Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rouben swV. (99 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Ottok 13462 ab im waschen unde stroufen/ allen ungelouben,/ dâmit der tiuvel rouben/ die sêl kan maniger freuden./ des wart ein michel geuden/
Ottok 23908 niht lenger er dô beit,/ herzog Heinrichen/ begund er sterclichen/ rouben unde brennen./ er gap wol zerkennen,/ daz er sich wol
Ottok 52737 scheffen ûf daz mer./ __do der soldan und sîn her/ roubens wurden sat,/ dô fuorn si von der stat/ und besâzen
Parad 44, 4 zveigirlege bekentnisse da mide man Got irkennit. ein ist ein roubinde bekentnisse, in deme man beroubit Got allir der dinge di
Parad 55, 4 und ezzit, dit ist min lichame’. he sprichit: ‘nemit’, nicht raubit, noch stelit, noch keufit, sundir nemit. daz ist daz man
Parz 10,26 kraft begraben,/ die süeze mîner ougen:/ wil er mich fürbaz rouben,/ und ist doch ein rihtære,/ sô liuget mir daz mære/
Parz 364,21 komn/ und iwern kumber hânt vernomn,/ dan daz irs welt rouben./ des sult ir iuch gelouben."/ ___der fürste sprach "nu lâz
Parz 500,15 daz ors bî mir stên."/ "wilt dus grâls folc sus rouben,/ unt dâ bî des gelouben,/ du gewinnest ir noch minne,/
Parz 817,12 drîn./ ___der sprach "ir sult gelouben,/ iwerr sêle den tiuvel rouben,/ an den hôhsten got al_eine,/ des drîvalt ist gemeine/ und
PrMd_(J) 349, 9 der jûde wart getouft unt bihielt die sêle. die heidine roubitin die cristinheit in s$. N$. lande. dâ nâmin sie eine
PrOberalt 162, 17 scheltwort, unchuͤschiu wort, emtzichlichen sprichet, daz die hent stelent und raubent. wir schuͤln auch unser fuͤzze huͤten vor unnuͤtzen gengen, daz
Rennew 262 geben./ du solt an in gelauben/ der kunde die helle rauben/ und erloͤsen da Adamen,/ den er ane menshen samen/ kunde
Rennew 33956 shaden/ daz irs nit muͤget gelauben.’/ ‘swer wil diz closter rauben,/ meister, daz suͤlt ir wenden/ und etteswen dar senden,’/ sprach
Rol 3162 gelaidet./ wellent si an got gelouben,/ sone scol si nimen rouben/ sunter frieden unte fristen/ sam unsere lieben eben cristen./ unte belibent
RvEAlex 241 ich sach diz kreftige her/ unser lant âne wer/ brennen rouben und hern/ ir menige kan sich niht erwern.»_–/ «Benamen, sprach
RvEAlex 9600 werlîche bî/ piraticî lembî,/ daz was ein galjotten her,/ die roubten lant unde mer./ der selbe vürste enwesse niht/ umb die
RvEAlex 21260 der tôt./ sîn kraft begunde touben,/ der tôt begunde in rouben/ muotes sinne krefte gar,/ er wart bleich und tôtvar/ von
RvEBarl 10753 maneger stunt/ tet mit den prophêten kunt,/ die Juden liezen rouben/ ir herze des gelouben,/ den sie gelouben solden,/ ob sie
RvEBarl 12117 ich,/ daz dû gote toufest dich/ und dich dem tiuvel roubest/ unde an got geloubest."/ //Dô sprach daz minneclîche wîp:/ "wil
RvEBarl 13888 liehtes kleinen blic/ erleschen unde betouben/ und mich des liehtes rouben:/ daz ist der zwîvellîche wân,/ daz ich sô vil gesündet
RvEWchr 10571 lande das,/ als Gots gebot si hat gemant:/ hie mitte roupten si das lant/ ze lone fúr des dienstes kraft,/ den
RvEWchr 15399 ê rehte lebin/ nah gotlichim gloubin./ woͤlte ieman si des roubin/ mit rate odir mit lere/ durh dechein weltlich ere/ odir
SalArz 39, 16 galle. der uogele di nu wan vleisch ezzen. vnde daz rouben. also sperwer vnde hebeche. valkin $t vnde arn. der galle
SAlex 464 stân./ er sazte di crônen dô,/ di er Nicolaô/ hete geroubit,/ sînem vater ûf daz houbit./ ‘her vater, nemet diz ze
SM:HvR 2: 2, 7 ungefüeger nît,/ der mir also nâhe lît./ fröiden sî mich roubet zaller zît./ //Werder, reiner wîbe minne/ machet fröiderîchen muot:/ Des
SM:HvT 1: 1, 4 der sinne,/ Lieb, liebez lieb, liebiu schowe,/ lieb, daz mih roubet: dîn minne/ (Hei, lieber lîb, $s sælig wîb,/ lieb, liebes
SM:KvL 20: 1, 2 an wîben?/ wîbes güete heizzet leitvertrîb./ //Rîfen unde winde kalt/ roubent ouwe und ouch den walt,/ linde rêret:/ sus verkêret/ sich
SM:Ta 1: 2, 2 vür al der bluomen schîn./ dîn minne $s sinne $s roubet mir, daz herze mîn./ ich meine, $s reine $s frowe,
SM:Tr 6: 3, 6 irz, ald dur waz/ bin ich, diu iuch der sinne roubet?/ wê, warumbe tæte ich daz?/ //Ir man, ir wellent âne
SM:UvS 10: 2, 5 wil wætlîch widerswachen,/ so daz man ez zi nihte gert./ Rouben, brennen, übel râten,/ daz ist nû ein gæber sitte./ doch
SM:WvH 1: 1, 9 hertz und muot, lîp und sin./ wil sî mich lebens rouben,/ daz stêt an ir eine gar, nach der mîn hertze
SpdtL 125, 2 daz ez sîn was dô ez im verstolen wart oder geraubet wart, man sol ez im wider geben alsô guotez als
SpdtL 146, 8 si ze lehen hât. Swer ez dar über tuot, der raubet daz goteshûs und den herren des lêhen si sint, und
SpdtL 204, 1 man alle radebrechen. //Der einen man slehet oder vâhet oder raubet oder brennet sunder mortbrant, oder wîp oder maget nôtzoget, unde
Spec 69, 23 er gemartyrit wart, da er erſtůnt, da er die helli roͮbti, unde ſagitin den engelin, wer er wâre: Dominus fortiſ, dominus
StrAmis 1112 daz leben,/ ob erz niht wider tæte/ daz er got geroubet hæte./ er warf daz tuoch ûf daz gras/ und liez
StRAugsb 64, 6 lute. Unde swenne man im seit daz man die burger raube vor der stat, ez si tages oder nahtes, sol er
StrKD 138, 145 er izzet, niht,/ und swenne er sinen friunt siht;/ ern roubet ouch niht die zit,/ swenne er slafende lit./ so ist
SüklV 484 ich dir gnade./ ze chirchen was ich trage,/ gerne ich roupte unde stal,/ daz unrehte ich verhal/ mere dan ich solde./
Tr 18829 und von Karke./ sus reit er ûf die marke;/ er roubete unde brande/ offenlîchen in dem lande,/ swâ er der vînde
UvZLanz 6822 möhte hân gestriten/ und err ze stiure wære gesîn,/ dô geroubet wart diu künigîn./ //Sît eʒ alsus ergangen was,/ do erbeiʒten
UvZLanz 8934 gedâhten,/ si solten sô ir selber pflegen,/ daʒ si nieman roubete under wegen./ //Der hof erschal in diu lant,/ daʒ Lanzelet
WernhMl 2049 kúnegin/ Und aller welt ain loͤserin./ Du wirst die helle roben/ Mit dinem rechten gloͮben,/ Den túvel úberwinden,/ Gewalteklichen binden/ Und
WernhMl 7618 werk sú stoͤrent/ Mit irm ungeloben,/ Der sú gnaden kan roben./ Und als du hast enbotten mir/ Das ich kumen súlle
Wh 17, 6 niht verkrenken/ die heiden unsern gelouben,/ die uns des toufes rouben/ wolden, ob sie möhten./ nu sehet war zuo wir töhten,/
Wh 352,16 vertôret,/ daz er an si geloubte/ unt sîn alter wîsheit roubte,/ als ob er wære nâch jugende var./ nû wart alrêst
Wig 6192 slahte / bôsheit und gelouben, / dâ mit wir uns rouben / aller unser sælicheit: / ez ist vil mangem manne
WüP 37, 1 ieman iht genumen, der sol im den schaden haben. Von geraubtem vihe //Swer geraubt vihe wizzenklichen kauffet, der sol ie von
WüP 37, 2 der sol im den schaden haben. Von geraubtem vihe //Swer geraubt vihe wizzenklichen kauffet, der sol ie von der kuͤwe geben

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