Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rôsenrôt Adj. (42 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Athis A* 19 man sie vant behangin/ An den wol getanin wangin,/ Von der rosin rotin durchschine/ Gevar alse rubine:/ Von der wize glich berillin./ Sie
Erz_III 6, 596 niemant wizzen kan./ ich mein ouch euch, meide klar,/ gar rosen rot und lilien var./ ir klosterleute guten,/ an den tugenden
Erz_III 6, 596 wizzen kan./ ich mein ouch euch, meide klar,/ gar rosen rot und lilien var./ ir klosterleute guten,/ an den tugenden bluten,/
Erz_III 6, 689 krone swebe/ uber den hobeten alsam si lebe,/ golt var, rosen rot, lilyen wiz./ sie haben bejaget der meyde pris./ sie
Erz_III 6, 689 swebe/ uber den hobeten alsam si lebe,/ golt var, rosen rot, lilyen wiz./ sie haben bejaget der meyde pris./ sie luchtet
Erz_III 6, 732 Jhesus, durch den tot/ unde durch die minne do er rosen rot/ an dem kruce durch uns hiench,/ do ein sper
Erz_III 6, 732 durch den tot/ unde durch die minne do er rosen rot/ an dem kruce durch uns hiench,/ do ein sper durch
GTroj 6160 gebaren./ Daz tett ir innenklichen nott:/ Ir l%:ichter mund so rossen rott/ In menger strittenlicher vartt/ Von im oft getröstett ward./
GTroj 6160 Daz tett ir innenklichen nott:/ Ir l%:ichter mund so rossen rott/ In menger strittenlicher vartt/ Von im oft getröstett ward./ __Wir
GTroj 9062 lan.’/ __Ze füss hüb sich kampffes nott./ Manig mund so rossen rott/ Sittenklich uss züchten sprach:/ ‘Ja, Gott, du wende ungemach/
GTroj 9062 __Ze füss hüb sich kampffes nott./ Manig mund so rossen rott/ Sittenklich uss züchten sprach:/ ‘Ja, Gott, du wende ungemach/ Ünserm
HvNstAp 11656 ain krone,/ Di stund im also schone./ Sein wangen waren rosen$~rött./ Vil werden grus sein mund im pot,/ Deß ersten Appolonio/
HvNstAp 15040 Si was in der röte weiß/ Und in der weysse rosen$~rott,/ Als es fraw Venus gepot./ Ir stirne weyß und nicht
KLD:GvN 20: 3, 7 sie hât niht erwunden,/ sich habe mîn underwunden/ ir múnt r%\ôsenrôt./ Mínne %\unde ir kunden/ die sint mir wol erkant. hæte
KLD:GvN 49: 2, 4 nieman mich getrœsten mac wan diu schœne und ir vil rôserôter munt./ hei wære ab daz/ âne ir haz/ daz ichs
KvWHerzm 224 werltlicher wünne/ lag ir beider herze tôt:/ ir liehten münde rôsenrôt/ vil senfter küsse pflâgen,/ dar nâch si sich verwâgen/ aller
KvWTroj 15154 enpfienc/ unde ir zuht und êre bôt./ ûʒ wîsem munde rôsenrôt/ sprach diu vil schœne wider in:/ ‘ûf gnâde ich, herre,
KvWTroj 15580 und sach im under ougen/ lieplîche bî der stunde./ mit rôsenrôtem munde/ sprach diu vil clâre wider in:/ ‘gespil, waʒ meinet,
Macer 31, 6 unde trockent daz an der sunnen unde behaldent daz. Di rosenrot ist dar nach di beste. Da von machet man gut
Mechth 3: 1, 104 predier gewete ist fúrig sunnenclar, der martyrer gewete ist lúhtende rosenrot, wan si mit Jhesu litten den blůtigen tot. Der megde
MF:Mor 17: 1, 5 helfe nie gebôt./ Doch wart ir varwe liljen wîz und rôsen rôt,/ und saz vor mir diu liebe wolgetâne,/ gebl%/üet réht alsam
NibB 241,1 diu mære reht$’ ervant./ Ir scœnez antlütze $s daz wart rôsenrôt,/ do mit liebe was gesceiden $s ûz der grôzen nôt/
NibB 282,2 ir von ir wæte $s vil manec edel stein./ ir rôsenrôtiu varwe $s vil minneclîchen scein./ ob iemen wünscen solde, $s
Pass_I/II_(HSW) 288 sin leben/ durch got an der marterat,/ der kumt mit rosen roter wat/ zu hove in grozer ere./ swer ouch mit
Pass_I/II_(HSW) 288 leben/ durch got an der marterat,/ der kumt mit rosen roter wat/ zu hove in grozer ere./ swer ouch mit rechter
Physiogn 235 Die stent dem guten lob uneben./ Ein mezzig munt und rosenrot,/ Der hot, waz tugent ie gebot./ Zu kleine fugent frawen
RvEWh 4064 s#;ealde geordenot sin/ Und die froͤdebernde stunt/ Das im din rose roter munt/ An frúntlich kússen biete,/ Und sich der s#;ealden niete/
RvEWh 4850 blanc/ Graf si im an das kinnebain,/ Ir munt in rosen roͤtú schain,/ Si sprach ,geselle, wie maht du?/ Maht du genesen,
Seuse 224,17 min mund so zart, minú wengel so liehtvar und so roͮsenroͮt und ellú min gestalt so schoͤne und so wúnklich und
Seuse 244,1 uf dien erwirdigen rihtstuͤlen, wie die martrer schinent in iren roͮsenroͮten kleidern, die bihtere lúhtent in grůnender schonheit, wie die zarten
Seuse 245,18 lieben geselleschaft, die du so toͮgenlich schoͮwest, und lůg, wie rosenrot, wie durwúnklich dú antlút schinent, dú hie so dik schamrot
Seuse 440,3 vil uff des zitlichen meien wat; oder waz sol ime rosenrot, vyol, lylien und allerley varwe der blůmen, so sin hertz
SM:Had 16: 4, 5 sender nôt./ wil mir die nicht benemen/ ir munt so rôsenrôt,/ owê, so bin ich tôt!/ //Owê, wie wê mir dâ
SM:Had 30: 2, 9 ir alse harte./ ir wengel und ir munt sint so rôsenrôt,/ dâbî lachet sî so rechte zarte./ si ist ouch rechter
SM:HvF 2: 2, 4 frô ich gebâre,/ nach liebe nu manigen tag./ Ir munt rôsenrôt,/ der schaffet zewâre,/ daz ich ir vergezzen niht mag./ Ir
SM:KvA 2: 2, 2 //Wol ir henden, $s wol ir wange,/ wol ir hiufeln rôsenrôt!/ Getorste ich senden $s mit gesange/ mîniu leit der ich
SM:KvL 5: 5,10 nâch dem gruozze,/ den so minneklîchen suozze/ gît ir mündel rôsenrôt./ //Seht, wie heide und ouch der walt/ valwent von den
SM:St 7: 3, 3 der lieben stunt,/ sô si gât zem garten/ Und ir rôserôter munt/ mich ir heizzet warten./ Sô wirt hôhe mir ze
SM:Tr 3: 3, 1 schiet ez von mir balde/ zuo dir, liebiu frowe mîn./ //Rôsenrôt ist ir daz lachen,/ der vil lieben frowen mîn./ Waz
Tr 3334 getân,/ als ez diu Minne gebôt:/ sîn munt was rehte rôsenrôt,/ sîn varwe lieht, sîn ougen clâr;/ brûnreideloht was ime daz
WernhMl 1347 ir gar entwaich,/ Si wart vor grosser schame blaich;/ Ir rosen roͤte wangelin/ Verlurent ieren liechten schin/ Und tatend kunt der
WernhMl 1347 gar entwaich,/ Si wart vor grosser schame blaich;/ Ir rosen roͤte wangelin/ Verlurent ieren liechten schin/ Und tatend kunt der mægde
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