Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schaft stM. (183 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ir siten./ Wie rehte ritterlîche $s die Dietrîches man/ die schefte liezen vliegen $s mit trunzûnen dan/ hôhe über die schilde, | |
| gesten $s wart dürkel manic schildes rant./ Dâ wart von schefte brechen $s vil michel dôz vernomen./ dô wâren von dem | |
| hêrlîcher varwe $s was sîn wîcgewant./ er bant ouch z$’einem schafte $s ein zeichen, daz was rôt./ sît kom er mit | |
| im strîten bekant./ Von ir ingesinde $s der krach der schefte schal./ do erholt$’ ouch sich dort Hagene, $s der ê | |
| si hielten gegen den helden $s von Burgonden lant./ die schefte dræten hôhe $s über des küneges sales want./ Swes dâ | |
| tjost bereit./ sîm sper was daz îser breit/ unt der schaft veste./ aldâ werten die geste/ ein_ander: ungelîchez wac./ Gaschier dernider | |
| sunder bete/ sîme hêrren Gahmurete/ ein sper, dem was der schaft ein rôr:/ dâ mite stach er den Môr/ hinderz ors | |
| er was bî mir, der kleine:/ er sprichet, möhter einen schaft/ zebrechen, trôst in des sîn kraft,/ er tæte gerne rîters | |
| kursît/ und wol an in gesniten wît,/ rôt was sîn schaft, rôt was sîn sper,/ al rôt nâch des heldes ger/ | |
| mir klaget diu muoter mîn."/ ___Der rîter umbe kêrt den schaft,/ und stach den knappen sô mit kraft,/ daz er und | |
| was zornes dræte:/ er sluog in daz im wæte/ vome schafte ûzer swarten bluot./ Parzivâl der knappe guot/ stuont al zornic | |
| sulen ouch dar komn,/ der ieslîcher habe genomn/ einen starken schaft, und bringe in dar,/ der nâch der niwe sî gevar."/ | |
| schenkelen fliegens schîne/ ûf den poinder solde wenken,/ [und] den schaft ze rehte senken,/ [und] den schilt gein tjoste für sich | |
| was komn./ dô het ouch Parzivâl genomn/ einen starken niwen schaft./ sîn jugent het ellen unde kraft./ der junge süeze âne | |
| guot):/ an der snîden huop sich pluot/ und lief den schaft unz ûf die hant,/ deiz in dem ermel wider want./ | |
| war."/ ___den Wâleis twanc der minnen kraft/ swîgens. Keie sînen schaft/ ûf zôch und frumt im einen swanc/ anz houbet, daz | |
| er dô nam/ zwelf schärpfiu sper von Angram,/ starc rœrîne schefte drîn/ von Oraste_Gentesîn/ ûz einem heidenschen muor./ Gâwân nam urloup | |
| dar zuo mit solher kraft,/ wær Swarzwalt ieslîch stûde ein schaft,/ man dorft dâ niht mêr waldes sehn,/ swer sîne schar | |
| vlîz:/ dô lêrte Meljanzen pîn/ von Oraste_Gentesîn/ der starke rœrîne schaft,/ durch den schilt in dem arme gehaft./ ein rîchiu tjost | |
| unt eine scharpfe glævîn,/ dar inne al niwe was der schaft./ der helt bant mit zornes kraft/ den helm ûfz houbet | |
| der palas jâmers klanc./ der truoc in sînen henden/ einen schaft zen vier wenden,/ dar inne ein sper bluotec rôt./ des | |
| unde lanc,/ hôhe ob im durch schate swanc,/ an zwelf schefte genomn./ Artûs boten wâren komn:/ gein dem der hôchverte hort/ | |
| daz niht mîden,/ diu clâre geselleschaft,/ ieslîchiu het an einen schaft/ den tiwern pfelle genomn,/ dar unde der künec wolde komn:/ | |
| ware in porta_Cesaris,/ mit ime herren gnůge,/ wie er ain scaft in der hant trůge,/ Genelun nach ime slieche/ unde den | |
| in der hant trůge,/ Genelun nach ime slieche/ unde den scaft ain halp begriffe/ unt wolt im in uz der <hant> | |
| begriffe/ unt wolt im in uz der <hant> zucken./ der scaft prast ze$/ stucken:/ der kaiser ain tail behabete./ Genelun uirzagete:/ | |
| rechte scole mín.’/ er ramte sin gegin den brusten,/ der scaft prast ze$/ stuchen./ ‘du hast mir den bruder erslagen,/ ich | |
| man fur man./ der haiden michel magencraft,/ uil manigen eskinen scaft/ gefrumten si uffe di cristen./ ínoch wolte si got gefristen,/ | |
| gab in di craft/ daz sie nie wurden zwiuelhaft./ di schephte si niedir liezen:/ iane macht uor den guten spiezen/ ir | |
| den anderen;/ mit grozer siner craft/ stach er ain eschinen scaft/ dem biscof durch den schilt:/ got in dar unter wol | |
| durch ueste stalringe/ stach im der helt Richart/ ein eskinen scaft;/ daz ort hin durch brach/ daz er niemir mere wort | |
| bist ewiclichen uerloren.’/ Also der haiden tot lach,/ manc eskiner scaft/ wart da zebrochin./ da wart riterlichen wol gestochin:/ do frouten | |
| iz ungescaiden./ Der kaiser unt Paligan/ ranten ain ander an;/ die #4+sc#4-efte si uerstachen./ di satele bede brachen,/ si uielen zu der | |
| si zesamene,/ #4+d#4-i grizwarten si manten./ ain ander si anranten;/ di schefte brachen si ze$/ stuchen,/ di scharphen swert si zucten;/ zu | |
| Mit vroweden sie indeme houe sint./ Die ritare schiezen den schaft./ Dar is michil spilis craft./ Ich wil hin uore gan./ | |
| allez mit ein ander in wazzere. vnde setze den sichen in ein schaft. vnde lege heize steine zu im. vnde decke in wol | |
| in mit grôzer craft,/ durh den arm und durh den schaft/ quam daz swert gedrungen/ und irwant ime an der lungen./ | |
| suren/ uf den aventuren/ bestůnt er all stechend./ so gros scheft brechend/ er was und fůrt solichú sper/ daz von im | |
| und ûf ein ros mit einem schilte unde mit einem schafte gesitzen mac, unde man im setzet einen stoc ze dem | |
| oder mit anderre werltlichen varwe gemâlet âne nôtdurfte icht vûre. Schefte unde schilde unde setele sulen uberdecke niht haben, sperîsen, die | |
| zaller zît/ an sîner stat gelîmet lît!/ wie zimet der schaft in sîner hant!/ wie wol stât allez sîn gewant!/ wie | |
| starke ringen,/ wol loufen, sêre springen,/ dar zuo schiezen den schaft,/ daz tet er wol nâch sîner craft./ ouch hœre wir | |
| wân./ wies aber von ringe liezen gân,/ wie si mit scheften stæchen,/ wie vil si der zebræchen:/ daz suln die garzûne | |
| er stach ûf in mit solher craft,/ der starke eschîne schaft/ daz er im durch die hant reit./ daz er aber | |
| kiel/ vf daz mer er brahte mit ritterschaft./ manigen rorinen schaft/ der heidentům hie fůrte./ die Terramers zorn růrte/ mit ritterlicher | |
| starclîche ringen,/ verre werfen steine,/ grôʒ unde cleine,/ und die schefte schieʒen,/ (in enwolte niht verdrieʒen/ swaʒ er vor hôrte sagen)/ | |
| eʒ genibelet wære./ der degen urmære/ zerhiu des tages manegen schaft./ do enmoht er wider überkraft/ und mit als guoten knehten/ | |
| in almiten/ stâchens mit ir krefte/ diu sper, daʒ die schefte/ zerbrâsten unde hôhe vlugen./ zwei scharpfiu swert si zugen,/ diu | |
| ouch einʒ dâ her:/ daʒ enpfie sîn herre küene./ der schaft was ouch grüene,/ dem andern wâfen gelîch./ dô sprach mennegelîch/ | |
| vliʒʒen sich die snellen./ man hôrte lûte schellen/ slege und schefte brechen/ und sach dernider stechen/ manegen tiurlîchen degen./ diu ros | |
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