Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schimphlich Adj. (11 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| vartt./ Da von der jung frölich ward/ Öne alle geverde./ Schimflicher geberde/ Ward der junge gast all do:/ Des waz daz | |
| geschwigen überall./ Ir aller truren waz da schmal,/ Fröde und schimpfflicher mütt/ Waz under den gesellen gütt./ __Die wetterliche winde/ Warend | |
| gar sunderleich:/ Hie ist ir schelten und ir fluchen;/ Der schimphleichen lug enruechen,/ Wan der schedleichen lug ist so vil,/ Die | |
| wolder im niht mêre/ tuon dehein unêre,/ wan daz er schimpflichen sprach,/ dô er in vor im ligen sach/ ‘war umbe | |
| sprach/ "ôwê daz ich dich ie gesach,/ sît du mit schimphlîchen siten/ mîn ganzez herze hâst versniten,/ //unt tuost op wir | |
| wil geben/ ân ende vrœlîche/ in sînem himelrîche."/ des küneges schimphlîcher zorn/ wart gên Nachore grôz erkorn./ Nachors gelîchesen entsaz/ des | |
| wart gên Nachore grôz erkorn./ Nachors gelîchesen entsaz/ des küneges schimphlîchen haz./ "ich wil dich geniezen lân,/ daz ich den selben | |
| "sun, dâ hâstû mîn leben/ vremeden vînden gegeben/ gar ze schimphlîchem spote./ dû wilt dich einem vremeden gote/ durch valsche lüge | |
| der jaget er manigen al den tac./ sus het er schimpflîchen strît/ unze hin nâch der vesper zît./ er entet ir keinem | |
| mit vlîze pflâgen. / sîne dorfte niht betrâgen / der schimpflîchen mære; / verswunden was ir swære / und ir vreude | |
| was unvrô. / her Gwîgâlois si trôste dô; / mit schimpflîchem mære / benam er ir die swære. / si was |