Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
runzît stN. (20 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| und gewierett./ Daz selbe was gezierett/ Mitt ainer tekin sin runzitt,/ Da mitt er komen woltt in stritt./ __Ecuba, nun müss | |
| tag./ Über bain noch kain galle lag/ An dem pfertt runzitt./ Schönner vole e noch sid/ Uff fürsten veste nie ward | |
| in ir stat,/ Iene in ir hamide1n/ Vnd schuffe irn runcide1n/ Vn2de in selben ir gemach,/ Als in zv tune do | |
| grôzer koste phlâgen;/ die decke, die dâ lâgen/ ûf ir runzînen,/ wie kostlich die erschinen/ und wie daz golt gleste/ mit | |
| sîn ougen tief, die gruoben wît./ ouch was der frouwen runzît/ vertwâlet unde vertrecket,/ durch hunger dicke erwecket./ ez was dürre | |
| er fuorte,/ mit bêden sporen er ruorte/ âne zart sîn runzît,/ er wolde gâhen in den strît./ wol gesniten was sîn | |
| hete sîn ûfem wege erbitn./ Malcrêatiure kom geritn/ ûf eime runzîde kranc,/ daz von leme an allen vieren hanc./ ez strûchte | |
| kurzer stunt,/ dâ möht ich ruowen lange zît./ mîner friundîn runzît/ hab wir noch stênde al starkez hie:/ nu heb si | |
| fuor dan./ do gesah ouch mîn hêr Gâwân/ des junchêrren runzît:/ daz was ze kranc ûf einen strît./ ez hete der | |
| mac sîn ors dâ bîten,/ ez enstrûche ouch über daz runzît?/ wil er mir denne bieten strît/ aldâ wir bêde sîn | |
| er mag iu zins geleisten wol./ hêr, dort stêt ein runzît:/ daz erwarb an mir sîn strît:/ daz nemt, ob ir | |
| grôze mahinande,/ //Uf den hof du balde trabe./ enruoch dîn runzît iemen habe:/ dâ von soltu balde gên/ aldâ die werden | |
| künec was gewâpent nuo./ zwelf juncfrouwen griffen zuo/ ûf schœnen runzîden:/ diene solden daz niht mîden,/ diu clâre geselleschaft,/ ieslîchiu het | |
| kom si rîtende über velt./ ir zoum, ir satel, ir runzît,/ was rîche und tiure ân allen strît./ man liez se | |
| solt du, suͤzes kint, gen hin/ und bewarn mir daz runzit.’/ er sprach: ‘ich bin der im git/ hæwes, dar zů | |
| dâ wart von knehten vil geschrît,/ die dâ hielden diu runzît;/ man sluoc dâ manige tambûr./ dâ wære ein ungevriunt gebûr/ | |
| schiere:/ ‘ich wil ze vuoze in den strît./ harnasch unde runzît,/ daz geb mîn herre den dies gern./ ir sult mich | |
| orse die,/ sô riten die andern banken hie/ ûf schœnen runzîden./ dâ muose ouch angest lîden/ manec unverzaget küener man,/ der | |
| min schirm schilt in strit!’/ mit sporn nam er daz ruͤnsit,/ uf ein gelait wit er hielt;/ Joraffin do zorns wielt:/ | |
| lantzen,/ mit sinen kreften gantzen/ er sprangt her mit dem runsin:/ der Minnen kuͤnc von Kaumin/ wider rait im uf der |