Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schillinc stM. (22 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| siben #(MPU) mit zwein chleidern swachen/ von silber phenninge/ zehen schillinge./ Daz hiez er phaffen vnd armen geben./ Dar nach stalt | |
| als in der here hiez./ Tristrant ime geben liez/ Hundert sillinge/ guter sterlinge./ /Do nam Pilose urlof/ unde rumete den hof,/ | |
| stêt iuwer pfant?’/ der knappe sprach sâzehant:/ ‘ez stêt zwelif schilling guot.’/ dô sprach der fürst wol gemuot:/ ‘der mac ich | |
| niht,/ diu zal ist mir enwiht./ wâ næm ich zwelif schilling?/ sô dir nimmer wol geling!/ woldest dû fünf pfundelîn,/ diu | |
| diebe/ an der selben stunde daz bli./ dar zu guter schillinge dri/ gab ich im fur sin boten brot./ er sprach: | |
| bezzest dâ vant./ Benjamin gab er finfiu, $s jouch zehen skillinge./ silberîn si wâren, $s ich neweiz waz si wâgen./ iz | |
| Wer sy danne furpaß welle han,/ Der soll dir einen schiling lan.’/ Der weybe knecht sprach ’herre mein,/ Das soll nach | |
| mich ertœten./ mîner frouwen minne/ wær iemer mê verlorn. einen schillinc sol/ sie mir unde ein hemde,/ daz weiz ich vil | |
| So ſal he geibi ſienin rechtin anivanc; daz is ein ſchillinc Mulhuſchir phennigi^. So ſal die ſcultheizi dan deimi man giebieti, | |
| gelt is^. ſo ſal he mi richteri gebi von demi ſcillingi einin phenninc^. alſi ab he umi girichtit hetti^. unde daz | |
| rehter zal mez/ deheinen stein dar mohte bringen/ hinder siben schillingen./ der man dâhin in/ warf niht dester min/ tac unde | |
| gieng./ Die kele was im wiz als ein sne./ fvnf schillinge oder me/ Want er vil gewis han./ die axs er | |
| wante han verlorn daz leben,/ sine kel was vmb fvnf schillige gegeben./ Reinhart sich niht sovmte,/ die herberge er rovmte,/ In | |
| einer stete des tages ein diupstâl diu minder danne drîer schillinge wert ist, daz mac der burcmeister wol rihten des selben | |
| selben tages ze hût unde ze hâre oder mit drin schillingen ze lœsen; der selbe belîbet êlôs unde rehtlôs. //Ditz ist | |
| unde stat auch sin buzze niht hoher danne ze fiunf schillingen; unde sol auch cheinen satz setzen uber die lipnar an | |
| man dri mvtte waitzen vnde æilf mvtte habern vnde fvnf schillinge pfenninge. //In dem selben dorf von der trat ain pfvnt. | |
| giltet sehs mvtte rocken, ahtenhalben mvtte habern, zwæinzic kæse, dri schillinge aier. //Von der nidern Haide git man zwælf mvtte rocken, | |
| git man zwælf mvtte rocken, zehn kæse, fvnf hvnre, dri schillinge aier. //Von der vogetæie in dem selben dorf gab man | |
| wol siner tuget recht./ Der guten pfennige/ Nam er vunf schillinge/ Und gienc hin von den andern./ Do er begonde zu | |
| iedem heller 1 h oder von 10 ß h einen schilling heller, und von iedem pfunde heller 2 ß h. Dieselben | |
| der bůzze vom pfunde 4 ß #(PFENNIG) und von 1 schillinge 6 #(PFENNIG). Von fleischlehtern //Man gebuͤtt auch unsern fleischlehtern hie |