Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schevalier stM. (15 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ein ueste sper kv%-m/ Do was an ein banier./ Athene schiualier./ Riefin romere insamin/ Daz die spitze sinis helmis/ Deme kvnin | |
| írsprancte durch bilasín/ Vf prophiliasín/ Mit uf geríchtír baníer./ ’Messíne scíeualíer!’/ Rief er do er írsprancte./ Prophilias ouch uírhancte/ Síme oRse | |
| in behilden wedersit/ Myceres nam die banier./ Er schrei: "ritter, schyvalier!"/ Er rief alcamu1m an,/ Daz er loste disen man/ Vn2de | |
| begangen in Britânjen lant/ und was Dalkors genant./ //Dalkors bone schevelier/ der was ein ritter alsô fier,/ swen er nicht ritterschefte | |
| galt man im sein mynnen./ Vil manniger werschelier,/ Pawren und cavalir,/ Amarel und alfaky,/ Satrappen und mutkaly,/ Die fursten von der | |
| dar/ Manige fraw wolgevar/ Und manig werder wetschelir,/ Ameral und cavalier,/ Dy das volk poß und arck/ Fluhen auff ir veste | |
| reyches gezelt/ Nie wurde pracht auff das veld./ Di jungen cavaliren/ Sach man da puhurdiren,/ Ritterlichen stechen,/ Grosse sper ze$~prechen./ Diser | |
| kunig von Armenia/ Rach auch seinen schaden da./ Viertzig tausent schivilier/ Pracht er auff di rivier./ Von Ninive der soldan/ Hundert | |
| da liefen,/ Grogierende si riefen/ ,Wara_war! wer kumet da?/ Za, tschav#;ealiers, wikeli_wa!/ Wicha_wich! sie kument hie!/ Avoýi, durch Got, was wellent | |
| mit vliegenden banieren./ dâ wart michel crôieren/ under ir massenîe:/ ‘schevelier Parmenîe!/ //Parmenîe schevelier!’/ dâ jagete banier und banier/ schaden und | |
| dâ wart michel crôieren/ under ir massenîe:/ ‘schevelier Parmenîe!/ //Parmenîe schevelier!’/ dâ jagete banier und banier/ schaden und ungevüere/ durch die | |
| und brâhtes ouch daz ûzer wer,/ daz die zwô cumpanîe/ ‘schevelier Parmenîe!’/ sô vil geriefen unde getriben./ des wârens âne wer | |
| hiu unde sprancte/ und lie hin gân punieren,/ punierende crôieren:/ ‘schevalier damoysêle!/ ma blunde Îsôt, ma bêle!’/ er stach ûf in | |
| hæter dâ, daz vander./ si riefen wider ein ander/ hie: ‘schevalier Hante,/ //Doleise unde Nante!’/ dort: ‘Karke und Arundêle!’/ //Dô jene | |
| / durch sîne lieb%..en âmîen, / die schœnen Lârîen. / ‘zevalier!’ begunder schrîen. / Dô er daz sper hêt vertân, / |