Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sëlten Adv. (31 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ez dannoch biute,/ daz was ein vrîer bûman/ der vil selten ie gewan/ dehein grôz ungemach,/ daz andern gebûren doch geschach/ | |
| vîende kâmen,/ swelhen schaden si dâ nâmen,/ sô vergie in selten daz/ er engetæte ie etewaz/ dâ von er wart ze | |
| in getriben ward,/ Daz schüff ir manhaitt unverspartt ./ Spott seltan wol gedihett:/ Wer siner zungen lichett/ Schalklichen über mütt,/ Wie | |
| swâ adel und tugent entsament sîn,/ dâ tuot daz adel selden schîn/ mit ruomworten sîne tât;/ swer guotes icht begangen hât,/ | |
| ergienc,/ daz ich dar umbe lôn enpfienc;/ aleine geschach daz selden./ nû muoz ich dir melden/ ein âventiure, die ich verholn/ | |
| sîner werdicheit,/ ein frôlich wirt den gesten gar,/ sîn hof selten der enpar,/ ein volkumen wirt, ouch gût/ sînem gesinde und | |
| den werden und voller zierde dô,/ ich wêne, ir zierde selten frô/ der stat volc die machte,/ und selten sie belachte,/ | |
| ir zierde selten frô/ der stat volc die machte,/ und selten sie belachte,/ noch wol sie in behagete./ den fride widersagete/ | |
| tât/ ie man mêr vernumen hât,/ und sie geschiht ouch selten.»/ der herre Walther von Spelten/ sprach: «als die tjost ist | |
| gemût_ê,/ mûwe wûhs im nu mê./ gar den sumerlangen tac/ selten er stille lac./ nu zu den verwunten er gie,/ lieplich | |
| die/ hûte, daz rehte die hielden sie./ sus het er selten gemach,/ sînen slâf er ofte brach,/ der furste, kurz was | |
| getwange sô bekart;/ want den wulf von siner art/ man selden mac gezemen,/ er enwol ie nemen,/ bîzen unde zucken/ nâch | |
| //Swer selten gewert,/ des man an in gert,/ der verliust umb die | |
| dicke guoter liute hulde:/ alsô vorht ich mir geschehen./ swie selten daz wirt ersehen,/ daz mir sô gelinge,/ daz mich hoflicher | |
| nû het der kunic von Arrogoun_–/ – ich wæn vil selten in daz gerou,/ daz er des Prinzen tohter het_–/ der | |
| in daz zwelfte jâr,/ daz ir ietweders vâr/ den andern selten vermeit./ nû wart ez zwischen in geleit/ ûf einen rehten | |
| sinne rîch,/ daz man in drumbe widersaz/ und des vil selten vergaz,/ man het in vorderlich./ im gehal ouch der rîch,/ | |
| sîn her gekoufet het daz lant./ in zuhten man si selten vant/ datz Gretz, dâ er mit hûse saz,/ dâ wart | |
| spurn,/ swaz im kom in daz gehurn,/ des vermeit er selten iht./ mit sîner maht fuor er geriht/ und lôste die | |
| er sich arge ræte/ der witze liez behern,/ der sich selten mac erwern/ dhein herre, des enweiz ich niht./ ich weiz | |
| an korn,/ an gersten und an spelten./ daz was geschehen selten./ dannoch diu flust niht enkam:/ daz lant, darûz_ê nam/ manic | |
| di aldin heligin daz Got ir vadir genant waz; doch seldin ist Got in der altin schrift vadir genant. daz abir | |
| sprechine, abir in der worheit zu habine sint si gar seltene. //Zu dem dritten male sprichit he daz dise stat nuwe | |
| schadin mite./ vil vorhtechliche sint sine site,/ wand ez vil seltin zorn virbirt./ gefuͤgit ez sih so das ez wirt/ gevangin | |
| wære/ vür sorgen und vür armuot:/ anders dunket ez vil selten guot/ swaz er mit worten künste kan./ wie sol dann | |
| sô heizet er mich im gelten./ des geswîget er vil selten./ er schrîet ê er gedaget,/ daz er alle die verjaget/ | |
| creaturen und schedelichen bevangen, und in disem lesent sú vil seltere; also tůnt ouch die juden, dise venient, vastent, bettent, und | |
| an[21r]wisunge des meisters, und enwúrket selber nút; er kumet och selten dar, denne gehelingen so git er in ein regele und | |
| ist ub er niemer gesca[i]dit uon dînen gedanchen unde uil selten uone dîn#p+%{{e#p-n wor[th]en. sô ist daz sîn gen[â]de daz er | |
| got der sol niemmer chom#p+%{{e#p-n uon [d]îneme herzen unde uil selten uon dîneme munde. Wie scône dû bist mîn friundinne unde | |
| dc got niemer (95#’v) inchome uon unsereme herzen unde uil seltene uon unsereme munde. dc wizzen mîne iuncuroͮwen die dâ gedingen |