guͤte/ mit wiplichir demuͤte,/ das si dur rehter tugende pfliht/ die knaben wolten toͤdin niht/ und liezen si heinliche lebin:/ | |
| werden hie gelichet iht!/ __ Nu wilih mit der warheit pfliht/ dú mere vahin wider an,/ wie Mo%.yses der reine man/ | |
| wenden/ das ir mit in gemeinis iht/ hat mit gemeinir phliht/ das gein in da frúntlich si.’/ darnach beschiet im Got | |
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