Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schimel stM. (32 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| Gote vute/ Richlichen in dem himel./ Sie mac der sunden schimel/ Nicht bemeilen keiner wis,/ Wand sie sint ein bluendes ris/ | |
| an sie geleit/ Lebende in dem himel./ Swelche der sunden schimel/ Widersten in ertriche,/ Kein den sie alle gliche/ Suchen einen | |
| vart/ So hin zu deme himel.’/ __Sehet ir wi der schimel/ Suntlicher werke blichet?/ Pfeflich gebet wol ichet/ Gotis barmeherzikeit./ Kum, | |
| uch: grozer freude in hymel/ ist, als ein sunder sunden schymel/ lat· vnd stat gantzen ruwen bi,/ dan ober nune vnd | |
| menschen sun: der ist im hymel./ vnd als erhohte sunder schymel/ den slangen in der wusten ho/ her Moyses, erhohet so/ | |
| min vater vch von hymel/ git wares brot ane allen schymel:/ das godes brot ist eigentlich,/ das von dem hymel zeiget | |
| bin daz lebinde brot. von hymel/ bin ich bekumen sunder schymel./ vnd wer des brodes in genymt,/ ein vmmerleben ym gezymt./ | |
| lasur gefintt wunneklich/ Was der selbe himel/ Öne aller schlachte schimel;/ Dar under stangen wunneklich/ Von vierer hand rylich:/ Die aine | |
| dem herzen/ Und schuzet durch der ougen schin/ In die werlt uz und wider in,/ Und nimt da mite unkust,/ An | |
| Do Joseph in Egipten vloch,/ [130#’v#’a] Und swaz Herodes sint bezoch/ Der kinder ober al Bethleem,/ Judam und Jherusalem,/ //Die hiez | |
| rache spechen./ __Ains tages waz der himel/ One aller hande schimel/ Lutter und gereinett gar:/ Do ward man uff dem mere | |
| Werte von grozem gute,/ Do was er in ir hute./ Gevallen ist nu nider/ Dem blumel sin gevider./ [7#’r#’a] Der mensche | |
| zu eren/ Dem tuvel, irme herren,/ Beten an ir eigen vleisch/ E sie liden einen creisch/ Kurtzlichen in versuchen./ Swenne sie | |
| Und entsloz uns den himel,/ Daz her uns den alden schimel/ Adames abe wischete;/ Sich selben her zu uns mischete,/ [24#’v#’a] | |
| gewaltt dunke gütt!/ Hilff daz der kaysser wolgemütt/ Behaltte wird und erre!/ Der werden helden lere/ Müss mit kreften da by | |
| den geberden buzen/ Unde let in binnen luzen/ Den swebelstinckenden schimel/ Und wil gewis haben den himel/ Vor der werlde angesicht/ | |
| Als al die seligen noch tuent,/ Sunder des vleisches vulden schimel,/ Vor sinen vater in den himel/ Nicht dorch sines vater | |
| sie so marterlichen leben/ Die dar in treit der sunden schimel,/ Oder bite Got uf in den himel!’/ ‘Nein’ sprach her | |
| dort./ Do von spricht Crist ein wort/ Von diser werlde schimele:/ ‘Sie werden dort in himele/ Den Gotes engelen glich,/ Eben | |
| riche./ Man beriett sy alle geliche/ Mitt erren, als wol gezam/ Dem edlen kaisser tugend sam./ __Elyoss von Tennabry,/ Dem riche | |
| #s+Er iſt hoer wan der himel,#s-/ #s+Tyfer wen der hellen#s- ſchimel./ Job, #s+wes wiltu nu begynnen,#s-/ #s+Wo von wiltu#s- Got #s+irſynnen?#s-/ | |
| wert ſtan/ Gar aller hoffenunge an./ Und ouch #s+ſiner ſunden#s- ſchimel/ #s+Werden#s- gewiſlich dy #s+himel#s-/ Dort #s+offenbaren,#s- daz iſt war./ Wan | |
| (Ich wil dir kurtzlich ſagen wes):/ #s+Daz Got#s- ſunder allen ſchimel/ #s+Sy vil hoer wan der himel,#s-/ Daz dorumme Got der | |
| __‘#s+Job, ſich an den hoen himel,#s-/ Den ſezzel Gotes ſunder ſchimel,/ #s+Di himel ſperen#s- ſunderlich/ Mit vleiſchlichen ougen #s+an ſich,#s-/ Beſchowe | |
| wůnne,/ Daz er dez menschen kůnne/ Loͤse von der sunden schimel,/ Und dann schon der himel/ Von im werde uf getan,/ | |
| in stet,/ Rot flamme uz in get,/ Nebel, gestank und schimel,/ Daz ez rucht an den himel./ Ez wirt ein engstlicher | |
| und hat geʒieret wol den himel./ du mirrenvaz an allen ſchimel,/ du edeliu wirouchbühſe./ ſi müezen ſam die lühſe/ durnehteclichen wol | |
| Den het verdroßen keine stund./ Ez het zwar an wones schimel/ Uff gewachsen in den himel,/ [93#’v] Der im nach siner | |
| sich $s nach swaches herzen rate,/ – der aller erge schimel was $s sin grimmer haß –/ dem rechte widerstrebig, got | |
| agetstein!/ ein swaches wib, der eren rouberinne,/ die ist ein schimel und ein nacht, $s ein gift, ein gall der erge,/ | |
| hern Jupiter. / ir bet er lacht und solcher tummheit schimel./ der kroten schar rief unde schrei das ander mal./ dem | |
| nieman hoffen zu dem himel):/ gefug ist ires falschen rates schimel./ bint in des fluches ^+fimel,/ Pluto, in hell und sie | |
| der konschaft/ kômen zuo dem himel./ den râm und den schimel,/ den si vor leide an ir truoc,/ ab irem velle | |
| sêle fuor ze himel/ und daz der mensch der sêle schimel/ mit sînem bluote wuosch ab/ durch daz heilige grap,/ als | |
| dâ dû tet/ die ûfvart hinze himel/ ûz diser werlde schimel/ ze gesihte dîner junger,/ die der minnehitze hunger/ nâch dir | |
| den wec in den himel,/ wand in der alde sunden schimel/ nicht lenger tar behalden/ in ir valschen valden./ swem himelisch | |
| dir und in dem himel,/ so daz mich der súnd schimel/ entschepfet, als ich si gebert./ ich bin och dez nit | |
| gepflogen,/ Da mit er quam zu himele,/ Bewart vor allem schimele,/ Der in muge besweren./ Zu trost uns sunderen/ Durch gute |