Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sage#’2 stF. (102 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| lieht ist sam an den sternen nâch der alten maister sag, wann die wânten, daz die stern feurein wærn. diu flamm | |
| in dem laubapfel, sô kümt ain scharpfer winter nâch irr sag; wenn aber daz würmel an dem end ist, sô kümt | |
| wetzstain. /Nu habent die prunnen ain end nâch des puochs sag ze latein, und hât daz puoch niht mer, daz mir | |
| lêr./ sî ieman, dem ez missehag,/ der mach ein bezzer sag,/ daz wil ich lâzen âne zorn./ er sî edel oder | |
| als ich an dem buoche las,/ unde nâch des buoches sag/ gotes geist ûf dem wâg/ bî den zîten wære:/ sô | |
| gesîn./ er gie mit grôzer klag/ zwâr nâch der bibel sag/ klagent für daz grôz hol,/ daz der lewen was vol./ | |
| dem land wît/ begêt pfingsten di vîrtag./ nâch mîner lêr sag/ sô sült ir anders niht pflegen,/ ir sült daz pfeitel | |
| sin:/ ir sült an sant Steffans tag/ nâch mîner lêr sag/ an iu daz sweizic hemdel tragen./ noch wil ich iu | |
| als si lêrt ir sin./ dâ wart ein vil grôziu sag/ und ouch ein vil grôziu klag/ über di Beier herren./ | |
| iu sagen, wie ez ergie,/ als ich daz mær mit sag gevie:/ ein bot was mit im kumen dar,/ der nam | |
| geschit./ wares schelten daz vertrage/ und wis biderbe nach wiser sage./ nach tugenden setze dinen mut,/ meit daz ubele, tu daz | |
| vnstede wip auch alle dage,/ die glaubten ym vnd siner sage./ so sahent ir mit augen an/ vnd keiner ruwen doch | |
| man gekurzet siht die dage./ daz ist der rehten schrifte sage./ //Spricht ieman zu uch dan dyse wort:/ »sehnt, hie ist | |
| trugene/ gefingen vnd mit lugene/ getoten yn. doch waz ir sage:/ ‘ez sol niht sin an herem dage,’/ daz iht des | |
| hant vnd sint bereit/ vnd sinen Iungern kument bi/ mit sage, daz er erstanden si/ vnd wolle in Galileen gan/ vch | |
| in din hus vnd zu den dinen./ laz yn mit sage daz erschinen,/ was dir geschuf got guter dat/ vnd sich | |
| geswinde,/ vch drege vnd auch slafende finde./ daz ich mit sage uch hie beduden,/ daz sage ich uch vnd allen luden./ | |
| dingen,/ die sie gehorten vnd gesahen/ vnd mohten auch mit sage enphahen./ //Ewangelium an dem ahcenden nach dem Crist dag/ Als | |
| daz sie godes riche sehent.’/ //Zu hant nach dirre worte sage/ nam er nahe uber ahte dage/ Petrum, Iacobum vnd Iohannem./ | |
| vnd Sydoni so sol/ ez baz ergan, daz ist min sage,/ dan vch an des gerihtes dage./ vnd du, Capharnaum, erhaben/ | |
| ym zu dische vor getrage.«/ enbinnen er git ym zu sage,/ antworte er sprichet: »niht endrag/ vnmut an mich. wan ich | |
| glicher wiz an sime dage./ daz habent uch fur ware sage./ //Aber er muz verdolden e/ von geburte mychel we./ //Als | |
| erstat an dem dritten dage.«’/ vnd da gedahten sie der sage./ //Nu gingen sie von dem grabe./ den eylfen kunten sie | |
| er mit yn zwene dage./ da wurden ir von siner sage/ nu glaubinde an yn mychels me/ wan von des wibes | |
| der selben stat der dage/ vnd det an sine Iungern sage:/ ‘gan wir hin in Iudeen lant/ vnd lant geschehen daz | |
| Vor ostern an dem heren dage/ da wiste Ihesus sunder sage,/ das sin zit kumen was her zu,/ daz er vz | |
| lip/ Dem frumpt er mit ainem schlag/ Nach der aventüre sag./ Da man den helm strikett,/ Dü ader ward entrikett/ Dü | |
| sie solden wenden,/ Beginnen und vorenden/ An allen gescheffeden./ Dise wisheit waz an allen reden/ Einkuric und gliches mutes,/ Wen her | |
| wolten oder wie./ __Lutter waren die tage./ Mitt manger seltzener sage/ Vertribend sy alle do die zitt./ [270#’r] Onne wandel sunder | |
| mine blik im nach geschach ./ __Nach der waren geschrifte sage/ Fürtten sy in mitt umbehage/ Vil nach enmitten uff daz | |
| Man gab ze spisse im alle tag/ Nach der aventurre sag/ Vier lebnde hobett./ Der rede mir gelobett!/ Diss wilde kind | |
| Das tütt üns an diere stund/ Das büch mit waren worten kund./ Abygall mitt fraysse/ Sprach: ‘werder held, din raysse/ Wirtt | |
| irwecke ich ame dritten tage.’/ Daz gloste nach mit warer sage/ Sente Matheus ewangelist,/ Daz iz Jhesus Cristes tempel ist,/ Den | |
| sicher also sin,/ Das sy wolffe ze walde in/ Trügen, der raine/ Neme ir war gar claine./ __Dis waz an Amolitten | |
| manlichen underschaid ,/ Des lobe du gar dinen Gott!/ Aber dissen grossen spott/ Mag ich kum vertragen./ Ich wil noch hütt | |
| die er leit die nôt./ die hôchzît nâch des buoches sage/ in vröuden ganzer acht tage/ al umb und umbe werte./ | |
| hin gein Karidol./ sunder rede konde ez wol/ und âne sage sâ zustunt/ der massenîe machen kunt/ âne wortlîch verjehen,/ waz | |
| //Nu vüegete ez sich an einem tage/ nâch diser âventiure sage,/ daz der herzoge Lovelîn/ und Karsîe die herzogîn/ und Kâedîn | |
| Klage gie da wider klage./ Es wurd gar ain lange sage,/ Solt ich es alles schreiben:/ Da von wil ich lassen | |
| gefangen/ Und an ain creutz erhangen./ So get gemayne di sage/ Er erstund an dem dritten tage./ Deß sind mer dann | |
| Du legte ir abe ir swester clage/ Mit diner zertlichen sage./ Wilent e do lobter dich,/ Da du, Maria, ruͤweclich/ Wusche | |
| An dem jůngsten tage/ (Ez ist war und nit ein sage)/ Und mit dir liden jamers not,/ Daz mir lieber were | |
| almeist ich die selbe sach/ und hôrte die von wârer sage,/ wie er an wirde von tage zu tage/ uf wûhs | |
| und quam in an dem phingestage/ nâch der wâren schrift sage/ der heilige geist ze trôste,/ der sie von sorgen lôste/ | |
| bâren/ von dem wunneclichen tage./ man dorfte nâch der schrifte sage/ nie venster baʒ gezieren./ von löubern und von tieren/ wâren | |
| an ein gespræche z’eime tage./ si wurden nâch der schrifte sage/ vil samenthaft dâ funden/ und wolten bî den stunden/ des | |
| dar in daʒ tempel wâren komen,/ daʒ hete si von sage vernomen/ ûf ir kastelle bî der stunt./ man seite ir | |
| hôhem flîʒe sîne tage./ jô wirt noch hiute von ir sage,/ sô man si nennen hœret,/ sorg unde leit zerstœret/ eim | |
| bî vrouwen ist gelegen./ /‘Ich lebte ie nâch der liute sage,/ wan daz si niht gelîche jehent./ alse ich ein hôhez | |
| guotes niht,/ ich enversprechez ê./ /Ich welte ûf guoter liute sage/ und ouch durch mînes herzen rât/ ein wîp, von der | |
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