Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

rouch stM. (159 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

BdN 377, 27 diu ganz wârhait ist, daz die pœsen gaist des weirachs rauch fliehent und daz man got besunder dâ mit êrt, und
BdN 395, 19 ez mit kelten. ez hât die art, daz ez den räuchen und den dünsten wert, daz si iht aufgên in daz
BdN 417, 23 dar zuo tuot. wem daz gesiht tunkel sei von übrigem rauch in dem haupt, der leg rauten in ain vaz mit
BdN 422, 11 zæhen fäuhten, diu ze latein flegma haizt, und von seinem rauch vliehent die vergiftigen würm. der senif ist zwaierlai, wilt und
BdN 447, 23 durch ains behaften menschen mund, sô twingt si des staines rauch, daz si sweigen müezent. der stain hilft auch dem verstürzetem
BdN 463, 9 daz eisen zeucht. er pringt seinen tragern käusch und sein rauch hilft den swangern frawen in der purt und scheuht die
BdN 476, 22 arbait, ê man ez geläutert in dem feur. aber sein rauch, der dâ von gêt wenn man ez läutert, ist gar
BdN 476, 24 und mag man den niht wol gerainigen, der mit dem rauch vergift wirt, dann mit weirachrauch und mit andern edeln würzen.
BdN 477, 1 ez siht, und fleuzt her für sam daz wazzer. sein rauch ist den glidern gar schad und verderbt die âdern und
Eckh 5:34, 2 ê diz her zuo kome, sô ist dâ iemer ein rouch, ein widerkriec, ein prasteln, ein arbeit und ein strît zwischen
EnikWchr 1316 opfer daz sich an.’/ zehant brant er einen schoup./ der rouch vast gên himel stoup./ daz was Abeln swær,/ daz er
Erz_III 6, 380 muzen kroten vrezzen,/ tracken galle ist unser trank,/ des fiwers rouch, der helle stank,/ die wurme sullen unser bette sin.’/ da
Erz_III 41, 279 wert,/ in jener is niman ungert./ dise zuͤhet als ein rouch,/ jene weret immer ouch./ der dise werlt minnet,/ do mit
Erz_III 106, 9 den man/ uz sinem hause triben kan:/ der trouf, der rouch, daz ubel wip./ der man hat nie so schonen lip,/
GTroj 8089 in./ Von füre er tampflichen schin/ Tett in allen unde roch./ We im, er ist der witz ain goch/ Wer schalkliche
HvBurg 4163 wol enpern/ Und zer helle gerne beren/ In sbebel, in rauche, in ungehewer,/ Da allew gnad ist tewer/ Und nicht ist
Konr 10,123 der ſtete, da das heilige crûce verporgen were, ein ſuͤʒen roͮch hieʒ vf gen, ob es ſin wille were, das das
Konr 10,127 das heilige crûce lac, vnde chom vʒ der erde ein roͮche wunderen ſůʒʒer. Do froͮte ſich Iudas vnd ſprach auer ſin
KvWLd 1, 59 lît vercremphet;/ sîner heizen flammen tigel/ wolte uns hân mit rouche erdemphet:/ dô vieng in der sorgen rigel./ /Got herre, durch
KvWTroj 1054 hôchgezîte spil/ schôn unde werdeclichen ouch./ ein fiurîn vackel âne rouch/ schein ûʒ ir wunneclichen hant./ die frouwen Nâjades genant,/ die
KvWTroj 35713 von geschütze./ des heiʒen bluotes pfütze/ gap im dô kumberlichen rouch,/ wan eʒ im in die nasen ouch/ ze berge jæmerlichen
KvWTroj 40149 wolken und der lüfte kreiʒ/ dâ wurden tunkel dur den rouch,/ der von den tôten liuten ouch/ hôh über sich ze
KvWTurn 681 in der selben schar/ daz von dem rosse gienc der rouch./ der striche sehse wâren ouch,/ die an dem schilte viengen
Lanc 12, 11 ein kleyn wil dar gesah, da sah er ein starcken rauch in der burg off geen, und in eyner kurczen wil
Lanc 228, 12 und het eynen alten genomen, der úberal schwarcz was von rauch, und darby gedacht syn wirt das man yn in des
Lucid 8, 9 die vart ʒů der helle get, daʒ iſt iemer uol rouchiſ vnde geſtankeʒ vnde nebils. Si heiʒet ouch terra obliuioniſ, daʒ
Lucid 8, 14 martel. Wen da iſt iemer weinen der ougen von deme rouche vnde griſgramen der cene uon dem froſte. Si heiʒet ouch
Lucid 22, 1 iſt der nateren ſo uol, daʒ die lúte machent groʒen rouch, da mitte ſie die nateren vertribent. $t Von deme rouche
Lucid 22, 2 rouch, da mitte ſie die nateren vertribent. $t Von deme rouche uerwandelt der pfefir ſine varwe, daʒ er wirt ſuarʒ. Der
Lucid 57, 2 Wa uon komet der ſne? Der meiſter ſprach: So der rouch uf gat in den luft, ſo bluwet in der wint
Lucid 57, 6 der erden toͮm miſchet vnder den nebel vnde vnder den rouch, daʒ enmac $t niemer ceſamine gefrieſen. //Do ſprach der iunger:
Macer 3, 10 mucke gewerren. Unde swer di wermat brennet, si vlihent den rouch. Di wermat mit eppe geliche vil ro gestosen unde der
Macer 5, 9 unde swlst. Ypocras, ein wiser meister, sagt, das des knobelouchen růch vertribet secundas. Secunda heiset zu dute di hůt, da das
Macer 11, 17 vertribet di swerde unde di suche von dem magen. Der rouch von der biminzen vertribet di natern. Di biminze getrunken mit
Macer 28, 4 di stirne bestrichen, hilfet das duwinde houbt. Der gebranten collen rouch oder ruch vertribet di natern unde allez, daz vergift treit.
Macer 35, 16 buche werrende ist, unde hilfet ouch di vergiftigen lidden. Der rouch von der holewurz vertripet den alp oder ungehuren. Di weinenden
Macer 65, 2 // Proserpinacia heizet wegetrete. Der wegetretin saf uffe coln ane rouch gewermit mit starken wine, acht tage genutzet, der tranc hilfet,
Macer 72, 6 dem gesoten crůte behet. Daz crůt gebrant unde [31v] der rouch dem munde in gegossen, vertribet eine suche, di heiset lienis.
Macer 79, 7 zu dem halse hilfet di wider daz vallende ubel. Der růch hilfet si ouch. Di daz vallende habnt, den ist bertram
Mechth 2: 24, 61 wil ich niemer getůn.» Do wart er gelich einem swarzen roͮche und zoͤgete sich ungezogen und fůr hin. Ich fúrhte mich
Mechth 3: 15, 31 gemachet, $t gemischet von fúr und von beche, von pfůle, roͮch und stanke. Ein dikke vinster nebel gieng dar úber als
Mechth 6: 29, 22 hie verstúret, das got in in gegossen hat. Dis vúres roͮch sint allú irdenschú ding, der man dike gebruchet mit unrehtere
Mechth 6: 29, 25 manige bitterkeit in inen verborgen, wan si verswindent als ein roͮch und machent blint die hohesten; ja, si machent oͮch suroͤgede
Mügeln 155,7 der meien früte garret ouch./ sus strouw ich miner stimme rouch/ in lob dir, heiles sumerzit./ du bist das liecht vernunst,
NibB 2118,3 leitten siz mit schilden $s von in hin zetal./ der rouch und ouch diu hitze $s in tâten beidiu wê./ ich
Ottok 19509 het geschaffen,/ sus ergienc ez ouch./ niht gît sô süezen rouch/ in dem merzen der vîol,/ als des daz grap was
Ottok 36045 brach/ und ûz dem hirne ouch/ ein tamph und ein rouch/ als ûz einer kolgruoben./ von im sich dô huoben,/ die
Ottok 42966 daz kreftige fiwer/ begunde trîben ouch/ die vanken und den rouch/ unz hinz Wienen an die mûr./ solher nâchgebûr/ sold ein
Ottok 43102 und sô sêre branden,/ daz daz selbe fiwer/ und der rouch ungehiwer/ datz Wienen in die stat gie,/ alsô daz man
Ottok 49250 haben/ mit schiezen und mit swertes kamph./ nû was der rouch und der tamph,/ der dâ gie von dem âs,/ daz

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