Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schœnen swV. (42 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| als einen apfelboum,/ der den walt ziret sundir goum,/ also schonestu den lichten tach,/ du bist des trones turez dach./ wen | |
| tete war:/ diu niunde in dûhte gekrœnet,/ diu zehende baz geschœnet/ mit dem gotes vlîze:/ der selben ze itewîze/ sô was | |
| und wie iz die valschen priset,/ wie iz die unschoͤnen schoͤnet,/ wie iz die unedeln kroͤnet,/ waz iz den leuten vreude | |
| der selben wis/ Sine truten Got gecronet/ Und vil zirlichen geschonet/ In keiserlichen echten,/ Die nu den sige vechten/ An des | |
| we/ Sie suln crucigen se,/ Die mit ir Gote sich schonen/ Und von sime geiste gronen/ In der cristenlicher e,/ Vumf | |
| gute/ Vor der diet wirt gecronet/ Und als ein golt geschonet./ [107#’v#’b] Al sie gewere dunken,/ So loschent da die vunken/ | |
| paradîse:/ sus was die ritterlîche schar/ an lîbe, an wât geschœnet gar/ und wol gezieret über al./ der züchte marschalc Kurvenal/ | |
| man dâ schône/ mit zweier lande crône/ in dem sarke schœnete,/ wan sie die gecrœnete/ küneginne was bekant/ von Kurnewal und | |
| Die samen wechöment, die sät wachsent, die wisenn gruenent unnd schönent, die pluemenn werdennt geverbet, die paum werdent geklaidet mit neüen | |
| //Nû siht man die $s grüenen heide wol bekleidet, wol geschœnet:/ schouwet an den grüenen walt!/ nû hœrt man die vogel | |
| und tuot trûren swinden/ ir fröiderîcher schal./ //Meie ist wol geschœnet, er tuot den vogeln swære buoz;/ süezen luft durhdœnet/ der | |
| mich sô krœnet/ unde ir wîpheit mit vil hôhen tugenden schœnet./ //Disiu liet diu heizent frouwen tanz:/ diu sol niemen singen, | |
| solher chrône vant./ mit der chrône chrœnet,/ über alle schœne schœnet/ vater, sun unde trût/ sîn muoter, tohter unde brût/ herre, | |
| schult, durch bruch, die bliben sorgen frie./ des bildes muste schonen/ der rich und der gemeine./ damit sie wolden lonen/ des | |
| bis,/ mit waz crônen soln gecrônt,/ mit waz zîrheit suln geschônt/ dî reinen von dir werdin,/ dî sulche nôt ûf erdin/ | |
| lîbe sîn/ von gurtel und von vingerlîn,/ dâmit wart er geschônt./ ûf saz der gekrônt,/ daz sîn nieman gert wandel./ von | |
| an der nider saze/ Julianum alda cronte./ diz wunder in beschonte,/ daz zu im daz volc lief/ und gemeinlichen rief,/ daz | |
| wa von ich ez miden sol:/ ein man sin shoͤne shonte,/ des lop gar uͤber donte/ swer getihtes ie gepflac./ sin | |
| der habe./ do sprach einer: «dirre knabe/ ist an shoͤne geshoͤnet baz/ danne swaz ich shoͤne ie gemas/ an alten oder | |
| er sins herzen gunde,/ mit eime roten munde/ eine wol geshonte maget,/ der jugent was also betaget/ daz sie nach zweintzec | |
| worte hœhsten hort/ an gotes geschaft wol krœnet;/ gebluomet unde geschœnet/ ist weltlîchiu vreude an in;/ wîbes name ist ein gewin,/ | |
| alsô wünneclîchez leben,/ daz dir wirt baz gekrœnet/ und tûsentvalt geschœnet/ in dem himelrîche./ ob dû wilt êwiclîche/ ein lebendez leben | |
| dan virtreip)/ ein marmilsul, daran geleit/ was kúniglichú richeit,/ riliche geschoͤnet,/ mit richeit wol gekroͤnet,/ dú Absalonis gehúgede hiez,/ durh das | |
| hât mich brâht ûf dînen rôst!/ //Nû ist heide wol geschœnet/ mit vil manigen blüemelîn gemeit./ Sô ist ouwe wol bedœnet,/ | |
| fröwen sich!/ //Helfent grüezzen mir den meien,/ der so lobelîchen schœnet/ anger, heide ûf berg und in dem tal./ Wir son | |
| herzen treit?/ Wizzent, daz ir guoter lîp/ mannes trüebez herze schœnet,/ ob ez hât verhœnet/ trûrig sorge und kumberlichez leit./ Wîbes | |
| des ist in nieman vor./ Meie hât die heide wol geschœnet/ und den walt mit sange wol betœnet –,/ Refr.: Sô | |
| frouwen,/ welh ein kleit/ treit $s heide und anger, dâbî schônent sumerouwen!/ //Nû sint frô!/ so $s wær ich gerne, trôste | |
| und wie iz die valschen prîset,/ wie iz die unschoͤnen schoͤnet,/ wie iz die unedeln kroͤnet,/ waz iz den leuten vreude | |
| bist,/ sit dich der heilige krist/ in dri wis hat geschonet./ wirt er von dir gehoͤnet,/ daz du ver smehest sinen segen/ | |
| ere hin./ do was diu werlt gechronet,/ mit freuden gar geschonet/ und ^+swaz uf dem geluckes rade./ do geschach der werlt | |
| und die wisen,/ die triuget er mit der arbeit/ ––und schonet sich mit der glihsenheit. $[*2*betreit$]/ daz leben dunchet in suezze,/ | |
| dran ^+wrgen./ die ^+si nu machent schoͤne $[*2-5*sich da mit schoͤnen$]/ mit der sodomiten hoͤne,/ die decchent mist mit miste/ und | |
| nimmer laz,/ des schon wirt gechronet./ sin sele wirt so geschoͤnet,/ daz man nie schon baz vergalt./ ir schone wirt hundertvalt./ | |
| erden./ ane mich mac nîemen werden/ mit der werlde lop geschonet,/ noch in himelriche gechroͤnet./ waz hulfe uns ein langer strit?/ | |
| geleit,/ daz iegelîches schônheit/ dem andern schœne bære/ und sîn geschœnet wære,/ sôn kunde ir aller vierer schîn/ ebenliehter niemer sîn./ | |
| erleschet noch geswachet,/ als maneger mære machet:/ ir schœne diu schœnet,/ si zieret unde crœnet/ wîp unde wîplîchen namen;/ desn sol | |
| lieplîcher dinge,/ dan an dem urspringe./ diu wuocherhafte minne/ diu schœnet nâch beginne:/ daz ist der sâme, den si hât,/ von | |
| eine rotten, diu was cleine,/ mit golde und mit gesteine/ geschœnet unde gezieret,/ ze wunsche gecordieret./ unde als erz erbeizet was,/ | |
| werlde zuo gevalle,/ die sol diu werlt alle/ wirden unde schœnen,/ blüemen unde crœnen/ mit tegelîchen êren,/ ir êre mit ir | |
| und Floræte,/ die got der werlt sô hæte/ gewerdet unde geschœnet,/ die sint ouch dort gecrœnet,/ dâ diu gotes kint gecrœnet | |
| sælde mîn / mîn vreude gar gekrœnet / und œsterlîch geschœnet, / wan swaz ich her gedienet hân, / sît ich |