Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schërn stV. (45 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| fræz. wenn man ain schermezzer mit öl sänftigt, dâ mit schirt man dester sänfter. wenn man im lâzen wil, der dann | |
| zum tode daz enrufet noch vluhet,/ also ein lamp daz scheren sol,/ also leit got des todes dol,/ daz her gesprach | |
| mit der Schutwurfel in zorn/ gie her ûz. ‘mir ist geschorn,’/ alsô sprach er dem Vierdunc zuo./ ‘gêt hin, lât iu | |
| alsô sprach er dem Vierdunc zuo./ ‘gêt hin, lât iu scheren nu!’/ dâ mit der Vierdunc hin in gie./ der fürst | |
| frümecheit,/ wan alliu bôsheit was ir leit./ ab den schâfen schar si woll_–/ des wart ein michel knoll_–/ unde vant den | |
| tuoch von woll./ des muoz sîn ein guot knoll./ daz schir ich ab den schâfen./ ich wil dester minner slâfen/ und | |
| leit den liuten mit:/ swann im ein guot scherær/ solt scheren âne alle swær,/ dem künig Cyrus,/ sô hiez er in | |
| hiez er in tœten sus,/ sô er den bart hêt geschorn_–/ wan er hêt dick gesworn,/ ez möht nieman die mær/ | |
| hab den tôt ûz erkorn,/ sô im ein man hab geschorn,/ daz er in dann mit nœten/ zehant heizt tœten./ daz | |
| künic hêt geseit./ si sprach: ‘lâ dir niht wesen leit:/ schir morgen sicherlîche/ dem edeln künic rîche./ dîn triu wil ich | |
| kêren./ dû solt, schaffer wol geborn,/ sprechen: ‘iu ist einhalp geschorn,’/ und hab dîn hend für dich./ di red schôn in | |
| himelrîch beherten/ unt mit wol gistrælten bärten/ unt mit hôh geschornem hâre,/ sô wæren si alle häilich zwâre!/ Dar ûf hab | |
| wart mir der butel ler./ ane mezzer und ane scher/ schar er mir vil schone./ daz im vrow Krymhilt lone!/ Dar | |
| ieht bechliben./ /Dô was der ôheim gevaren $s sîniu scâf sceren./ Rachel sîn tohter $s stal ime sîniu abgoter./ /Jacob sînen | |
| brâhte ime den man guot,/ daz man in badôte und scâre, $s wâtete inen ziere./ / /Alsô er in gesach $s | |
| daz volc so garuwe verlorn,/ daz sie die wip hatten geschorn/ unde hiezen die ane tun mannes wat./ dit was Girabobes | |
| hiz im mache1n ein bat/ Vn2de hiz in bade1n vn2de schere1n/ Vn2de hiz des guldine1n steren/ Neme1n harte gute ware./ Daz | |
| troylus vnder=des/ Vnd die mit in waren./ Ir swert da scharen/ Ysen als en scharsas/ Schrotet har vn2de vas./ Da vur | |
| sprach: "ich wil vch wern./ Swer sich den tore1n lezzet schern,/ Der ist selber ein tore./ Ez horte min ore/ Vn2de | |
| Mich also verre hat verleit./ Mir hat ein tore des geschorn,/ Daz ich durch in han gesworn,/ Daz ich mein|eidic bin./ | |
| in der glut/ Und gewiſlich in dem willen/ Daz er ſcheren und villen/ Diz volk wolde, wer er by macht./ Alſuſt | |
| ward/ Laydig. er hette seinen pard/ Noch das har nie geschoren/ Seyt er di tochter hett verloren:/ Er was seyt nie | |
| er von iu gefüeret wirt/ als ein schâf daz man schirt/ und zuo der vleischbanc ziuhet./ die marter ez niene schiuhet,/ | |
| gerne sol/ iuwer heimlîche enbern./ mir muoz ein ander meister schern/ dann ir, daz wizzent âne spot,/ mîn bart muoz iemer, | |
| sît ez doch der mir den bart/ âne scharsach hât geschorn,/ und iuwer grimmeclicher zorn/ vil hâres in beroubet hât,/ daz | |
| ê ich ir laege lasterlîchen bî,/ ê liez ich mich schérn únde villen./ In gesach nie wîp mit senfter’ güete./ sî | |
| in sende der genaden bark/ und sie uß kummers banden scher./ du bist der hoffelosen marner eine,/ die an des alden | |
| herze hett von gite ker./ sus dich von gite, kerge scher,/ wiltu hie ere han./ Postumius, der here / keiser, in | |
| geliten./ und allen schaden het verkorn./ sînen bart het er geschorn/ und niwe kleider an gestrichen;/ er gebârte sô frôlichen,/ daz | |
| im wære zuo slagen der ban,/ swie hôch im was geschorn./ der vil wol geborn,/ von Rôm der kunic Ruodolf,/ sprach | |
| eyn palester vf daz houet, alz em daz har vf gescoren is, mit synepe vnde myt beuergeyle vnde mit starken eteke | |
| do./ Hette Ysengrin den zagel verlorn/ niht noch die blatten geschorn,/ In hette erhenget daz gotes her./ von Horbvrc her Walther/ Zv | |
| mit grozir spise gar,/ do man dú schaf ze rehte schar,/ und mahte da mit richir kraft/ ein vil groze wirtschaft,/ | |
| ir rate/ und hiez vor im vil drate/ dén boten schern uf der vart/ abe niht wan halbin bart/ und lie | |
| __In den selben ziten siner jugend, so er etwen hat geschorn, und dennoh sin antlút in schoͤner ufgezúnter varwe waz, so | |
| niht veræhten. /Phaffen unde juden die wâfen füerent unde niht geschorn sint nâch ir rehte, tuot man in gewalt, man sol | |
| vur die tôten. 11. Von ir cleideren. 12. Von ir scherene. 13. Von ir ezzene, von ir trinkene. 14. Von dem | |
| in dem orden wesende beslozzene cleidere nuzzen. 12. Von dem scherene der brûdere phaffen unde der leigen. /Alle die brûder sulen | |
| ez gecimet wol begebenen lûten, unde sulen ouch die berte scheren durch daz ambeht der messe. 13. Wie unde waz die | |
| den scherer gefuͤrt wart. ___Also, liebes kint, man sol dich scheren mit herten worten und werken, wie dich der herre sůchen | |
| als daz bœste hâr / daz ie man von im geschar. / daz soltu dînem herren sagen. / swaz er prîs%..e%..s | |
| engæbe %..d%..az bœste hâr / daz ie man von im geschar, / und daz ir aller widerbot / wær sîn tägelîcher | |
| galaad: unte sint ábo dîne zéne. sámo daz córter déro gescórnen scâffo. dîe der ûf gênt uóne uuáske. ál mit zuînelero | |
| comminuunt. ut possint degluttiri a populis: dîe sint glîch dên gescórenon scâfon. dîe der uóne uuáske gênt. uuánte sîe bêide sint. | |
| der niht, so sol man in da fuͤr villen und scheren und sol den stupfelwiͤn tragen in unsers herren buttigel. Der |