Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlänge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schiere Adv. (68 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Brun 5714 der boum an dem rivere/ wechset daz dute ich uch schere./ der river nach minem wane/ bezeichent uns di trane,/ di
Daniel 3096 gegeben/ Waz dinne stunt wol ziere,/ Uf daz er wurde schiere/ Als die wiltnis eissam./ Sie seten, als en gezam,/ Weiz
Daniel 3168 en muze/ Ein jar, dri oder viere./ ‘Gebuzet han wir schiere,’/ Sprechent sie, ‘wen wir nu alt/ Werden.’ disser keiner galt/
DvAPatern 110 mach nindert volliv vrevde sin. Daz rich zvͦ chom vns schier, himelischer vater, da wir sehen vnd niezzen daz edelist, daz
DvAPatern 198 lip an sein speis slewich ist vnd an chraft vnd schier tot lit, also geschiht, herre vater, der sele, so dv
DvAPatern 269 vergeistv vns– gar oder niht, weder wench [245#’v] noch vil, schir oder spat. __Wir wellen aber, herre, gern vergeben vnsern schvldarn
EnikFb 2199 ein sac./ waz ieglîcher gegeben mac,/ daz sag ich iu schier und drât./ hinder iurem ruck an der stat/ rûn ich
EnikWchr 1936 er hiez sîn sün für sich gân./ daz wart in schier kunt getân./ dô er si vor im stên sach,/ ein
EnikWchr 14581 er sprach: ‘ich fürht dehein drô./ ich bringe dir vil schier,/ daz solt dû gelouben mir,/ ein wurz her in kurzer
EnikWchr 17803 stênt in dem palast dort;/ dâ enkund [mir] lanc noch schier/ nieman diu wort bediuten mir.’/ dô sprach her Daniel:/ ‘zeigt
EvAug 8,22 chümest dv vnd opferst din gabe. Wis mitvolgend dinem widerwarten schir. so dv bist mit im in dem wege. daz dich
EvAug 100,16 ist der di tvgent tut in minem namen. vnd müge schir übel reden von mir. wan der niht enist wider ivch.
EvAug 185,8 in in. aber ich sage ivch. wan er tvet ir schir rache. aber doch so des menschen svn chümt wenest dv
EvAug 252,11 sathanas. ihesus sprach zv im. daz dv tvst daz tve schir. daz enweste aber niemant der sitzenten. waz er im zvspraeche.
GTroj 17221 wurden baide sper,/ Zü den schwertten stünd ir ger/ Die schier wurden schaiden bar./ Ir baider mütt geliche gar/ Stünd uff
GTroj 17321 Clagstu dem dinen schmertzen,/ Er gatt im lichtt ze hertzen.’/ __Schiere dierre ratt erhal/ Für die fürsten über all,/ Da die
HvFreibTr 436 rede nicht lange wert./ alsô geschach in ouch alhie./ vil schiere sich berieten sie/ und wurden des zu râte/ in ir
HvFreibTr 662 sâ zu bette gân./ her Tristan gienc zu bette,/ vil schiere er sich enpfette/ und leite in grôzen vröuden sich./ Isôt
HvFreibTr 2063 anderen man/ mochte erkennen in dem tan/ oder gespehen mochte schier/ schilt oder helmes zimier./ in der tunkel quam Tristan/ unde
HvFreibTr 2349 wol,/ mit listen ich daz vüegen sol,/ daz dû sie schiere solt gesehen,/ und muoz in vröuden daz geschehen;/ des sich
HvFreibTr 3751 in,/ daz er rite mit in dâ hin./ er werte schiere sie der bet,/ wan er ez doch vil gerne tet./
HvFreibTr 4130 vingerlîn du nim/ unde vüere iz mit dir hin:/ sô schiere daz die künigin/ an dînem vinger daz ersicht,/ sô enhât
HvFreibTr 6001 «guot vriunt, lâz sliunen dir/ und tuo ez, sô du schierste macht.»/ der smit sprach: «über vierzehen nacht/ die slüzzel werden
HvFreibTr 6067 gote in die gewalt sîn.»/ Lîfrenîs Kâedîn/ die vrouwen hête schiere ermant,/ daz im ir minne wart bekant,/ wan er ir
Kreuzf 2374 die herren, und daz âzen./ sie funden bereit cleinez maz,/ schiere was verzeret daz./ den versêreten schûf man gemach./ Ludewic in
Kreuzf 5862 zû!»/ der fremde sprach: «daz geschê mit siten,/ dâ sol schiere sîn gestriten.»/ ûz des lantgrâven her von verrens nâch/ im
KvWTroj 6395 wart in si gedrücket/ und hete an sich gezücket/ vil schiere und ouch vil drâte/ daʒ bilde von dem râte,/ den
KvWTroj 6404 swâ tugent noch blüeje,/ dâ snîde man der êren fruht/ schier unde balde mit genuht./ Swaʒ adellichen arten wil,/ zuo dem
KvWTroj 6669 ritter ûʒ erwelt,/ sô tuo vil tugentrîcher helt/ ein dinc schier unde drâte,/ daʒ dir mîn zunge râte.’/ Jâson der rede
KvWTroj 19263 wilder tröume vil./ swaʒ er gesprach, daʒ nam ein zil/ schier unde vil gereite./ kein dinc er nie geseite,/ wan daʒ
KvWTroj 33243 dem sê,/ von dem si komen wâren ê,/ drât unde schiere entwîchen/ dô wart in snelleclîchen/ vil starke helfe zuo gesant./
KvWTroj 39377 ûf daʒ edel ros geleit./ Achilles saʒ drûf unde reit/ schier unde snelleclichen dan./ sîn vrecher muot in zorne bran,/ dur
KvWTroj 39516 sô sîn gemüete und sîn gedanc/ wurden von dem stiche./ schier unde snellecliche/ began der helt ûf springen/ und wolte dar
KvWTroj 49575 dem hemde, wenne er dâ/ daʒ houbetloch niht möhte sâ/ schier unde balde vinden,/ daʒ er in sam einen blinden/ ân
MemMori 46 is niewit uber werden./ ter man einer stuntwilo zergat,/ also skiero so diu brawa zesamine geslat./ Tes wil ih mih vermezzen:/
MemMori 48 zesamine geslat./ Tes wil ih mih vermezzen:/ so wirt sin skiero vergezzen./ //got gescuof iuh allo,/ ir chomint von einimanne./ to
Ottok 594 bewart/ was beide spitze und banier,/ darnâch sie wâren komen schier,/ daz si sich wol besâhen;/ und dô si kômen sô
Ottok 795 möht ir nû wesen sô balt,/ daz ir möhtet komen schiere/ zuo den heiden von Mitschiere,/ die bræhten iuch wol danne.’/
Ottok 2978 ungeverten/ die bischolf vinde gegen iu,/ sô mac ich dester schierer siu/ beschirmen vor ir haz./ sô gehabt iuch dester baz/
Ottok 14336 suon:/ wand swie diu suone geschæhe,/ den kunic man dester schierre sæhe/ wider varen gegen Swâben;/ dester baz möht er gehaben/
Ottok 14510 er den kunic von Bêheim/ her ze Brunne bræhte:/ dester schierre man möhte/ zwischen in gewandern/ von einem hinz dem andern./
Ottok 53045 dô der soldan vernam/ die botschaft, diu im kam,/ vil schier er der erschrac./ ûf einen kurzen tac/ besand er sînen
Ottok 67762 daz er die hîrât trüeg an,/ daz marcgrâf Otten kint/ schier und ân underwint/ ires bruoder tohter næme:/ ob ez immer
Parad 62, 18 fure der warin minne, alliz daz ur zuvellit, daz ist schire forbrant in deme fure der minne. di andere frucht daz
Parad 80, 15 kurze wile mit flize erbeidin gegin deme fleische, he queme schire zu grozir ruwe, alse di sele sprach: ‘ich habe ein
Parad 123, 12 Gode vindit, wan alle creature sint lutir in Gode. alse schire alse si uzgeflizin, so sint si Gode alse glich alse
RvEAlex 6592 sie hâten wol vernomn/ die geschiht der wârheit,/ sie hâten schiere sich bereit,/ doch niht sô schier, der herre junc/ hât
RvEAlex 7337 hêr/ begunde sûmen sich niht mêr,/ er kam gevarn vil schiere/ mit maneger baniere/ und mit rîchen kovertiuren,/ der vrumte an
RvEAlex 7460 wac/ durch den helm ûfz hersenier./ sunder twâl und harte schier/ kêrte sich der künec dan/ ûf den ellenthaften man./ der
RvEAlex 7517 sîner kraft./ daz entsaz die ritterschaft/ sô sêre daz sie schiere/ druhten ir baniere/ und sie begunden kêren,/ ir ors daz

Ergebnis-Seite: 1 2 >>
Seite drucken