Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bekêren swV. (207 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| vnde ir kint loſten die boten; daz bezaichent, daz ſi bekerten die haiden vnde brahten ſi ze gote mit rehtem gloͮben. | |
| nah im giengen, daz ſint alle, die nach Kriſteſ marter bekert $t ſint vnde nah Kriſteſ lere lebent. Do fvͦr der | |
| Conuertimini ad me et ego conuertar ad uoſ. Er ſprichet: ‘Bekeret ivch her ze mir, ſo kere ich ze iv.’ Vnſer | |
| die got bittet, die im leide tůnt, daz ſi got bechêre. Swer der iſt, der daz tůt, der hat daz bewart, | |
| begriffin ſint, ſi ſîn roͮbâre odir ſchachâre, ob ſi ſich bechêrin wellin, daz er ſi gerni enphahe. Er gab oͮch wibin | |
| daz an einem ſuntigim wibe kunt, div hiez Maria_Magdalena. Div becherte $t ſich alſe harte, daz min trehtin ir ze erſte | |
| ſich michilſ mêre ubir einin criſtinen man, ſo er ſich bechert. Ob im diu diemvͦt, daz er ſprach: Memento mei, dum | |
| unde lôſe. Von div tůt iz durch den almahtigin got, bechert ivch enzît, offinit iwer wndin den gotiſ êwartin, ſchamit $t | |
| der ſuntigin ſtat, wie genadic got iſt. Do ſi ſich bechêrte uon ir ſuntin unde ſich mit uaſtin gegin got gerêinti, | |
| in den charchâre geworfin wârn, ſtůndin in dem templo unde bechertin die menige. Do ſandin ſi iri botin nach in unde | |
| wirt erwllet deſ heiligin geiſtiſ in ſinir mvͦter bûche unde becheret uil mangin iſraheliſchin zvͦ got, ir herrin. Vnde der ſelbe | |
| in dem geiſte unde in der tuginde ſ$. Elye ze becherin dei herze der uatir zvͦ den kindin unde die ungeloͮbigin | |
| umbe alle iwere viande, daz ſi min trehtin ze gůte bechere. Ir ſchult bitten, daz iv min trehtin triwe vnde warheit | |
| alle die vienc unde ſlůc, die dir got mintin, den becherte min trehtin unde zeigete im toͮgelichiv dinc da ze himele | |
| ſuorum non recordabor. Er kvit: ‘ſwelhiſ tagiſ ſich der ſuntar becheret unde innechliche ſine ſunti beclagit unde zvͦ mir gevlîvhet, deſ | |
| oder wîb, oder die ſûſ mit grozzeme hoͮre lebent unde becherent ſich deſ unde uerzîhent ſich da nach aller hîlicher dinge | |
| meroriv uroͮde iſt den goteſ engelen, da ſich der ſuntære becheret denne uber niun unde niunzeck rehter, die der riwe nith | |
| uil lieb, alſ wol ſcîn iſt worden, do ſi ſich becherten unde danach chuſclîchen lebeten. Von div alle die ſich in | |
| ze den uil eiſlichen môren, ze den ſwarzen lûten, unde becherte ein uil michel chunecriche hin ze gote. Da waſ er | |
| ſundige lûte her ze dirre erde chomen, daz ich die becherte unde ze rehter erchantnuſſe bræhte.’ Sante Matheuſ waſ ſelbe der | |
| den roͮhte ze ſînne, do roͮ in ſin unreht unde becherte ſich alſo ſtarche, daz in min trohtin erwelte, daz er | |
| mandvnge den goͮten engelen iſt, da ſich ein ſuntare durnahtlichen becheret. Deſ gihet unſer herre in dem heiligen $t evuangelio: Dico | |
| heiligen engele grozzere $t uroͮde haben, da ſich ein ſuntare bechere, denne da nivn unde nivncech rehte hin ze himele chomen. | |
| allez himeliſſcez here uroͮte ſich, do ſich der ſundige man becherte. Wir leſen oͮch, daz der tieuel dar kome unde uorderot | |
| wil unde daz wir unſ ze ſinen genaden deſter ſcierer bechêren, wan uil manec man ulivhet zoͮ mimme trohtine danne, ſo | |
| allen ſteten den heren urîtoͮm urîlichen behabete. Die heren Rome becherte der goͮte ſanctuſ Petruſ, princepſ apoſtolorum. Sanctuſ Pauluſ, der ê | |
| der wart ſît ein erweltez, ein heiligez goteſ uaz, der becherte allez Chriechenlant. Sanctuſ Andreaſ becherte Achaiam unde Patrâſ. Iohanneſ, der | |
| ein heiligez goteſ uaz, der becherte allez Chriechenlant. Sanctuſ Andreaſ becherte Achaiam unde Patrâſ. Iohanneſ, der goteſ trût, becherte daz uil | |
| Sanctuſ Andreaſ becherte Achaiam unde Patrâſ. Iohanneſ, der goteſ trût, becherte daz uil grozze lant Aſyam. Iacobuſ, ſîn broͮder, gewan die | |
| domini, Ieruſalem, Symon Babiloniam. Tatheuſ, genamet $t waſ er I%<vdaſ, becherte die grozzen Perſyam, Mathiaſ Iudeam. Die wrden ze iungeſt alle | |
| Der aller neheiner wirt geleit an die ſconen burc, erne bechere ſich ſineſ unrehteſ. $t Nu, mine uil lieben, nu ſît | |
| unde moͮzzen iedoch beide erſterben uor dem Antichriſte. Die zwene becherent zaller iungeſt die iuden, die dannoch lebent, hin ze gote. | |
| manet unſeren herren ſiner genaden, daz er unſ roͮche ze becherenne unde ſine heimode ze gebenne unde ſine ſoͮzze lere, daz | |
| niht enlaugent. Umbe alle histiure diu verbuͤrget ist. Umbe aller becherten lute diener die leien sint. Umbe lute die gelten suln | |
| daz er dich von einem knehte/ zu einem Ritter wol<t> becheren/ und wolde sich an dir eren./ die ere wildu im | |
| vernomen rehte,/ swer die heiligen eret,/ daz ist vil wol becheret./ wir suln trinchen minen win/ so sere, daz sande Mertin/ | |
| můt/ mit riwen so verseret,/ daz ich vil nah was becheret/ und wolt ich mich gechlosent han./ wil daz got niht | |
| vnd dyn goteheit,/ die helfen myr, daz ich mich hie bekere/ Der svnden, der ich begangen han,/ daz ich der hie | |
| vnde sente paulus./ siluester hiez der pabis,/ der in sint bekerte/ vnde den rechten gelouben lerte./ offinliche her sie ane sach./ | |
| geheilote/ an libe, an der selen,/ vnde her in wolde bekeren/ uon der starken heidenschefte/ mit des heiligen geistes krefte,/ vnde | |
| siechtagen./ zware wil ich dir daz sagen:/ swenne dvͦ dich bikeris/ na der iudischer ewe,/ so wirdes dvͦ uil here,/ also | |
| sô vreislîchen,/ daʒ im muose entwîchen/ an swen er sich bekêrte./ sîn sælikheit in êrte,/ daʒ eʒ im sô wol ergienc,/ | |
| ros sehe,/ gegoʒʒen ûʒer êre./ ê er danne ie mêr bekêre/ darwert ein halbe mîle,/ sô dunkt in an der wîle,/ | |
| ze aineme ſteine wart ſi dare. in eine ſalzſůl $t becheret. damite ſi wir gelêret. ſo wir allen unſeren ſin. cheren | |
| iſt erhertet deR můt. daz ſi werlt toren. ſich niht wellen becheren. $t [D]iv ahtode harmſcare. daz waz toner un(de) hagel. daz | |
| mach niemæn gehaben nach ſinem willen. [S]o wir vnſech denne becheren. $t nach der heiligen lere. daz ſul wir wol merchen. | |
| do můſe ir ſvere zergen. do wart ſi ze ware. becheret $t in di gnade. do mohte man ſi ſcenken. ſůzlichen | |
| herten man stat,/ der daz unreht begat./ swer den wil becheren,/ der muoz in rehte leren,/ er muoz in starche dwingen,/ | |
| wistuome saz,/ da er selbe saz und lerte,/ die christenheit becherte:/ swa zwene zesamene giengen/ unde an daz reht viengen,/ daz | |
| spæte./ //Waz mach ich reden mere?/ newelt ir iuch niht becheren,/ so wirt vil lihte,/ daz ir mital gerihte/ des grimmen | |
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