Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
rôsenrôt Adj. (42 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| man sie vant behangin/ An den wol getanin wangin,/ Von der rosin rotin durchschine/ Gevar alse rubine:/ Von der wize glich berillin./ Sie | |
| niemant wizzen kan./ ich mein ouch euch, meide klar,/ gar rosen rot und lilien var./ ir klosterleute guten,/ an den tugenden | |
| wizzen kan./ ich mein ouch euch, meide klar,/ gar rosen rot und lilien var./ ir klosterleute guten,/ an den tugenden bluten,/ | |
| krone swebe/ uber den hobeten alsam si lebe,/ golt var, rosen rot, lilyen wiz./ sie haben bejaget der meyde pris./ sie | |
| swebe/ uber den hobeten alsam si lebe,/ golt var, rosen rot, lilyen wiz./ sie haben bejaget der meyde pris./ sie luchtet | |
| Jhesus, durch den tot/ unde durch die minne do er rosen rot/ an dem kruce durch uns hiench,/ do ein sper | |
| durch den tot/ unde durch die minne do er rosen rot/ an dem kruce durch uns hiench,/ do ein sper durch | |
| gebaren./ Daz tett ir innenklichen nott:/ Ir l%:ichter mund so rossen rott/ In menger strittenlicher vartt/ Von im oft getröstett ward./ | |
| Daz tett ir innenklichen nott:/ Ir l%:ichter mund so rossen rott/ In menger strittenlicher vartt/ Von im oft getröstett ward./ __Wir | |
| lan.’/ __Ze füss hüb sich kampffes nott./ Manig mund so rossen rott/ Sittenklich uss züchten sprach:/ ‘Ja, Gott, du wende ungemach/ | |
| __Ze füss hüb sich kampffes nott./ Manig mund so rossen rott/ Sittenklich uss züchten sprach:/ ‘Ja, Gott, du wende ungemach/ Ünserm | |
| ain krone,/ Di stund im also schone./ Sein wangen waren rosen$~rött./ Vil werden grus sein mund im pot,/ Deß ersten Appolonio/ | |
| Si was in der röte weiß/ Und in der weysse rosen$~rott,/ Als es fraw Venus gepot./ Ir stirne weyß und nicht | |
| sie hât niht erwunden,/ sich habe mîn underwunden/ ir múnt r%\ôsenrôt./ Mínne %\unde ir kunden/ die sint mir wol erkant. hæte | |
| nieman mich getrœsten mac wan diu schœne und ir vil rôserôter munt./ hei wære ab daz/ âne ir haz/ daz ichs | |
| werltlicher wünne/ lag ir beider herze tôt:/ ir liehten münde rôsenrôt/ vil senfter küsse pflâgen,/ dar nâch si sich verwâgen/ aller | |
| enpfienc/ unde ir zuht und êre bôt./ ûʒ wîsem munde rôsenrôt/ sprach diu vil schœne wider in:/ ‘ûf gnâde ich, herre, | |
| und sach im under ougen/ lieplîche bî der stunde./ mit rôsenrôtem munde/ sprach diu vil clâre wider in:/ ‘gespil, waʒ meinet, | |
| unde trockent daz an der sunnen unde behaldent daz. Di rosenrot ist dar nach di beste. Da von machet man gut | |
| predier gewete ist fúrig sunnenclar, der martyrer gewete ist lúhtende rosenrot, wan si mit Jhesu litten den blůtigen tot. Der megde | |
| helfe nie gebôt./ Doch wart ir varwe liljen wîz und rôsen rôt,/ und saz vor mir diu liebe wolgetâne,/ gebl%/üet réht alsam | |
| diu mære reht$’ ervant./ Ir scœnez antlütze $s daz wart rôsenrôt,/ do mit liebe was gesceiden $s ûz der grôzen nôt/ | |
| ir von ir wæte $s vil manec edel stein./ ir rôsenrôtiu varwe $s vil minneclîchen scein./ ob iemen wünscen solde, $s | |
| sin leben/ durch got an der marterat,/ der kumt mit rosen roter wat/ zu hove in grozer ere./ swer ouch mit | |
| leben/ durch got an der marterat,/ der kumt mit rosen roter wat/ zu hove in grozer ere./ swer ouch mit rechter | |
| Die stent dem guten lob uneben./ Ein mezzig munt und rosenrot,/ Der hot, waz tugent ie gebot./ Zu kleine fugent frawen | |
| s#;ealde geordenot sin/ Und die froͤdebernde stunt/ Das im din rose roter munt/ An frúntlich kússen biete,/ Und sich der s#;ealden niete/ | |
| blanc/ Graf si im an das kinnebain,/ Ir munt in rosen roͤtú schain,/ Si sprach ,geselle, wie maht du?/ Maht du genesen, | |
| min mund so zart, minú wengel so liehtvar und so roͮsenroͮt und ellú min gestalt so schoͤne und so wúnklich und | |
| uf dien erwirdigen rihtstuͤlen, wie die martrer schinent in iren roͮsenroͮten kleidern, die bihtere lúhtent in grůnender schonheit, wie die zarten | |
| lieben geselleschaft, die du so toͮgenlich schoͮwest, und lůg, wie rosenrot, wie durwúnklich dú antlút schinent, dú hie so dik schamrot | |
| vil uff des zitlichen meien wat; oder waz sol ime rosenrot, vyol, lylien und allerley varwe der blůmen, so sin hertz | |
| sender nôt./ wil mir die nicht benemen/ ir munt so rôsenrôt,/ owê, so bin ich tôt!/ //Owê, wie wê mir dâ | |
| ir alse harte./ ir wengel und ir munt sint so rôsenrôt,/ dâbî lachet sî so rechte zarte./ si ist ouch rechter | |
| frô ich gebâre,/ nach liebe nu manigen tag./ Ir munt rôsenrôt,/ der schaffet zewâre,/ daz ich ir vergezzen niht mag./ Ir | |
| //Wol ir henden, $s wol ir wange,/ wol ir hiufeln rôsenrôt!/ Getorste ich senden $s mit gesange/ mîniu leit der ich | |
| nâch dem gruozze,/ den so minneklîchen suozze/ gît ir mündel rôsenrôt./ //Seht, wie heide und ouch der walt/ valwent von den | |
| der lieben stunt,/ sô si gât zem garten/ Und ir rôserôter munt/ mich ir heizzet warten./ Sô wirt hôhe mir ze | |
| schiet ez von mir balde/ zuo dir, liebiu frowe mîn./ //Rôsenrôt ist ir daz lachen,/ der vil lieben frowen mîn./ Waz | |
| getân,/ als ez diu Minne gebôt:/ sîn munt was rehte rôsenrôt,/ sîn varwe lieht, sîn ougen clâr;/ brûnreideloht was ime daz | |
| ir gar entwaich,/ Si wart vor grosser schame blaich;/ Ir rosen roͤte wangelin/ Verlurent ieren liechten schin/ Und tatend kunt der | |
| gar entwaich,/ Si wart vor grosser schame blaich;/ Ir rosen roͤte wangelin/ Verlurent ieren liechten schin/ Und tatend kunt der mægde |