Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schiffen swV. (38 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| Swie sie dich hat begriffen;/ Hin wec so sal sie schiffen./ Wand ich wil irlosen dich/ Von den stricken veterlich.»/ Tu, | |
| über den se. vnd si gingen vf. do er aber geschiffet mit in do entslief er. vnd daz vngewiter des wintes | |
| gebivtet vnd dem mire. vnd si gehorsament im. vnd si schiften zv dem riche gerasenorum. daz da ist vmb galileam. Vnd | |
| liez sich in daz mire. aber di andern ivnger chomen geschifte. wan si warn niht verre von der erden. svnder als | |
| unde liz sich in daz mer._(8) Unde dy anderen jungeren schyften czu ym, wen sy nicht verre von dem stade woren | |
| Vn2de enspringet daz gras/ Vn2de der wint gut was./ Do schiften vz dem lande/ Die krichische1n wigande./ Sie furen ir heruart,/ | |
| ich mine not/ Garwe verwu1nden/ Vn2de mine geselle1n funde1n./ Des schiffet ich nider i1n ein lant,/ Daz was smirna genant./ Da | |
| varnder habe./ E wir queme1n zv der habe,/ Da wir schiffe solde1n,/ Do wart ez vns vergolde1n:/ Polifemvs was starc/ Vn2de | |
| hiet:/ Er nam silber und gifft/ Und sitzt auff und schifft/ Nach dem jüngen uber see./ Doch was Tyrus kamen̄ ee/ | |
| ze dem hailigen grabe varn./ ain stat haizet Bâre,/ dâ sciffeten sie sich zewâre./ alse si kômen an daz urvar,/ die | |
| ir her,/ daʒ si niht mügen über mer/ geschalten noch geschiffen./ ir müeʒen sîn begriffen/ mit leide noch vil manic zît./ | |
| huop ein grimmeʒ mürden/ und ein erbermeclicher schade,/ ê man geschifte zuo dem stade./ Protheselaus der künic hôch,/ der nie dur | |
| und andere knappen gnung. Sie kamen off das mere; sie schifften und furen uber und kamen zu Groß Brytanien an lant | |
| kamen off das waßer, man bracht yn ein schiff. Sie schifften und furen uber, und der herre furt sie unden in | |
| verließ./ Zu staden diser schrift / der segel mines tichtes schifft. / da Eva schephte todes gift / und trenkte menschen | |
| tugende sprieße./ uf solches leides grieße,/ du wiser man, din schiffen laß./ Der louwe hat dri art / von milde der | |
| ist aller gifte gift./ wer durch die flamm des zornes schifft,/ der darf gelückes mast./ Wem zucht in herzen anger/ den | |
| in sîner heimüete vant!/ Ze Misenburc der rîchen $s dâ schiften si sich an./ daz wazzer wart verdecket $s von ross | |
| sîn mit triwen warten/ vil manic hôher man./ datz Aglei schift er an/ mit einem tiwerlichen her/ und fuor die gerihte | |
| bereitet siu/ zuo der hervart alle,/ mit sô hôchvertigem schalle/ schiften si sich an,/ als ob si Rôm und Lateran/ wolden | |
| genuoc ze bêden sîten:/ man sach tâ helde strîten./ dô schift er sich über mer,/ und vant den bâruc mit wer./ | |
| si stunt an ainer warte./ Der kaiser unt sine helde/ schiften sich uber di Saibere./ si wrden wol beraten:/ al daz | |
| Veren unde spileman./ Huven sich alle dar an./ Intgigin bare sciften over mere./ Do was der koninc rothere./ Hine zo rif lande./ | |
| wůhs mit ellens richer kraft/ Und mit manlicher wer./ Do schiften diu her uf das mer./ Da lazen si! –/ /Nu | |
| mit ime manic ander,/ wande si hâten stâten mût./ si schiffeten ubir di eufrateischen flût./ ze êrist si ze stade quâmen./ | |
| hat ouch mit den sinen/ mit kielen und galinen/ sit geschift úber mer/ und ist alerst nu wider her/ in disen | |
| getæte,/ dô ern verloren hæte./ //Dan Rûal li Foitenant/ der schifte über mer zehant/ mit michelem guote,/ wan ime was wol | |
| hie enbitens ouch nimêre:/ //Tristan und sîn vriunt Rûal/ die schiffeten von Curnewal,/ si unde ir massenîe,/ heim wider ze Parmenîe./ | |
| einez sâ:/ daz ruoder nam er an die hant,/ er schiffete anderhalp an lant;/ und alse er ûz zem werde kam,/ | |
| daz sûz ir zweier gebote/ niemer vuoz getræten./ nu si geschiffet hæten/ und Marke nâch Tristande sach,/ sîn kurzewîle und sîn | |
| aber wære/ al sîn herze und al sîn sin,/ sô schiffet er doch allez hin./ //Tristan beleip al eine dâ:/ der | |
| alwære,/ swer saget, daz Tristan ûf daz mer/ nâch wâne schiffete mit her./ und ensolte des niht nemen war,/ wie langer | |
| alsô gewesen boten./ //Nu Tristan was ûf sîne vart/ und schiffete allez hinewart,/ er unde sîn geselleschaft;/ der was ein teil | |
| er sich ûz hûb./ sibenzech tûsent was sînes hers,/ daz schiphet er uber ain ende des mers,/ unde hiez den zins | |
| sîn vater nie erwarph./ alsus mêret er sîn her/ unde schiphte sich dâ uber mere/ unde fûr ze Itale wart/ unde | |
| genante sih ouch dô,/ er hâte einen ubermûten mût./ er sciffet sich ze$/ forderest uber die flût./ an eime stade chômen | |
| dar,/ daz sin nieman wart gewar./ da man von Zwingen schiffet an./ eben uf des kocken wan/ dem er was nach | |
| halten;/ alrerst si ungezalten/ fraise begunden stiften./ mit sturmwinden in schiften/ die cristen fuͤrsten in die schar:/ der kuͤnc von Jerusalem |