Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schrîten stV. (28 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sinewel,/ beidiu hæl unde breit./ als daz phert dar über schreit,/ ezn mohte sich des niht enthaben,/ ez muose strûchen unde | |
| von dem vater nach gebode,/ vnd in die werlt her geschreit./ die werlt laze ich anderweit/ vnd kumen zu dem vater | |
| sint si gebogen,/ daz si sich leichen $s swenne si scrîten./ /Niderhalb des chnieraden $s an deme beine stânt die waden:/ | |
| sant./ Hector sich sin do vnderwa1nt:/ Vber den toten er schreit;/ Er sluc vnd sneit/ Vmbe sich mit deme swerte./ Manige1n | |
| finge./ Da der herre vffe reit,/ Sin zeldende phert sanfte schreit,/ Daz er ez niewe1n entsup,/ Wen ez den fuz vf | |
| Ez wer im liep oder leit,/ Achilles vf daz ros schreit./ E er vollen vf ge|schriete,/ Do rante er vf in | |
| agome1nno1n/ Vn2de daz her was gereit,/ Pirrus vf das ros schreit./ Vn2de als er de1n stegereif/ Mit den fuzze begreif,/ Zv | |
| horen/ Mit starcken schuppen span prait./ Als der pfeil auff in schrait,/ So schnellet er wider hinder sich:/ Sein haut klang ainem | |
| meit/ minne treit/ diu daz meit/ dazs ûz zühten nie geschreit./ fröide ist im bereit./ seht sô dulde ich arebeit/ unde | |
| von dem Ezechiel uns ſeit,/ dur daz got mit gewalte ſchreit,/ und ez doch was beſlozzen./ du biſt daz vel begozzen/ | |
| rîfe durch die werdekeit,/ daz man in vermeit,/ unde manger schreit/ nâch ir bluomen wünneclich gevar./ /Herze mîn,/ vogellîn/ unde glanze | |
| ûʒer wege swingen./ nâch wildenclichen dingen/ wolt er ze balde schrîten,/ sô hieʒ in Têtis bîten/ und sprach im aber tougen | |
| geste/ für Prîandes sal geriten,/ dô was der lange tac geschriten/ enwec biʒ ûf die nône./ man sach si beide schône/ | |
| ougen/ vil irreclichen umbe swanc./ er hete unvröuwelichen ganc/ und schreit ûf eines mannes spor./ sîn houbet truoc vil hôhe enbor/ | |
| von Bonewig kam, der kam in den sale gegangen und schreyt durch alle ghene lut mit großen schritten und ging vor | |
| das wir icht werden von der rechten siten/ gespalden unde schriten/ in immer tragendes leides se,/ uß dem du fort nicht | |
| wescht der sorgen mist./ welch man ir abetrünnig ist,/ der schrit in schanden kreiß./ Her Saul, der künig große,/ die red | |
| unse egine sinne und dar noch dunkin und wenin. nu schrit, edile sele, zuch an dine schritschuwe! daz ist forstentnisse und | |
| an dine schritschuwe! daz ist forstentnisse und minne, da mide schrit uber di werc dinir crefte, ubir dine forstentnisse, ubir di | |
| ur selber, er si in Got schride. mit vier schridin schridit si in Got. der erste schrit ist daz vorchte und | |
| si kan friwendes kumber riuwen./ //___der gast an daz bette schreit./ al wîz gewant im was bereit./ von golde unde sîdîn/ | |
| gie/ swaz der markis gereit./ ich wæne daz er wite shreit,/ daz er volgete Volatine,/ der manige groze pine/ mit dem | |
| ich wæn, er cleiner tritte iht trat,/ er begunde wite shriten./ vil gar in kurtzen ziten/ kam er zů Loyse hin/ | |
| daz swert er do uf hůp,/ uast er an in scrait,/ den helm er im uersnait./ ia muser dolen dar unter/ | |
| dirr jamer waid,/ daz wir nit langer biten,/ wir durstenclichen schriten/ zů dir mit disen schrit schůn,/ so daz wir dinen | |
| und milte vür die erge gie,/ und triuwe vür untriuwe schreit,/ und vrümekeit vor der bôsheit/ âne kumber wol genas,/ und | |
| listen/ nâch ein ander an geleit./ swenne Iweret dar în schreit,/ so envorht er nieman, hôrt ich sagen./ daʒ himelze was | |
| nû wâgen.’/ do stuont er ûf durh bâgen;/ über manegen schreit er dan;/ dô stuont der zornbære man/ vür den künec |