Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sachen swV. (37 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| minen jaren/ Nie dutsche buch gemachet/ Habe, da von nicht sachet/ Zu mir die vergezzenheit!/ Ich bitte die reine meit,/ Die | |
| an die sule clar/ Von golde wol gemachet./ Uwer gemute sachet,/ Swen die busunen schallen,/ Daz uch danne ein vallen/ Bereit | |
| stec/ Machet sie beide lachen./ Got wil zu en nicht sachen/ [11#’v#’a] Keine sunde e getan./ Buze hat sie en verlan/ | |
| rinc clar/ Von golde wol gemachet./ Ouch sal er sin gesachet/ Nach mir in dem riche min/ Drier vursten einer sin,/ | |
| Dutschen stetis offenbar/ Zu rime wol gemachet./ An Marien nu sachet/ Umme ein reines ende!/ Die rede alhie wende./ __Zwelfte capitel | |
| kunic: ‘diner hant/ Verlie ich den trachen.’/ Do wart Danyel sachen/ Zu samne pech, smaltz, die har;/ Sieden liez er disse | |
| menschen werk diu würket got lûterlîchen; wan wer daz werk sachet, des ist daz werk eigenlîcher und wærlîcher dan des, der | |
| getriuwenne. Wan, wer den andern sêre und genzlîche minnet, daz sachet die triuwe; wan allez, daz man gote tar getriuwen, daz | |
| ſaz.)/ __‘#s+Und ſin bouch,#s- daz ode vaz,/ #s+Bereitet#s- und noch ſachet/ Valſcheit und #s+trugene#s- machet.’/ Daz iſt, da Job wart geletzet/ | |
| gang/ Nemen der odern anevang,/ Uz dem ſich diz ſilber ſachet./ Aber daz ſilber ertz ym machet/ Des menſchen ſyn zugewinne./ | |
| und darben/ Der tugentrichen garben/ Von des tuvels zutriben/ Sich ſachen und becliben./ //__Vort beſchribet man gewiſſe/ In des walviſches glichniſſe/ | |
| zit uß im sich hat gewunden/ und wie sin kunst sacht alle ding,/ wie unser kunst gesachet si von dinge,/ wie | |
| und wie sin kunst sacht alle ding,/ wie unser kunst gesachet si von dinge,/ wie er sich sloß in herzen ring/ | |
| der naturen zeigen./ Wiltu nu wissen, wie der himel si gesacht / nach der naturen und doch nicht in zit gemacht, | |
| da was ir beider bilde./ sus got den himel hat gesacht/ nach der naturen und der engel wesen/ und hat sie | |
| Wie milde wares adels frucht in eren stift, / so sachet sich unadel in der kargen trift: / sus stet es | |
| flüte stram/ und setzet menschen bild in todes klage./ das sachet der naturen rat,/ ab nicht die tier die plage sulen | |
| wil,/ frucht, kraft dem tier, davon sich sterben reiset./ das sachet der naturen tat,/ wann störens und geberens ein gebuwe/ ist | |
| von den hunden./ die erd wart ir versaget rein,/ das sachte sich von bruch und swacher minne./ des blib der eren | |
| er entworfen fant./ des er in minnen füre brant/ und sachte durch dich alle ding,/ du heiles wurz und trostes schepherinne/ | |
| / ab aller speren rundel sach./ fisch, vogel, mensche, tier,/ gesacht uß elementen vier,/ die han zu dinem schaten gir,/ wann | |
| aller himel frou,/ die münze mines lobes swach:/ menschliche kunst gesachet ist von dingen,/ das sie dins lobes stam nicht mag | |
| treit,/ und want uß dines herzen mar./ der alle sache sachet, tirmet, schicket/ und über den first des hochsten himels blicket,/ | |
| muter, das betracht, / das durch uns got dich hat gesacht, / der sus din hett bedürfet nicht./ du rettst das | |
| irdischen, feisten dunst/ die stern von der naturen gunst,/ da sachet sich ein michel brunst:/ die flamm cometa ist genant./ schoph | |
| tote sache./ gigen und sin ^+merz/ sus sich machet, $s sachet:/ wo eins rosses sterz/ schafes wammen fielt uf holze flache./ | |
| dem ror von meisterlicher hende/ gebrochen wirt die lüfte,/ da sachet sich ein phifen sunder wende./ was mag eins hundes hüte/ | |
| kûscheit,/ dî daz wol reine machit,/ daz sich von unvlât sachit?/ Den vîent macht sî heimelîch./ Ouch zûet ir vrucht sô | |
| offinbâr/ den luitin wurdin hî gemacht;/ doch ir wesin hât gesacht,/ daz êrbêr schein in deme zil,/ daz ich ir nû | |
| ûch dâ vor machte kunt./ Drîer sachen abekust/ an Akirs sachte dî vorlust:/ vil hêrren was dî eine,/ dî wârn ungemeine/ | |
| Cristes geburt/ ouch zwênzic, darzû achte,/ alsus iz sich dâ sachte,/ daz Memilburc hûs unde stat/ an dî brûder von Prûzen | |
| di sache luchtit alle zit uffe daz da fon ir gesachit ist. so inmac Got nicht bekant werdin in dirre wis | |
| oder bilde Godis und ist daz allir erste daz da gesachit wirt in der sele. da fon alse sich Got kerit | |
| und wirt unser e geswachet -,/ sit nu di rede sachet/ von dir, als wir han erkant,/ so reche uns din | |
| ze huͤtende die ursachen die in in selber die súnden sachent. ___Kinder, die ursachen die die súnden sachent, die behaltent etliche | |
| selber die súnden sachent. ___Kinder, die ursachen die die súnden sachent, die behaltent etliche lúte willeklichen und wissentlichen und gont do | |
| Got selber lachet,/ In allen froͤde machet,/ Mit froͤden froͤde sachet,/ Ir truren iemer swachet./ Gar suͤsse ist och ir stimme,/ |