Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlänge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

schrîn stM. (135 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Hiob 39 abent reyn/ Nicht einen, ſunder manchen ſeyn/ Hat in ſines ſcrines ſlozze,/ Ja, mit der genaden vlozze/ Beide uſerhab und ynne/
Hiob 2218 quale./ #s+Wer#s- doch #s+vur dem vrunde ſin#s-/ #s+Verſluzet#s- der #s+barmunge#s- ſchrin,/ Der #s+let#s- gentzlich #s+under weyn#s-/ #s+Gotes vorchte#s- und ſynen ſeyn./
Hiob 3226 Und #s+kumit#s- mit den gnaden ſin/ #s+Zu mir#s- inmyns herzen ſcrin,/ So #s+kan ich nicht den#s- ſuzen gaſt/ #s+Geſen#s- in ſynes
Hiob 4584 bewache,/ Sophor, mit den geſellen din/ Daz ouch ander lute ſchrin/ Mit was kunſten iſt geblumet,/ Von den ir uch hat
Hiob 7842 an alles ungeberde./ Set, #s+diſe hoffenunge min#s-/ #s+Iſt inmines buſmes#s- ſeryn/ #s+Behalden#s- als eyn libes ding./ Dorumme wil ich nicht weſen
Hiob 8095 #s+Wirt in uz ſinem buche czyn,#s-/ Daz iſt uz deme ſeryne ſin,/ Da er den ſchatz geſammet in/ Hatte und her
Hiob 8991 der reyne/ Dort dy himel ding alleyne/ Irkenne mit vernumphten ſchrin?/ #s+Daz ſprichſtu#s- in dem herzen din:/ «#s+Waz weyz Got#s- von
HvBurg 5155 Das ich die sam das gold/ Verparc in meins herczen schrein;/ Mich hetten die chrankchen synne mein/ Also vast in sunden
HvFreibTr 802 und legete sie lieplîch hin în/ in sînes herzen inren schrîn,/ aldâ sîn geist sîns lebens pflac./ dâ lac sîns herzen
HvNstAp 2165 gethan:/ Lucina, die dochter mein,/ Der eren fund, der salden schrein,/ Die ist ew von hertzen hold./ Nu nemet silber und
HvNstAp 2358 an das leben mein./ Ir seyt mein augen wayde,/ Mein schrein vor hertzen laide./ Deß muß ich sicherlichen jehen:/ Wann ich
HvNstAp 5651 gedachte ’das soll misse zemen̄/ Mir das ich der salden schrein,/ Lucinam, dy frauwen mein/ Auß meinem hertzen lassen./ Es war
HvNstAp 19765 im grossen ungemach./ Lucina di kunigein/ Und Tarsia di setden schein/ Gesegenten im di wunden:/ Di ward in kurtzen stunden/ Von
Iw 5545 den slüzzel selbe treist!/ dû bist daz sloz und daz schrîn/ dâ êre unt tiu vreude mîn/ inne beslozzen lît.’/ nû
KLD:UvL 54: 1, 6 spehen./ hât $s ein frouwe missetât/ iender in ir herzen schrîn,/ die tuont mir bekant diu ougen mîn./ //Manger frouwen schœne
KvWKlage 24, 3 dem fröuwet si sîn herze:/ mit crâme füllet man ir schrîn,/ des wirt vil cleine ir smerze./ si sitzet als ein
KvWLd 1, 50 bluot./ ir edel herze, alsam diu sunne lûterlich,/ wart ein schrîn, $s dâ slôz sich în/ sun vater unde geist, doch
KvWLd 23, 27 pîn,/ unde clage dîn/ selbes trûren michel unde starc./ tugende schrîn/ umb den Rîn/ stât vor dir beslozzen în;/ des dorr
KvWLd 32,286 wider bejage./ /Der Mîssenær hât sanges hort in sînes herzen schrîne,/ sîn dôn ob allen ræzen dœnen vert in êren schîne,/
Lanc 128, 6 ritterschafft hörte, beyde ritterscleyder und hovecleyder, die waren in eim schryn, daroff lag ein halßberg und zwo yseren hosen. Nach den
Lanc 128, 7 lag ein halßberg und zwo yseren hosen. Nach den zwein schrinen off den seumern kamen zwen knappen uff zweyn wißen pferden;
Lanc 213, 27 man entschließen mit dem großen schlußel, und darinn stet ein schryn, den entschlußet man mit dem cleynen schlußel.’ Er nam den
Lanc 213, 28 großen schlußel und entschloß die súl; da sah er den schryn und hort so groß gerúff das die sul alle bibent.
Lanc 213, 29 die sul alle bibent. Er segent sich und entschloß den schryn, darinn stunden wol drißig pfiffen; und ygliche gab ein grúweliche
Lanc 213, 32 oben durch das liet. Da er das liet von dem schryn uff hub, da kam ein so freischlich wint ußgeslagen, das
Lanc 327, 2 ir und sprach: ‘Get hinweg und bringet mir den cleyn schryn, den helffenbeinen!’ Die jungfrau holt den schrin, und die frau
Lanc 327, 2 mir den cleyn schryn, den helffenbeinen!’ Die jungfrau holt den schrin, und die frau entschloß yn und nam einen herlichen gúrtel
Lanc 479, 14 und ging dieff in einen kelre; da fant sie einen schryn der mit ysen durchbunden was. Er det im ein fuer
MarlbRh 70, 30 ouch din wisheit schin,/ dat din herze wart der wisheit schrin,/ dů du al diͤ werc darin bewiͤldes/ ind al diͤ
MarlbRh 71, 5 gesacht,/ du hads si alein in din herz gelacht;/ dat schrin was beide vast ind reine,/ niͤman was din vröud gemeine,/
MarlbRh 71, 9 niͤmen noch lof noch rům;/ du hiͤlds besloʒʒen dins herzen schrin,/ du hiͤlds enbinnen der vröuden win, –/ bitz du diͤ
Minneb 3857 dem leffel sußer werk./ Leg ez dann in dines hertzen schrin/ In ein vil heimlich buchselin./ Wann dich senung dann wil
Mügeln 121,6 gieng kreftig uß und in),/ des magetums und der küsche schrin,/ er ewig hieß versperret sin./ sus wart der alde grise
Mügeln 156,1 grunte/ nie sinnes maß noch lobes sprieß./ Wer aller witze schrin / verslossen in das herze min / und daruß schüsse
Mügeln 163,6 du rettst das erbe din/ von schult. uß solcher witze schrin/ sint wir die erste sache sin,/ die dir din wirde
Mügeln 184,12 lob si der maget immer,/ der salden spring und gotes schrin./ Durch diner küsche stam / wuchs adelar, louw unde lamm,
Mügeln 213,1 drück unde flicht des louwen art./ Slüß uf der tugende schrin, / die milde si die stimme din; / in der
Mügeln 292,9 das ist theologien ler./ der lere stet behalt in herzen schrine;/ in iren sprüchen folge Augustine./ wiltu vermiden pine,/ mit ir
NibB 276,1 $s hin ze hove solde gân./ Dô wart ûz den schrînen $s gesuochet guot gewant./ swaz man in der valde $s
NibB 521,1 Guntheres lant.«/ Mit edelem gesteine $s ladete man ir diu schrîn./ ir selber kamerære $s dâ mite muosen sîn./ sine woldes
NibB 672,4 unt druht$’ in ungefuoge $s zwischen die want und ein schrîn./ »Owê«, dâht$’ der recke, $s »sol ich nu mînen lîp/
NibB 1280,1 hêrlîchen stât.«/ Dâ vor in aller wîle $s gefüllet zwelf schrîn/ des aller besten goldes, $s daz inder mohte sîn,/ heten
Ottok 29354 diu mære lât iu kurzen./ die kneht begunden sturzen/ manic schrîn unde kisten./ ob si der sluzzel vermisten,/ des enahten si
Ottok 31039 was ir meiste pîn,/ daz si die kasten und die schrîn/ elliu lær dâ funden./ vor zorne si an zunden,/ daz
Pass_I/II_(HSW) 224 lobesamen,/ Jesu Cristi, des herren min,/ daz du der mildekeite schrin/ kein mir uf entsliezest/ und in min herze giezest/ der
Pass_I/II_(HSW) 6091 tugende willekur,/ daz er vergezlich icht verlur/ uz siner gehugde schrine/ di ummezigen pine,/ di man mit alzu grozer not/ sime
Pass_I/II_(HSW) 14149 sie mit werde/ in uf gewiheter erde/ in der cristenheite schrin./ des si gelobet di kunigin./ Noch sult ir horen hi
Pass_I/II_(HSW) 18718 den cranken mezzen/ diner trostunge win./ tu uf der genaden schrin,/ den du hast erlich vunden/ in den ersten stunden,/ als
RvEBarl 1816 heim von im gesunt./ dô hiez der künic schiere/ machen schrîne viere/ durch sînen wîslîchen muot./ zwêne hiez er machen guot/
RvEBarl 1821 von gesteine/ mit edelem werke reine./ er hiez ûf ietwedern schrîn/ vil grôze spangen güldîn/ und slôz von golde rîche/ würken

Ergebnis-Seite: << 1 2 3 >>
Seite drucken