Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
scharlachen stN. (61 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| fürsten, dienstman./ man gap den vrouwen kleider an/ von brûnem scharlach und von rôt,/ als der keiser dô gebôt./ der ritter | |
| was der fürst vil wol wert./ si truogen von ganzem scharlach kleit,/ dâ durch ein strich vil gemeit,/ der was wîzer | |
| daz ist wâr_–/ zwei hundert ritter wol getân,/ die fuorten scharlachs kappen an:/ die wârn geworht wol mit vlîz;/ dâ durch | |
| vlîz;/ dâ durch ein edel strich wîz/ gie von edelem scharlach guot./ des vreut sich dâ der ritter muot./ niuwe schilt | |
| ir müezt der wârheit selbe jehen.’/ der Unger hêt von scharlach kleit/ mit breiten borten wol bereit./ er truoc ouch umb | |
| man ez under in vant,/ fürspan, vingerl und gürtelîn,/ samît, scharlach und baldekîn,/ becher von silber und von golt./ si bâten, | |
| rittern swert/ allez durch den willen dîn,/ vêch, veder, hermelîn,/ scharlach wîz unde rôt./ ich wold ouch ê den tôt/ lîden,_ê | |
| schilt./ __Dô wart niht vermiten,/ tûsent tuoch wurden versniten/ von scharlach wîz unde rôt,/ als im sîn frümcheit gebôt./ geloubet mir | |
| fürspan, vingerlîn von golt/ gap si ir, als si solt./ scharlach brûn unde rôt/ und manic guot kleinôt,/ baldekîn und zendâl/ | |
| unde zendâl/ vindet man dâ über al,/ vêch, veder, hermelîn,/ scharlach und baldekîn,/ merderîn, swarzzobelvar,/ von golde borten manic schar,/ halsberc | |
| hêt rîchiu kleit_–/ des was er frô und gemeit_–/ von scharlach wîz unde rôt,/ als im der künic dâ gebôt./ do | |
| flîz;/ dar durch ein edel strich wîz/ gie von wîzem scharlach guot./ des ..... die ritter wol gemuot./ niuwe unde schœniu | |
| ir kleit daz was rîch genuoc,/ ez was ein brûnz scharlach guot./ ûf islîcher nât ze tal wuot/ gestrickt von berlîn | |
| starke gebunden.#.;/ ir habet ez rehte ervunden./ #.:dar ûf ein scharlachen.#.;/ des mac ich wol gelachen./ #.:sehet daz ichz rehte errâten | |
| mügen hân./ sie tuont mit disen sachen,/ sam der ein scharlachen/ ode ander tuoch koufen wil,/ des er ensamt vindet vil./ | |
| mit golde beslagen über al./ ir mantel was harte guot,/ scharlachen rôt, als ein gluot,/ diu veder diu was härmîn./ der | |
| reit/ und gar rîchlîchen was gecleit/ in stolze ritterlîche wât./ scharlachen gein dem nazzât/ was nâch ritterlîchen siten/ den rittern allen | |
| sînem wâpen an;/ die liez der hêrre machen/ von brûnem scharlachen./ sîn erbezeichen dar ûf lac,/ der eber, den der hêrre | |
| ritter waren wol geclaidt,/ Als uns die abenteur sait,/ Mit scharlach und mit violett,/ Mit stanfort und tiolett,/ Mit weyssen vellen | |
| grossem gut ubertragen:/ Als ich es die koronig hor sagen,/ Scharlach und gar vil gutt gewantt/ Von Flander und von Prabantt,/ | |
| ward von im genomen./ Im ward pracht dar zehant/ Von scharlach güt gewant./ Gemaches ward im gedacht./ Er ward zu dem | |
| gab man goldgewand,/ Von seyden nam sariant,/ Knechtes knecht von scharlachen./ Man ließ niemant so swachen/ Di wurden gabe gesant,/ Paide | |
| kamer dar auff gelait:/ Desselben castellen obedach/ Was ain rotes scharlach./ Dar auff geschniten was/ Ain schoner pawm grun als ain | |
| ste:/ Es stund ein scheiblotter tisch,/ Dar auff lag ain scharlach frisch/ Auff gelassen und gelait./ Der tisch was funff elen | |
| Sprachen di da sassen:/ ’Er pfliget grosser unmassen.’/ Auff da scharlach er goß,/ Das es zu den seytten abher floß./ Er | |
| hete?/ Wo ist din riches wat_mal,/ Purpur, samit und zindal,/ Scharlachen und hermin?/ Wo sint die kopfe gůldin?/ Wo ist din | |
| ûf daʒ velt/ sach liuhten unde lachen./ ze kleide brûn scharlachen/ fuortens’ an ir lîbe wert/ und riten apfelgrîsiu pfert,/ diu | |
| mit einer coopturen von cordoane. Dardurch gingen rote striffen von scharlachen, und waren die cooperturen $t mit baumwollen gesteppet als ein | |
| Lancelot und saczt yn bi sich und det im ein scharlachens mantel umb geben; Lancelot fragt yn wie er hieß und | |
| an die stat, dâ si enphiengen/ iren jungisten tac./ ein scharlach gestreut lac,/ daz gap der burgære dar,/ dem umb ir | |
| sô rein und edel bluot/ wurd vergozzen unbehuot./ ûf daz scharlach wold er gâhen/ der herren bluot enphâhen,/ daz ez iht | |
| und ûz golde/ hiez er albereit/ wurken zæme und gereit;/ scharlach und brunât,/ paltikîn und siglât,/ grâ, hermîn unde bunt/ mêr | |
| si kômen geriten./ die Unger heten an gesniten/ manic hundert scharlach,/ darunder man gezogen sach/ hermîn bunt unde grâ:/ ez het | |
| waz edeler tuoche wart verschrôten./ manigen samît grüen und rôten,/ scharlach, paltikîn, pliât,/ phelle und brunât,/ darzuo grâ, hermîn und bunt_–/ | |
| sô vollem rât/ lônt an zizewæher wât./ swenn ich von scharlach/ sô wîte ermel mach,/ daz si mir gênt ûf den | |
| bereit./ von golde unde sîdîn/ einen bruochgürtel zôch man drîn./ scharlachens hosen rôt man streich/ an in dem ellen nie gesweich./ | |
| wie stuonden sîniu bein!/ reht geschickede ab in schein./ brûn scharlachen wol gesniten,/ (dem was furrieren niht vermiten)/ beidiu innen härmîn | |
| man se kumende inne vant./ de grævîn von Tenabroc,/ brûn scharlachen was ir roc:/ des selben truoc ouch ir gespil./ si | |
| din beiten./ heiz mir den kuͤnc bereiten/ guͤtiu cleit von sharlachen!/ dar zů heiz mir me machen/ ein hemde und ein | |
| woͤllet vernemen/ waz er iu bi mir enbot:/ cleider von sharlachen rot/ suͤlt ir im shiere senden./ mich dunket, er welle | |
| Die maniger hande wondir trage./ Golt unde steine./ Wazzer perlin cleine./ Scarlachin un̄ pellen./ Sver da coufen wolle./ Daz wir des gode | |
| hoͮfe senden dich./ Ich wil dir geben an dirre zit/ Scarlachen, pfeller, s#;eamit,/ Bunt, h#;earmelin und gra;/ Vier soͤmer die solt | |
| Das ainem ritter wol gezem,/ Und iglicher von mir nem/ Scharlacen, pfeller, samit/ Ze$~claidern nu an dirre zit,/ Das ir mich | |
| Do trůc man vil balde dar/ Den hovelúten richú clait,/ Scharlacen, semit, pfeller brait/ Und liehte vedern hermelin;/ Dar nach můste | |
| machen wol beclait/ Und wil im geben an dirre zit/ Scharlachen, pfeller, samit/ Und liehte b#;ealdegin,/ Bunt, zobel, h#;earmin/ Mit vil | |
| im fůrte dar/ Geclaidet ritterliche,/ Ir claider warent riche/ Von scharlachen rot als ain blůt./ Die fúrsten edel und hohgemůt/ Beraiten | |
| der degen hohgemůt,/ Jofrit der fúrste riche,/ Claiden ritterliche/ Mit scharlachen lieht und rot,/ Das er ferrieren gebot/ Mit liehtem werden | |
| In die stat riliche/ Mit zwain hundert rittern gůt;/ Von scharlachen rot als ain blůt/ Fůrtenz alle kappan an./ Do dem | |
| verlúste,/ von hitze und von gefrúste./ in cendat und in scharlachen,/ ve mentel swie si machen,/ has und nit pinet./ ir | |
| gewant, daz si sidin oder wullin oder linin, daz sint scharlachens maentel, rogke unde sukenie unde swaz von einvarbem gewande ist, | |
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