Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schric stM. (29 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wíle’,/ Sprach der kůnínc uon bíle,/ ’Daz uolc uon eíme scrícke/ Vírzagít harte dícke/ Vn̄ irscamít sich uoR leide/ Vn̄ írmannít | |
| volke ungehüre/ Nitt müssen me anne bliken./ Ze grossen jomers schriken/ [138#’v] Ceme ich,’ sprach ir mund so rott,/ ‘Daz mir | |
| Gelegen waz ir wunne./ Ach jemerlichen anneblik!/ Owe l%:ihter ougen schrik!/ Hertzen sendes trurren/ Begonde da behurren/ Baide man unde wib/ | |
| machet der gewonheit bant./ #s+In der erden iſt im#s- der ſcrik/ #s+Verborgen#s- und des tuvels #s+ſtrik.#s-/ Wan der ſunder ungerut/ Alleine | |
| $s worgen:/ daz tuont wachende gedanke $s unde in slâfe schricke./ //Minne, wer hât dich gelêret daz dîn vil tugenthafter rât/ | |
| wer/ kegintuginde in rechtir kêr,/ swî er bûtit dir den schric,/ sô gewinnestû den sic/ Dî #s+vîrde#s- sache ist vride,/ durch | |
| want dô hinzû dî cristen/ sturmende begondin gân,/ dî burcluite schrickis ân/ wurfen ûf ir burgetor/ unde machten sich hin vor/ | |
| mitten tac/ eins angestlîchen slâfes pflac./ ir kom ein forhtlîcher schric./ si dûhte wie ein sternen blic/ si gein den lüften | |
| zorn er wart enpfangen./ Gâwâns ougen blicke/ in lêrten herzen schricke:/ der garzûn sô verzagte/ daz ern vrâgte noch ensagte/ al | |
| hie kom des künec Lôtes suon/ manlîch unde ân herzen schric./ wâ hât diu helmsnuor ir stric?/ des turkoyten tjost in | |
| kumen./ si hete ein wort hi vernumen,/ daz ir den schric brachte./ des sweic si und gedachte/ wa der gruz wolde | |
| der esel icht missetrete,/ dar abe di vrouwe hete/ diheines schrickes ungemach,/ daz er mit vlize vor besach./ Joseph geliches hin | |
| brust./ so was ir idoch ein gelust/ bi alle disme schricke,/ daz si dicke und dicke/ muste schouwen so hin ab/ | |
| lutzel trost/ ir gesicht, und ir blic/ enmochte ir leitlichen schric/ mit nichte an ir verbrechen,/ als ob si solde sprechen:/ | |
| menscheit,/ daz dir des ubeln geistes blic/ solde brengen leiden schric?/ owi leider und owe,/ so muge wir uns wol vorchten | |
| groze ungute/ so starc ein gemute,/ daz er entsaz dikeinen schric./ di wile er machte sinen stric,/ so sprach er steteclich | |
| mê/ gesach sô leiden aneblic./ des hât mir einen grôzen schric/ mit vorhte ir ungetânez leben/ von ir angesiht gegeben./ sie | |
| vrâge Jôsaphât gesweic./ daz houbet im dô nider seic./ der schric was im ze herzen komen,/ dâ von im vreude wart | |
| alsô sêre erkam,/ daz im die hœhsten vreude nam/ der schric der leiden mære./ er kom in solhe swære,/ daz er | |
| das er dú trugebilde sach/ mit leidin aneblicken./ von vorhtlichin schricken/ krifter swas er da wapen vant,/ und fůr uf tobinde | |
| drólih ungewin/ Saule also den sin benam/ das er von schrichin darzů kam,/ das im von vorhten sa zehant/ der sin | |
| tatent,/ Si wainotont dik und dike/ Swen in die laiden srike/ Kament dar ze m#;eare/ Wie zwivellic es wære/ Das er | |
| strit iht s#;eahe,/ Das ir iht gesch#;eahe/ Ze$~laide von den schriken/ Und von den anbliken/ Der er von strite sich versach./ | |
| tode wunt,/ Ir wart so vil jamers kunt/ Von j#;eamerlichen sriken,/ Von laiden anbeliken/ Und von schamelicher vorhte,/ Das sich so | |
| gevangen braht alher./ Owe der laiden blike,/ #;vOwe der laiden schrike,/ #;vOwe des jamers, oͮwe ach,/ Wie mir do was, do | |
| kraft begeben/ Von der ich lebe und leben sol,/ Von schriken ich die unmaht dol/ Das al die kraft an mir | |
| si geschen.’/ __Sus clageten sie vil dicke/ An maniges herzen scricke/ Den hellt still und uberlawt,/ Vater, muter und prawt;/ Vrunde | |
| im warten/ Jemerliches wunder,/ Das er traib darunder./ Des hertzen schrik, der augen regen/ Hulfen im mit ser wegen/ Betrublich geperd./ | |
| wagt,/ so gab ez solhe blicke/ daz hertz můt vro schrick/ diu phin roͤte braht./ daz man sin gedaht/ zu der |