Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schiht stF. (39 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| tůn, vnd waschez gar rein vnd gůz ez dor in ein schiht honiges vnd lege denne ein schiht lebern vnd also fuͤrbaz. | |
| gůz ez dor in ein schiht honiges vnd lege denne ein schiht lebern vnd also fuͤrbaz. vnd legez vaste vf ein ander vnd | |
| alle begrife, vnd tů dar zvͦ wuͤrtze. so lege die ersten schiht von epfeln, dor nach die armen ritter, dor noch daz hůn, daz | |
| daz hůn, daz sol cleine gelidet sin. tů vf ieglich schiht ein wenig wuͤrtze vnd mache ein condiment von wine vnd | |
| wan des sâmen wart dô niht./ daz was ein jæmerlîch geschiht./ dô wart der hunger alsô grôz,/ daz sîn di liut | |
| dich über unser swær./ wir haben niht schuld an der geschiht.’/ ‘nû wolt ir iuch erbarmen niht,’/ sprach der herr schaffer | |
| des mac ich iu gelougen niht;/ ditz was ein jæmerlîch geschiht./ ôwê! solt er mir hân gelebt!/ sîn lîp ie nâch | |
| wart ouch sin teil gegeben./ noch han ich ein gantze schiht./ der mag ich leider gebowen niht,/ daz machet min groz | |
| chum ich niht vil snelle/ e daz man rufe die schiht,/ so wenen si ob ich kume niht,/ und muz der | |
| #s+Lege doch an in ſelbe nicht#s-/ #s+Dine hant#s- durch keine ſchicht!’/ __#s+Hin ging von Gotes antlitze#s-/ #s+Sathan#s- ingernder hitze,/ In unbehegelichem | |
| daz/ Daz Job ſich bedenken icht/ Mochte uf di ſweren ſchicht/ Nach mit bedachtem mute/ Anwerte geben inhute/ Und ouch daz | |
| #s+Der ſy gebenedyet,#s-/ Geſeynet und gewyet!’/ #s+In aller diſer#s- truben ſchicht/ #s+Job#s- der reyne #s+ſuntte nicht#s-/ #s+Nach#s- durch alles ungemach/ #s+Waz | |
| claite/ Daz er alſulche ſlege nicht/ Verſchult hette mit keiner ſchicht./ Set, uz den worten aber dar/ Zut Elyphas von Theman | |
| #s+Daz mugen dy#s- toten vaeter #s+nicht#s-/ #s+Vernemen#s- durch dy keine ſchicht/ (Nach dem ſynne der vrunde Job,/ Dy mit irem wane | |
| du truges dich/ Uf dine wiſheit vrebelich,/ Alleyne diner wiſheit ſchicht/ Gar lutzel ſy und als eyn nicht./ Job, uf wen | |
| vatter sprach ’ich wayß sein nicht,/ Auch von welcher hande schikt/ Er sey komen in das land:/ Er ist scheffpruchet genant./ | |
| mere/ Wie ewr nam wäre,/ Und auch mit welcher hande schickt/ Zu diser statt habet pflicht.’ –/ ’Junckfraw, es ist mir | |
| auß/ Und sassen hinden auf den stauß./ Nach der ungefugen schicht/ Komen sy auß satlen nicht./ Man pracht in andere roß | |
| mohte daz fleisch der sele niht/ Gesigen an mit keiner geschiht./ Da du lebendig were,/ Hetest du dir unmere/ Gelazen sin | |
| behagen./ min here, der engibt mir nicht $s durch solche schicht./ ein öder sin in gitikeit $s muß schanden bürden tragen./ | |
| einen roub: sie swuren mit dem louwen eit, / gelückes schicht sie nemen sunder tadel. / sie fiengen einen hirßen, han | |
| rechter linien art gericht,/ da got sin kint in solcher schicht/ ließ decken ires herzen blat./ freud über lust die muter | |
| mit den er hoer berge kranz/ befloug in kurzer stunde schicht/ zu nider noch zu hoer ferte kleine;/ zu einem got | |
| Eneas smirte sunder schart/ und furt in in der helle schicht./ wie tief Eneas wut/ in solcher hitze grimme flut,/ so | |
| linde./ zu vil geheim gesinde/ der herschaft schat in aller schicht./ Uns sagt der meister list, / wie nicht ein stern | |
| das der erste weger nicht/ weg teglich; von der geiste schicht/ und wie er von den engeln schelt;/ wie himel und | |
| dins fingers hoe kraft./ sie mochten nicht/ $s in keiner schicht/ besten, als der geloube spricht,/ hielt sie nicht diner hülfe | |
| zornes brende nicht/ geleschen noch die glüte/ der tummheit keine schicht./ des zornes nebel phendet,/ verblendet $s vernunst und sie verirrt,/ | |
| minne ticht./ flicht $s nicht $s din gir in tumme schicht./ wib, blünder salden hochstes zil,/ hil $s still $s din | |
| der hôe got begangin hât/ bî mir in Prûzinlande/ in schichtin manchirhande/ an mînes ordins kindin,/ den brûdrin, dî vor swindin/ | |
| sîn/ und an sprechin nicht sô fîn/ als in sîner schichte/ eischit diz getichte,/ des darf ich gûtis heilis wol,/ ob | |
| Der burc gewandilt in der vrist/ wart an der bûunge schicht/ dî stat und doch der name nicht./ Von der bûunge | |
| er êrst zu lande./ Wî Wûnsdorf sich satzte./ //Nâch dirre schicht vorwâre/ in dem andrin jâre/ besaminte sich andirweit/ der comentûwer | |
| brûdr/ umme diz sô valsche lûdr/ und um dî jâmirbernde schicht,/ dî in sô trûwelôsir pflicht/ an den cristnin was geûbit,/ | |
| luite vundin. —/ Wî zweitûsint Sudouwin wurdin geslagin./ //Nâch dirre schicht vorwâre/ in dem andrin jâre/ Sudouwin und Nadrouwin/ und darzû | |
| undirrede./ //Nû sol ich abir brengin în/ ein teil der schichte, dî dâ sîn/ in andrin landin geschên,/ als ich dî | |
| in ein vuir,/ darûz sô sprang iz brunste vrî;/ der schicht was manch mensche bî./ Dô unsirs hêrren jâr vorvarn/ tûsint | |
| ordenunge dar enboben,/ die got uf daz hoste loben,/ dri schicht ouch haben under in:/ troni, cherubin, seraphin./ nu secht, die | |
| an der selben vrist/ Got den rainen suͤzen Crist/ Der schiht. er wart en ain/ Das er fůre wider hain,/ Und |