Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schiere Adv. (68 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| der boum an dem rivere/ wechset daz dute ich uch schere./ der river nach minem wane/ bezeichent uns di trane,/ di | |
| gegeben/ Waz dinne stunt wol ziere,/ Uf daz er wurde schiere/ Als die wiltnis eissam./ Sie seten, als en gezam,/ Weiz | |
| en muze/ Ein jar, dri oder viere./ ‘Gebuzet han wir schiere,’/ Sprechent sie, ‘wen wir nu alt/ Werden.’ disser keiner galt/ | |
| mach nindert volliv vrevde sin. Daz rich zvͦ chom vns schier, himelischer vater, da wir sehen vnd niezzen daz edelist, daz | |
| lip an sein speis slewich ist vnd an chraft vnd schier tot lit, also geschiht, herre vater, der sele, so dv | |
| vergeistv vns– gar oder niht, weder wench [245#’v] noch vil, schir oder spat. __Wir wellen aber, herre, gern vergeben vnsern schvldarn | |
| ein sac./ waz ieglîcher gegeben mac,/ daz sag ich iu schier und drât./ hinder iurem ruck an der stat/ rûn ich | |
| er hiez sîn sün für sich gân./ daz wart in schier kunt getân./ dô er si vor im stên sach,/ ein | |
| er sprach: ‘ich fürht dehein drô./ ich bringe dir vil schier,/ daz solt dû gelouben mir,/ ein wurz her in kurzer | |
| stênt in dem palast dort;/ dâ enkund [mir] lanc noch schier/ nieman diu wort bediuten mir.’/ dô sprach her Daniel:/ ‘zeigt | |
| chümest dv vnd opferst din gabe. Wis mitvolgend dinem widerwarten schir. so dv bist mit im in dem wege. daz dich | |
| ist der di tvgent tut in minem namen. vnd müge schir übel reden von mir. wan der niht enist wider ivch. | |
| in in. aber ich sage ivch. wan er tvet ir schir rache. aber doch so des menschen svn chümt wenest dv | |
| sathanas. ihesus sprach zv im. daz dv tvst daz tve schir. daz enweste aber niemant der sitzenten. waz er im zvspraeche. | |
| wurden baide sper,/ Zü den schwertten stünd ir ger/ Die schier wurden schaiden bar./ Ir baider mütt geliche gar/ Stünd uff | |
| Clagstu dem dinen schmertzen,/ Er gatt im lichtt ze hertzen.’/ __Schiere dierre ratt erhal/ Für die fürsten über all,/ Da die | |
| rede nicht lange wert./ alsô geschach in ouch alhie./ vil schiere sich berieten sie/ und wurden des zu râte/ in ir | |
| sâ zu bette gân./ her Tristan gienc zu bette,/ vil schiere er sich enpfette/ und leite in grôzen vröuden sich./ Isôt | |
| anderen man/ mochte erkennen in dem tan/ oder gespehen mochte schier/ schilt oder helmes zimier./ in der tunkel quam Tristan/ unde | |
| wol,/ mit listen ich daz vüegen sol,/ daz dû sie schiere solt gesehen,/ und muoz in vröuden daz geschehen;/ des sich | |
| in,/ daz er rite mit in dâ hin./ er werte schiere sie der bet,/ wan er ez doch vil gerne tet./ | |
| vingerlîn du nim/ unde vüere iz mit dir hin:/ sô schiere daz die künigin/ an dînem vinger daz ersicht,/ sô enhât | |
| «guot vriunt, lâz sliunen dir/ und tuo ez, sô du schierste macht.»/ der smit sprach: «über vierzehen nacht/ die slüzzel werden | |
| gote in die gewalt sîn.»/ Lîfrenîs Kâedîn/ die vrouwen hête schiere ermant,/ daz im ir minne wart bekant,/ wan er ir | |
| die herren, und daz âzen./ sie funden bereit cleinez maz,/ schiere was verzeret daz./ den versêreten schûf man gemach./ Ludewic in | |
| zû!»/ der fremde sprach: «daz geschê mit siten,/ dâ sol schiere sîn gestriten.»/ ûz des lantgrâven her von verrens nâch/ im | |
| wart in si gedrücket/ und hete an sich gezücket/ vil schiere und ouch vil drâte/ daʒ bilde von dem râte,/ den | |
| swâ tugent noch blüeje,/ dâ snîde man der êren fruht/ schier unde balde mit genuht./ Swaʒ adellichen arten wil,/ zuo dem | |
| ritter ûʒ erwelt,/ sô tuo vil tugentrîcher helt/ ein dinc schier unde drâte,/ daʒ dir mîn zunge râte.’/ Jâson der rede | |
| wilder tröume vil./ swaʒ er gesprach, daʒ nam ein zil/ schier unde vil gereite./ kein dinc er nie geseite,/ wan daʒ | |
| dem sê,/ von dem si komen wâren ê,/ drât unde schiere entwîchen/ dô wart in snelleclîchen/ vil starke helfe zuo gesant./ | |
| ûf daʒ edel ros geleit./ Achilles saʒ drûf unde reit/ schier unde snelleclichen dan./ sîn vrecher muot in zorne bran,/ dur | |
| sô sîn gemüete und sîn gedanc/ wurden von dem stiche./ schier unde snellecliche/ began der helt ûf springen/ und wolte dar | |
| dem hemde, wenne er dâ/ daʒ houbetloch niht möhte sâ/ schier unde balde vinden,/ daʒ er in sam einen blinden/ ân | |
| is niewit uber werden./ ter man einer stuntwilo zergat,/ also skiero so diu brawa zesamine geslat./ Tes wil ih mih vermezzen:/ | |
| zesamine geslat./ Tes wil ih mih vermezzen:/ so wirt sin skiero vergezzen./ //got gescuof iuh allo,/ ir chomint von einimanne./ to | |
| bewart/ was beide spitze und banier,/ darnâch sie wâren komen schier,/ daz si sich wol besâhen;/ und dô si kômen sô | |
| möht ir nû wesen sô balt,/ daz ir möhtet komen schiere/ zuo den heiden von Mitschiere,/ die bræhten iuch wol danne.’/ | |
| ungeverten/ die bischolf vinde gegen iu,/ sô mac ich dester schierer siu/ beschirmen vor ir haz./ sô gehabt iuch dester baz/ | |
| suon:/ wand swie diu suone geschæhe,/ den kunic man dester schierre sæhe/ wider varen gegen Swâben;/ dester baz möht er gehaben/ | |
| er den kunic von Bêheim/ her ze Brunne bræhte:/ dester schierre man möhte/ zwischen in gewandern/ von einem hinz dem andern./ | |
| dô der soldan vernam/ die botschaft, diu im kam,/ vil schier er der erschrac./ ûf einen kurzen tac/ besand er sînen | |
| daz er die hîrât trüeg an,/ daz marcgrâf Otten kint/ schier und ân underwint/ ires bruoder tohter næme:/ ob ez immer | |
| fure der warin minne, alliz daz ur zuvellit, daz ist schire forbrant in deme fure der minne. di andere frucht daz | |
| kurze wile mit flize erbeidin gegin deme fleische, he queme schire zu grozir ruwe, alse di sele sprach: ‘ich habe ein | |
| Gode vindit, wan alle creature sint lutir in Gode. alse schire alse si uzgeflizin, so sint si Gode alse glich alse | |
| sie hâten wol vernomn/ die geschiht der wârheit,/ sie hâten schiere sich bereit,/ doch niht sô schier, der herre junc/ hât | |
| hêr/ begunde sûmen sich niht mêr,/ er kam gevarn vil schiere/ mit maneger baniere/ und mit rîchen kovertiuren,/ der vrumte an | |
| wac/ durch den helm ûfz hersenier./ sunder twâl und harte schier/ kêrte sich der künec dan/ ûf den ellenthaften man./ der | |
| sîner kraft./ daz entsaz die ritterschaft/ sô sêre daz sie schiere/ druhten ir baniere/ und sie begunden kêren,/ ir ors daz | |
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