Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rost stM. (26 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Albrant 1,3 dem magen, so nim ezzeich und ayer schal, wol gestozzen, und rost ab dem eysen und gepranten pheffer, wol gestozzen, und la
BdN 69, 21 feur ze senden. daz selb feur verzert des êrsten den rost der sünden. dar umb spricht diu geschrift: unser herr ist
BdN 479, 12 kupfer stinkt und dœnt doch wol und zerpricht von kaim rost. //VON DEM EISEN. /Ferrum haizt eisen. daz ist kalter nâtûr
BdN 479, 20 belaidigt auch ander dinch, daz im zuo gesellet ist, mit rost und mit andern dingen. daz eisen hât die art, daz
BdN 480, 22 und trinken dester pezzer inn und vertreibt die vergift des rosts an dem kupfer. man verzint auch diu spiegelglas und tempert
Eckh 5:113, 22 im und grebet ûz die decke und nimet abe den rost, und denne sô glenzet, daz dar under verborgen lac. Diz
Eckh 5:114, 15 daz bilde gotes in uns. ’Nemet abe’, sprichet Salomôn, ’den rost von dem silber, sô liuhtet und glenzet ûz daz aller
Erz_III 167, 88 wart ez als ein kuppfer wirt,/ daz boͤsen schin von roste birt./ daz waz in allen harte leit./ des wisen mannes
EvBerl 18,30 Lazzet uwir samenen des schaczis uf der erden, den der rost unde dy melen vornichten unde dy dibe vorstelen._(20) Sament den
EvBerl 19,1 dibe vorstelen._(20) Sament den schacz in dem hemele, den wedir rost noch melen vornichten noch dy dibe vorstelen._(21) Wen wo dyn
HvBurg 1625 Ich sol nu furbas greiffen,/ Ich mues abe sleiffen/ Den rost der grossen sunde dein./ Mochtestu haben die drey gespilen mein,/
Mügeln 12,14 traf den ar,/ der schuß dich, mensche, wusch von sünden roste./ sin felzen in des todes knoph $s wart unser salden
Mügeln 128,10 trostes bach, in unsers herzen falden,/ e wir in sünden roste, damph veralden./ glut barmung laß nicht kalden,/ sint wir dich
Mügeln 173,8 uß leides banden nam/ und von in wusch der sorgen rost./ die rad uß herzen tigel gift der sünde/ und uns
Mügeln 347,9 aneblick, der heilte/ die diet und macht gesunt,/ was süchen rost vermeilte/ und wurmes biß verwunt./ o krüz, von dinem rise/
Mügeln 369,3 ünde / und mit des strafens fließ / wil waschen rost der sünde/ in dir und erge ^+mies,/ sich, stet er
Rol 5768 si daz allez liezen!/ si waren lutter unt raine/ ane rost unt ane mailen,/ sam diu heiligen chindelin/ di durch selben
StrKD 54, 88 und wart als ein chopfer wirt,/ daz schonen schin von roste birt./ daz was in allen harte leit./ des wisen mannes
Tauler 116,4 sú das sú wider kement und das sú abeschúrtent den rust den sú hie vormoles do gemaht hattent in den boͤsen
Tauler 128,21 und daz getrenge mit wewen dis angesehendes, das schúret den rost des gebresten ein gros teil abe, unde wolte der mensche
Tauler 183,28 dir dinen schatz schoͤn und trucken machen, das aller der rost vergat, und och nút als swerlichen endarft arbeiten als du
Tauler 203,17 frisch ist und smirzet, das schirt wunderlichen sere ab den rost der súnden. ___Nu sůchet och die nature růwe an iren
Wh 116, 4 die mit der vrouwen kômen dar:/ ‘sîn harnasch ist nâch roste var./ doch wart an rîter nie bekant/ über al der
Wh 140,18 gegurt,/ dem was daz gehilze guldîn;/ sîn harnasch gap nâch roste schîn./ dô sîn gezoc sô kleine/ was, vil schiere al
Wh 188,22 unt viel daz golt in den phuol,/ daz ez nie rost übermuol:/ der ez schouwen wolte dicke,/ ez erzeigete etswâ die
Wh 270,23 klûbet: ein teil ist des noch dran./ wirt er vor roste immer vrî,/ der heide glanz wont im ouch bî./ der
Wh 271,17 dinges mir geloubet:/ er was des unberoubet,/ sîn blic durh rost gap sölhiu mâl/ als dô den jungen Parzivâl/ vant mit
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