Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
prîvilêgje stN. (13 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| gůt#;a%;;eete/ machete ze sele ger#;aete/ #;oVtenbvͦr die Abbeteie/ vri mit privileie/ daz Adelbern ze lehen was gegeben/ die wile er was | |
| dirre zal, so hant die romer uf gesezzit daʒ dekein privilegium, //daʒ ist hantvestene, frome were, man enschribe danne under fiunfzehin | |
| glîchin grât./ Sus wart bestêtigt und gestift/ und mit vil privilegien gift/ gewidmit und gemachit rîch/ der werde ordin rittirlîch/ der | |
| hân/ vrôlîchin in gesehin an/ und mit grôzir vrîheit/ an privileigen undirscheit/ in bestêtigit habin,/ irlûchtit und irhabin./ Von brûdre Heinrîche | |
| ouch zu Lîflande dort/ mit allir der genâdin hort/ in privileigin êwikeit/ mit vollenkummir sichirheit,/ alse man zu allir zît/ den | |
| shiet./ ir suͤzer munt mich do beriet/ eins kusses zu privileie./ hie stat pfaffe und leie,/ die vragen sie ane valshen | |
| iu daz versmahen,/ so wil ich unshuldig wesen./ heizt daz privileie lesen;/ und swaz dar an geshriben ste,/ daz tuͤt und | |
| mit sunderlicheme gunste unde ouch bestêtigen mit antlâze unde mit prîvilêgien, swaz in geistlicher gâbe von gûten lûten gegeben wirt. Dô | |
| unde habent in erlûchtet unde bestêtiget mit manigerhande vrîheite unde prîvilêgien. Diz ist die regele der brûdere von deme Thûschen hûse | |
| capellen, zehenden unde susgetâne dinc, nâch dem daz in ir prîvilêgia verlîhent. Sî mugen ouch lûte, wîp unde man, knehte unde | |
| iemanne habent, behalten in alle wîs ir vrîheite unde ir prîvilêgien, niht ubelîche unde umbillîche unde vorbedehteclîche sî mûwent, die sî | |
| siechen gehôret, $t sô mac man von der verlîhunge der prîvilêgien des ordenes mit sunderlicheme urlobe $t des meisteres oder des | |
| wiſtůme deſ ſinnes. $t fro ſult ir ez uirnemen. dizze priuilegium $t wart gegeben. wibe ni ne hein[eme]. wan unſerre froͮwen alterſein[e]. |