Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rîterschaft stF. (484 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| mocht, sie begunde Lancelotes ungemach clagen. ‘Ay blum aller der ritterschafft von dißer werlt’, sprach sie, ‘wie ist so groß schade | |
| dann mynselbs lip? Das was ein blum von aller der ritterschafft $t die ie geborn wart. Sitt ich syn auch nit | |
| fro. Also waren alle die da waren, und priseten sin ritterschafft sere. //Nu stund der konig uff und nam die konigin | |
| durch ir zweyer bett willen und auch durch sin gut ritterschafft. Diße dri gesellen $t wurden zu tafelrund gesaczt mit großen | |
| hant. Ich bin ein armer ritter, der noch umb rechte ritterschafft nit weis und umb groß gethete, die uch all wol | |
| so groß noch so starck darzu das er so groß ritterschafft gethun möge oder so gut ritter gesin vor ander ritter; | |
| im, darumb das er Lyonel ere thun wolt zu siner ritterschafft, das alle die werlt da von sprach. //Der hoff wart | |
| und trat off den tiel und gedacht umb die meisten ritterschafft $t die er ie gethan hett. Der ritter mit der | |
| herre Gawan und brißte den ritter ußermaßen sere das sin ritterschafft $t allzu groß were wiedder allen den rittern die er | |
| hinnen scheiden muß, das mir das leit ist; ich wonde ritterschafft in uwerm hoff finden, des nit ist. Auch hat myn | |
| morder zu recht sin sol und ein diep, und hast ritterschafft geuneret. Darumb enmagstu uber die brucke komen nit von dem | |
| geborn wurden! Er duncket mich werlich ein tore der sich ritterschafft fur uch vermeßen wil.’ ‘Warumb?’ sprach Lancelot. ‘Darumb’, sprach Key, | |
| din liͤven besteit de grimme dot./ in krüzigt diͤ heidensch ridderschaf./ wat wunden sin krüz dim herzen gaf!/ //In dir strident | |
| volsagen./ da er sich warf uß tugent fluß,/ von siner ritterschaft er wart erslagen./ der keiser Nero tote sich $s nach | |
| geschriben sint./ es saget von der wirtschaft/ Asweri und der ritterschaft/ und wie von Aman was geschafft/ der tot den Juden | |
| Romer merkten,/ das Hanibal nicht meinte dann ir sterben./ die ritterschaft sie sterkten/ und wolden das in manheit widergerben./ Emilius der | |
| damit sie wolden lonen/ des adels werke reine./ da die ritterschaft ersach/ solchen dank, nach manheit sie da ^+stebte./ Manheit gar | |
| ir kraft./ in diente von ir landen $s vil stolziu ritterscaft/ mit lobelîchen êren $s unz an ir endes zît./ si | |
| kraft,/ von ir vil hôhen werdekeit $s und von ir ritterscaft,/ der die herren pflâgen $s mit vröuden al ir leben,/ | |
| kraft?/ wir liezen übele schînen, $s daz wir ouch pflegen riterschaft.«/ »Ine wil es niht erwinden«, $s sprach aber der küene | |
| daz Sigmundes lant./ Der wirt hiez z%..e allen zîten $s riterscefte pflegen./ daz tet dô willeclîchen $s vil manec junger degen./ | |
| geschehen./ er begonde vriuntlîchen $s an vroun Prünhilde sehen./ Ir ritterschaft die geste $s bat man abe lân:/ der künic mit | |
| von manigem recken $s ûf dem hove geschach./ si pflâgen ritterschefte $s durch kurzewîle wân./ dô liefen dar durch schouwen $s | |
| riten lobelîche; $s der was vil manic degen./ si pflâgen ritterschefte, $s daz sach vil manic meit./ ouch was der ritter | |
| morgen $s von Wiene si dô riten./ dâ wart in ritterschefte $s schilde vil versniten/ von spern, die dâ fuorten $s | |
| nâmen sîn wol war,/ wande vor in beiden $s diu ritterschaft geschach./ diu küneginne ez gerne $s durch leit der Burgonden | |
| krône/ mit grôzer küneclîcher kraft,/ unz er lac tôt an rîterschaft./ ___Dô klagte man in sêre./ die ganzen triwe und êre/ | |
| gesagen/ deheiniu klagelîchiu leit./ ich var durch mîne werdekeit/ nâh ritterschaft in fremdiu lant./ frouwe, ez ist mir sus gewant."/ ___dô | |
| ouch anderswâ,/ ze Dâmasc und ze Hâlap,/ und swâ man ritterschaft dâ gap,/ ze Arâbîe und vor Arâbî,/ daz er was | |
| houbet schrunden./ die heten sölhe wunden,/ daz si doch tâten rîterschaft:/ si heten lâzen niht ir kraft./ ___Der burcgrâve von der | |
| erlenget und mîn leit./ ___dem helde erwarp mîn magetuom/ an rîterschefte manegen ruom./ do versuocht i’n, ober kunde sîn/ ein friunt. | |
| Gahmuret der degen guot/ sprach, er wolde gerne sehen/ wâ rîterschaft dâ wære geschehen./ ___her_ab mit dem helde reit/ manec rîter | |
| gewer./ sîn herze gap von stôzen schal,/ wand ez nâch rîterschefte swal./ Daz begunde dem recken/ sîne brust bêde erstrecken,/ //sô | |
| her begunde dringen/ der minneclîche bêâ kunt./ der was von rîterschefte wunt,/ und hetz ouch dâ vil guot getân./ Gaschier der | |
| muomen kint./ die besten gar mit iu hie sint,/ der rîterschefte herte:/ wer twang iuch dirre verte?"/ ___dô sprach der stolze | |
| handen,/ //zwên künge mit grôzer kraft:/ die vluot von der rîterschaft/ si brâhten, unde manegen kiel:/ ir rotte mir vil wol | |
| man,/ unz er sich vaste senen began./ daz er niht rîterschefte vant,/ des was sîn freude sorgen phant./ Doch was im | |
| sun mîn,/ sîn an der hiez Gandîn:/ der lac an rîterschefte tôt./ des vater leit die selben nôt:/ der was geheizen | |
| Kaylet:/ nâch dem kêrt er ze Dôlet./ //der was nâh rîterschefte gevarn,/ dâ man niht schilde dorfte sparn./ dô hiez ouch | |
| wâr./ hie ist och sîner tohter man,/ der wol mit rîterschefte kan,/ Lôt von Norwæge,/ gein valscheit der træge/ und der | |
| Gâwân, des suon,/ sô kranc daz er niht mac getuon/ rîterschaft enkeine./ er was bî mir, der kleine:/ er sprichet, möhter | |
| wâ./ poynder wârn sîn wende:/ die worhten rîters hende./ ___diu rîterschaft sô nâhe was,/ daz die frouwen ab dem palas/ wol | |
| grîfen zagel./ daz hinder teil was ouch ein hagel/ an rîterschaft: des wâren die./ daz vorder teil des grîfen hie/ der | |
| Gahmuretes tât/ den hœsten prîs derworben hât."/ ___Die andern tæten rîterschaft/ mit sô bewander zornes kraft,/ daz siz wielken vaste unz | |
| sich./ der frouwen huote mich ûf pant,/ daz ich niht rîterschefte vant:/ //dô wânde ich daz mich rîterschaft/ næm von ungemüetes | |
| daz ich niht rîterschefte vant:/ //dô wânde ich daz mich rîterschaft/ næm von ungemüetes kraft./ der hân ich hie ein teil | |
| erden gekêret:/ grôz trûren si daz lêret./ alsus tuont si rîterschaft./ si sint verladen mit jâmers kraft,/ sît Gâlôes mînr muomen | |
| verribn/ unt d’ors mit sporn alsô vertribn,/ daz die vrechen ritterschaft/ ie dennoch twanc der müede kraft./ diu küngîn reit dô | |
| zehant,/ "swelch ritter helm hie ûf gebant,/ der her nâch rîterschaft ist komn,/ hât er den prîs hie genomn,/ den sol | |
| wan verlæt mich immer jâmers kraft,/ sô tæt ich gerne rîterschaft./ lât ir niht turnieren mich,/ sô kan ich noch den | |
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