Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

scherpfen swV. (16 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

BdN 335, 33 sein aigen fäuhten und verleust die. wizz, öl wol geläutert scherpft minner und peizt denn kain ander erznei, wan tuot man
BdN 383, 20 man sein saf in diu ôrn trauft mit honig, daz scherpft daz gehœrn und rainigt die ôrn von iren unsauberkaiten und
BdN 390, 7 trucken, sam Platearius spricht. daz kraut rainigt daz haupt und scherpfet daz gesiht. Isidorus spricht, daz daz kraut der swalben kraut
BdN 400, 23 si den namen ze däutsch. wer si mæzicleichen nützet, dem scherpft si und sterkt im daz gesiht, aber ir übermâz ist
BdN 440, 23 in in wazzer wescht, sô klært er diu augen und scherpft daz gesiht. wenn man in in ainem gelben tuoch tregt,
BdN 467, 9 minnenzæm und hailt den tägleichen riten und die wazzersuht. er scherpft den sin und macht sicher und wolgespræch. /An dem stain
BdN 479, 30 daz er kraft gewint über daz eisen, und dar mit scherpft man wâpen und andreu dinch. ez ist auch ainer lai
GTroj 3550 sie daz bedechten/ Daz sie menschen weren,/ Vordampnet vleisch vorberen/ Und guzzen nicht irs nesten blut;/ Ouch were in daz zur
GTroj 20827 Geworchtt von maniger syden./ Sines hertzen schniden/ Von ir mine gescherppfett ward,/ Das schüff ir rotter mund so zartt./ Nach wone
HeslApk 8193 wort so tichten/ Daz sie iz den weichen lichten/ Und scherfens den vlinsharten,/ Swenne sie des nicht warten,/ Und des libes
KvWGS 441 ʒuo ſin gemahele,/ dich hant der tugende ſtahele/ ſo wol geſcherphet an dem ſnite/ daz du der nature ſite/ verſchriete mit
NvJer 2499 vîent wirt gevalt;/ und als daz swert itwedir sît/ ist gescherfit unde snît,/ sust dî gûtin werc gewêr/ beschirmen irin wirkêr/
Ottok 57885 klingen/ von swerten unde kolben swære,/ als dâ tûsent mâdære/ scherphent iriu segensîsen./ man sol si bêdenthalben prîsen,/ daz verdienten si
Pelzb 120,21 gancz blebin ist, das schele bis an das gelit, vnde scherfe is sam eynen kil mit eyme messir an der sitin
Pelzb 122,20 ane kerne, so nym eyn pfropris vnd boge is vnd scherfe beyde ende vnd stoz di beyde ende in den stam.
Tauler 222,29 mit dem scharphen scharsach eines heiligen flisses; den sol man scherphen und wetzen an die starke bibende verborgene urteil Gotz und
Tauler 235,22 gescherphet sin als ein scharph scharsach und sol gewetzet und gescherphet sin an die gros gerechtekeit Gotz, die enkein woͤrtelin noch
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