Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schœnde stF. (22 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| lide ich not und ouch pin,/ wie ich von Salomonis schonde gesage,/ ich vorchte mich sam ein zage/ der da vluget | |
| waz ich swige./ man sang ie von irme done,/ ir schonde schonte alle schone,/ wie wol si were geschaffen,/ di warheit | |
| geschaffen,/ di warheit zihe ich an di pfaffen,/ daz ir schonde zirte alle ding,/ also di erde den hemelischen ring,/ also | |
| seit/ den tubel der an sich selben sach/ so groze schonde da von her jach:/ ponam sedem meam ad aquilonem/ et | |
| gemelde hete iedoch/ an im rechte formen dennoch,/ nach bildis schonde gebildet/ an bildis bilde nicht vorwildet./ ditz schribe ich den | |
| was,/ den her da zu tode irslug./ David hete ouch schonde genug./ allez daz hat diser torn,/ und were iz alle | |
| engel chor./ da hat si mit krefte veste/ uzgebreitet mit schonde ir este./ daz ist mit der warheit war,/ ja seite | |
| oben, waz bi ir, waz nedin ist./ von der sele schonde got sprach/ also mir daz buch cantica jach:/ si tu | |
| ich alsus:/ glicher wis also der boum cedrus/ mit siner schonde manichvalt/ ziret dort den grunen walt,/ also ist got von | |
| Uf daz velt Duram geleit./ [6#’r#’b] __Duram sprichet zu duten/ ‘Schonde’ under den luten./ Diz velt treit die sule hoch,/ Die | |
| herzen girde,/ der schephet er uß irem tich,/ die sterke, schonde und der werlde wirde./ her Salomon zucht, siten hat $s | |
| fluch/ nach rate zweier hande schrift./ hastu gefidert gut,/ kraft, schonde, lant und schatzes brut,/ die wandelt got nach sinem mut/ | |
| des grimmen todes mar./ Wirt dir gefidert gut, / kraft, schonde, schatz und goldes brut, / zu nider noch zu ho | |
| in der hochsten zal./ Danes, ein maget, was / der schond ein spiegel, tugent glas. / uf einem hoen turm sie | |
| / ein manet in des krebses phad. / gelück und schond es lützel hat, / welch mensche sich darin gebirt; / | |
| und under sich. / welch mensch darin sich bar,/ das schonde wirt und sinnes klar,/ menlich und teilet gern sin nar,/ | |
| daz kint ie vollenkumen/ und wart im nichtesnicht benumen/ der schonde noch der sterke sin./ ’owe’, sprach daz judelin,/ ’torste ich | |
| gie,/ erlich und wol becleit./ mit gezierter richeit/ was sine schonde wol gestalt,/ lustec unde manicvalt./ zuhant als er zu in | |
| da geleit:/ Er sach daz brot vor im ligen/ Aller schonde virzigen,/ In der forme dar getragen/ Als es were gar | |
| ubete/ Alda, unde betrubete/ Der brudere herze genuc/ Von der schonde die da truc/ Smaragdus, der Gotes helt./ Ein antlitze uz | |
| niht,/ [153#’r#’a] Do sprach er zu in: ‘werlich,/ An irre schonde so han ich/ Enphangen hohe wollust.’/ Mit leide sluc er | |
| bette und wachte,/ Want sie den lib geswachte,/ Daz ir schonde wart vil bleich/ Und al ir craft zur werlde weich,/ |