Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schallen stN. (31 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| en rucken,/ Er mac mit nichte vallen./ Suze der engel schallen/ Wonet durch sin reinekeit/ Bi im. wand sie sint gemeit/ | |
| spate, morgens vru./ Ich merke dich gevallen./ Stete bistu in schallen,/ Von dins eben cristens gut/ Treistu stete hohen mut./ Der | |
| ist da linc/ Gepruvet bi dem ballen./ Nach disme selben schallen/ Entstet uch ein ewic tot./ Darzu sit ir schemde rot/ | |
| leben./ __Secht wie die werlt mit vallen/ Ist undertan dem schallen/ Des tuvels, zu der wollust/ Reizende des menschen brust,/ Da | |
| kêrter ûz dem ringe/ von den liuten allen./ spotten unde schallen/ hôrt er vil und genuoc,/ gezogenlîche er daz vertruoc./ dô | |
| daz Cosdrôas möhte sterben,/ wan ruom unde lop erwerben./ ir schallen was harte grôz./ dô den herren dô verdrôz,/ dô leiter | |
| in nie/ unz er muose vallen./ dô gelac der heiden schallen./ /Eraclîus trat über in./ ‘noch habe redelîchen sin,/ sô mahtû | |
| jungest nider./ die hofwarte kerten wider./ Do wart ein michel schallen/ von den gebauren allen,/ ietslicher lopte sinen hunt./ ‘der min | |
| daz alle die werlt die argen schalt;/ des waz ir schallen manicvalt/ mit kleidern und mit hochgezit:/ si gaben alle en | |
| Und ſo vrebellich nicht ſtig/ Ken Gote und la din ſchallen,/ Oder du begynnes vallen!/ Wan wer ſich ken Gote ſetzet,/ | |
| ich tûn mit Jesu/ der dâ Christus ist genant?»/ mit schallen rûften si ze hant:/ «man sol in alsô krenken/ und | |
| ir mit den ougen sehent,/ ir danches nimmer verjehent./ Ir schallen was gar gelegen./ die der bâre solden phlegen,/ die sungen | |
| $s kan bediuten/ liep den liuten $s für der vogel schallen;/ wîp sint âne gallen: $s uns allen $s enphallen $s | |
| drî,/ die wandels unde meines frî/ durch guften und durch schallen/ dô sâʒen ob in allen,/ als ich dâ vornen hân | |
| Dâ was von kurzewîle $s vreude unde nôt./ bûhurt unt schallen $s allez man verbôt,/ dâ die vrouwen solden $s gegen | |
| $s des si doch niht verdrôz./ der bûhurt unt daz schallen $s diu wurden beide grôz./ ûf den hof vil wîten | |
| kom gevarn./ alle die dâ wârn,/ enphiengen in mit freuden./ schallen unde geuden/ wart dâ vil gehôrt,/ daz daz lantvolc enpôrt/ | |
| triwe wîse/ unt wîtvengec hôher prîse./ er kunde wol mit schallen./ grôz herze und kleine gallen,/ dar ob was sîn brust | |
| smerze,/ wand er nicht arges entsub./ daz gute volc groz schallen hub/ mit vreuden hin zu Cristo./ Aristodemus sprach do:/ ’min | |
| was mit sorgen/ dú knebelú verborgen./ sich hůp ain grimmes schallen/ von den vrehtern allen./ ‘murd und slach, tód und stich,/ | |
| wellen,/ und bitten in von der hohzit geben!’/ in allen schallen waz gelegen./ man sach da nit wan runen./ si jan: | |
| //Nu helfent mir klagen, daz der vogellîn schallen/ der winter hât gesweiget:/ des müezze er sîn geveiget!/ mit | |
| jungest nider./ die hofwarte kerten wider./ DO wart ein michel schallen/ von den gebauren allen;/ ietslicher lobte sinen hunt./ #.,der min | |
| daz alle die werlt die argen schalt;/ des waz ir schallen manicvalt./ mit kleidern und mit hochgezit/ si gaben alle en widerstrit./ | |
| singet/ ze schalle widerstrit,/ daz in dem walde erklinget./ ir schallen si ze rehten fröuden bringet./ sa zehant/ liez ich vil | |
| vil wol genesen./ ich bin ouch dicker dâ gewesen,/ dâ schallen unde hôhvart/ mit solher rede getriben wart./ ez ist wol | |
| haben maister rům/ Von den andern allen./ Sú fůrent also schallen/ Als da man loblich getat/ Mit eren vil begangen hat,/ | |
| beschechen;/ Und von den selben allen/ Wart och ain sunder schallen/ Und wunnekliches froͤden spil:/ Sú sprachent ir och lobes vil./ | |
| aber al zehant/ nider lâzen vallen./ sô wære der heiden schallen/ und ir spottes deste mêr./ diz bekande herzesêr/ twanc in | |
| dâ mit krache gar./ von dem biben und von dem schallen/ möhte daz tiefe mer erwallen./ ich mac wol sprechen, swenn | |
| und maide,/ daz si sunder laide/ ze velde hin mit schallen/ gant in die blůmen vallen:/ daz ist ir tagari./ Ryal |