Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bekorunge stF. (54 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| daz gotes triuwe und güete enlîdet des niht, daz kein bekorunge oder betrüepnisse unlîdelich werde. Er machet und gibet alle zît | |
| gote, alsô daz er bereit ist ze enpfâhenne alle anvehtunge, bekorunge, widermüete und leit lîden williclîche und gerne, begirlîche und vrœlîche. | |
| tivel an gesig/ unt mir selbe ob gelig/ unt der bechorunge,/ durch dine barmunge,/ die mich in sunden dicke/ prachten unt | |
| unsich in deme zwivile $s nich neverlazzest/ unze du die bechorunge $s swiftente gemazzest,/ da wir in disem ellente $s mit | |
| minne an in vil gar bewæren/ und leite uns in bekorung niht die uns in sünde senke,/ wan ûf uns mang | |
| Manige not leit ſi von hitʒe, vone froſte; vil manige bechorunge leit ſi; ſo ſi gedahte $t wie ſi in der | |
| hercʒen; vʒʒerhalbe an dem leibe ſemphtot er iͤr alle die bechorunge vnd alle die vnſemfte des leibes. Er erte ſi oͮch | |
| crûces. Wa vns der alt viant deheine ſchrechunge oder deheine bechorunge ane wiͤrfet, da thu wiͤr ie das cʒeichen des heiligen | |
| di diz fleisc hurliche intzundent,/ von tuvillichen schunden,/ von grozir becorunge,/ von der ewigen uerdampnunge,/ uon allirslahte leide,/ in der wile | |
| is ind wis,/ he behůd dich, sinen paradis,/ dat noch bekorungen noch sunden/ niͤrgen an dir niͤt$’n würden vunden,/ sint dat | |
| macht,/ dat uns ir bosheit niͤt mer enschade,/ noch ir bekorung niͤt mer enlade,/ dan uns broscheit müg gedragen./ //Si endurren | |
| mit dem ellende, gegeiselt mit dem armůte, gekroͤnet mit der bekorunge, angespiet mit der smahheit, din crúze getragen in dem hasse | |
| bůsse und úber die liebin der welte und úber die bekorunge dez túvels und úber die úberflússekeit des vleisches und úber | |
| Von Lucifers cleide <N>XXII</N>. Von gottes barmherzekeit und von siner bekorunge und rehtekeit <N>XXIII</N>. Die kraft der gerunge benimet dú wort. | |
| niemer me benomen. <KAP><N>XXII</N>. Von gottes barmherzekeit und von siner bekorunge und gerehtekeit</KAP> Ich han so unmessige barmherzekeit von gotte gehoͤrt | |
| gůtes unverzwivelt von ir vernomen, das kumt von der grossen bekorunge, die ich nach minen kinden han.» Do sprach dú sele: | |
| sprach dú sele: «Eya vil lieber, woltest du mir dine bekorunge sagen, uf das din lust unde min gerunge úber ein kemin?» | |
| vlissig arbeit und stetú sicherheit und lutern sig úber alle bekorunge. Disú rúwe loͤset den súnder von allem vegfúr. Das dritte | |
| tribe. Nein, es ist etswenne leider ein vil gros geswinde bekorunge, die der mensche von můtwillen an sich nimmet, das er | |
| sprechent, es si mensclich, das man súndet. In aller miner bekorunge mines súndigen lichamen und in aller gevuͤlunge mines herzen und | |
| menscheit. Dis ist menschlich: hunger, turst, hitze, vrost, pine, jamer, bekorunge, $t sclafen, muͤdekeit; das sint die ding, die Christus an | |
| er ahtber wirt, und alle irdensche ere fúr ein grosse bekorunge enpfahet, der mag des nit gelassen von rehter edelkeit sines | |
| gottes schin an únser vrowen und von ir gewalt <N>XL</N>. Bekorunge, die welt und ein gůt ende pruͤfent úns <N>XLI</N>. Von | |
| zů lachen; mere si enpfahet si, als eb es ein bekorunge si, dur den angel der girekeit und der italen ere, | |
| Ave_Maria in irme gegenblike, das si únser hie gedenke. <KAP><N>XL</N>. Bekorunge, die welt und ein gůt ende pruͤfent uns</KAP> Nieman weis, | |
| vaste er stat, er werde denne e gestossen mit der bekorunge des libes. Nieman weis, wie stark er si, er werde | |
| arbeitendem manne <N>XII</N>. Wie ein mensche italer eren <FOLIO>(129#’r)</FOLIO> und bekorunge widerstan sol <N>XIII</N>. Wie únser herre wart gesehen glich einem | |
| drivaltekeit <N>XXVI</N>. Wie man zů gotte vliehen sol an der bekorunge <N>XXVII</N>. Wie der geistlich mensche sin herze keren sol von | |
| úberwinden und vertriben, so muͤssen wir rehte únser súntliche $t bekorunge heimeliche verswigen und #.[uswendig helig vroͤlich gelesse bewisen#.]. Owe arme! | |
| liden dur dich.» <KAP><N>XII</N>. Wie ein mensche italer ere und bekorunge widerstan sol</KAP> Swenne der mensche iht gůtes gedenket von ime | |
| trinitas! <KAP><N>XXVI</N>. Wie man zů gotte vlehen sol in der bekorunge</KAP> Herre Jhesu_Christe, ich armer mensche vlehe dir und gere diner | |
| unser herre ihesus_cristus selb vierzic tage unde uberwant deʒ tievils bekorunge. wan dan alle gotes getat uns ein lere ist unde | |
| alſ lib dir daʒ himelrich ſie vnd aller meiſt ſwer bechorvnge habe von vnchvſche. Ze dem andern mal ſo gelobene wir | |
| dv immer mer ſtercher ſiſt denn e ʒe widerſten aller bechorvnge. Sed libera noſ a malo: Niht herre erloſe vnſ von | |
| liden geſchech, daʒ dich deſ ʒe wenich dvnche. Swaʒ dich bechorvnge an ſtoʒe, den wider ſtant. Zwick dich ſelben oder gench vnder | |
| uns; swenn uns der tifel mit unrainen gelusten, mit dehainer bechorung verlaiten welle, so suͤln wir im widersten, wesen getrew und | |
| den uͤbermuͤtigen, si hoͤrent ez gern, swenn si aver dehain bechorung an get, dehain boͤser wille, so dorret ez, wan ez | |
| glust aver der suͤnden niht, von diu waz elliu diu bechorung uzzerhalben und niht innerhalben. unser herre lie sich dar umb | |
| sinem heren tode zestoͤrte, daz er auch alsam mit siner bechorung ůnser bechorung uͤberwuͤnde. den ersten menschen Adam den bechort der | |
| tode zestoͤrte, daz er auch alsam mit siner bechorung ůnser bechorung uͤberwuͤnde. den ersten menschen Adam den bechort der tiufel en | |
| do er in bechort mit dem vrazze und er der bechorung an gesigt, do furt er in in die stat ze | |
| almæchtigem got, daz erz ent alz erz welle. zů der bechorung furt der unrein geist unsern herren auf ein hohen perch | |
| niemen gelich ist. do er in also bechort mit drein bechorungen, $t also ir nu vernomen habt, do fur er furder | |
| sæligen niht. so si die boͤsen gluͤst muͤent oder dehein bechorung, so gerent si der hilf datz dem almæchtigen got, der | |
| siben gab des heiligen geistes, an dez hilfe wir der bechorung der boͤsen geist niht muͤgen wider chomen noch der boͤsen læut | |
| der heiligen ſchrift lernen ſvln, wie wir vnſ vor ſiner bekorvnge behalten. Swenne vnſ vbele gedanche mvͦgen, ſo ſvln wir ze | |
| unſeren ſcolaren’, daz ſehſte: ‘unde uerleite unſ niht in die bechorunge deſ ewigen todeſ’, daz ſibente: ‘ſunder dv erloſe unſ uon | |
| noſ inducaſ in temptationem. ‘Herre, brinc unſ niht in die bechorunge.’ Mine uil lieben, daz iſt div bechorunge deſ ewigen todeſ. | |
| niht in die bechorunge.’ Mine uil lieben, daz iſt div bechorunge deſ ewigen todeſ. Der bechorunge werden wir denne uberich, obe | |
| uil lieben, daz iſt div bechorunge deſ ewigen todeſ. Der bechorunge werden wir denne uberich, obe wir die mazze behalten an | |
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